Jakobsweg Vorbereitung: Wie du schnell und einfach beginnst

Planst du deinen Jakobsweg zu gehen? Entdecke hier die 12 Schritte für eine perfekte Jakobsweg Vorbereitung. Von der Routenplanung über Ausrüstung und Training bis hin zu Unterkünften und Verpflegung.

Als ich das erste mal den Plan hatte den Jakobsweg zu laufen, war ich voller Vorfreude. Es war eine geniale Idee etwas ganz anderes zu tun. 800 Km zu laufen ohne großartig darüber nachzudenken. Schnell und einfach. Je mehr ich mich jedoch mit den Details zu beschäftigen begann, desto unsicherer wurde ich plötzlich.

Zum Shop:

Jakobsweg Shop
Inhaltsverzeichnis Anzeigen

Meine ursprüngliche Vorfreude gepaart mit Ahnungslosigkeit wurde ersetzt durch lähmende Unsicherheit. Ich kann mich noch gut an meine beginnende Zweifel erinnern. Ich war kurz davor, alles wieder in Frage zu stellen und abzubrechen. Das ist eine Nummer zu groß für mich, vielleicht noch besser vorbereiten, besser vortrainieren und lieber auf das nächste Jahr verschieben. Dafür möchte ich dir auch meinen kostenlosen Vorbereitungskurs anbieten.

Wie du diese Endlosschleife gleich überspringen und sofort deinen Rucksack packen kannst und startklar bist, wirst du im folgenden Artikel erfahren.

Eine passende Podcastfolge zu diesem Thema:

Jakobsweg vorbereiten ohne Stress

Die Vorbereitung könnte so einfach sein! Oft sind unsere Ängste der Hauptgrund, warum wir über Jahre hinweg den Wunsch haben den Jakobsweg zu gehen, und es dann doch nicht umsetzen. Dabei wäre es so einfach:

  • Deine Route planen,
  • Deinen Startort auswählen,
  • Rucksack packen,
  • Anreise organisieren und loslaufen.

Aus Wollen wird Machen!

Was also hält uns wirklich davon ab? Jedes kleine und große Abenteuer beginnt mit dem ersten Schritt. Entscheidend ist am Ende nur, ob du ins Tun kommst. Mit einem kleinen Planungsaufwand kannst du dich vorbereiten und hast dabei die Gewissheit an alles gedacht zu haben.

Aus den vielen Feedbacks von anderen Pilgern kann ich dir sagen, dass es ausreicht, mit einem kleinen Aufwand den Jakobsweg vorbereiten zu können.

Jakobsweg Community

Deine Vorteile in unserer neuen Skool-Community:

Herbergen-Feeling: Fühle dich abends wie in einer Pilgerherberge – tausche dich aus, teile Geschichten und knüpfe neue Freundschaften.

Schnelle Antworten: Stelle Fragen und erhalte sofort Antworten von der Community. Kein langes Warten auf E-Mails mehr!

Gemeinschaftlicher Support: Egal, ob du Tipps für deine nächste Pilgeretappe brauchst oder einfach nur plaudern möchtest – unsere Community ist für dich da.

Welchen Weg möchtest du pilgern?

Es gibt eine große Auswahl an Jakobswegen nicht nur in Spanien sondern auch in ganz Europa. Die Wahl deines Pilgerweges hängt deshalb unter anderem von folgenden Faktoren ab:
1. Wieviel Tage du Urlaub nehmen kannst.
2. Wie flexibel du deine Reisezeit bestimmen kannst.
3. Was dir besser gefällt: Natur, Kultur oder Einsamkeit.
4. Was für ein Lauftyp du bist.

Aus deinen Antworten ergibt sich anschließend die beste Auswahl deiner Jakobsweg-Route. Z.B. Wurde der Camino Francés vor allem von Hape Kerkelings „Ich bin dann mal weg“ bekannt. Es gibt aber auch andere Wege in Spanien wie den „Camino de Norte“ (Küstenweg) und den „Camino primitivo „. Ebenfalls sehr beliebt ist der portugiesische Jakobsweg geworden. Er beginnt in Porto oder in Lissabon und endet in Santiago de Compostela.

Jakobsweg-Vorbereitung: Wo willst du starten?

Es gibt für deine Vorbereitung eine Liste über die beliebtesten Startorte auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela. Diese kannst du am einfachsten im Buen-Camio-Club kostenfrei downloaden. Auf Platz 1 aller Startorte ist die Stadt Sarria in Galizien. Von dort kannst du knapp 100 Kilometer vor Santiago anfangen. So kannst du auch bei deiner Ankunft im Pilgerbüro deine Pilgerurkunde erhalten.

Wie fit muss man sein für den Jakobsweg?

Der beste Fitnesstrainer ist der Jakobsweg selbst. Natürlich kann es gut sein, vor seiner Reise fit zu werden, am besten durch wandern auf einheimischen Jakobswegen. Aber um sich vorzubereiten wird niemand vorher 6 Wochen lang jeden Tag 20-30 Kilometer trainieren können.

Das schaffe ich nie, ich bin zu untrainiert! Gehört zu den meisten Gründen, warum am Ende aller Wünsche und Ideen jede Vorbereitung und jedes Pilgervorhaben unvollendet bleibt. Dabei ist doch offensichtlich, dass fast kein Pilger sich so vorbereiten kann, wie es dann auf dem Camino wirklich ist.

Deshalb sage ich immer, der beste Fitnesstrainer ist immer noch der Jakobsweg selbst.

Natürlich ist es hilfreich, wenn du vorher schon Einige Wochen an deinen freien Tagen mal tatsächlich bei Wind und Wetter mit kleinen Wanderungen und voller Wanderausrüstung beginnst. Vielleicht sogar auf einem Pilgerweg in deiner Nähe. Aber niemand wird vorher 6 Wochen lang jeden Tag 20 oder 30 Kilometer trainieren können.

Wenn du dann in Spanien deinen Jakobsweg beginnst, frage deinen Körper was ihm gut tut. Du wirst sehr schnell ein eigenes Körpergefühl bekommen, wenn du dich in den ersten Tagen überforderst. Beginne langsam. Lieber nach 10-12 Kilometer bewusst aufhören am ersten Tag.

In 5 Tagen deinen Jakobsweg vorbereiten, Garantiert!

Nach fünf Tagen solltest du durch den Online-Kurs deinen Camino vorbereitet haben. Du bekommst 5 Tage lang jeweils eine kleine Aufgabe, für die du ungefähr eine Stunde benötigst.

Jakobsweg-gehen

Klicke jetzt auf den grünen Button, um dich zum Kurs anzumelden:

Die häufigsten Ausreden den Camino doch nicht zu laufen

Falls du ebenfalls schon länger mit dem Gedanken spielst, den Jakobsweg nach Santiago de Compostela zu pilgern und es bisher nicht geklappt hat, dann schaue in der unten stehenden Liste, ob eines dieser Punkte auf dich zutrifft. Falls ja, dann hast du große Chancen im darauffolgenden Beitrag die Lösung dafür zu finden.

  1. Mir fehlt der innere Antrieb
  2. Ich weiß nicht wie ich das alles organisieren soll
  3. Ich habe nicht so viel Urlaub am Stück
  4. Das schaffe ich nie, ich bin zu untrainiert
  5. Ich trau mich nicht allein
  6. Vielleicht besser nächstes Jahr

Jakobsweg Vorbereitung: Überwinde deine Bequemlichkeit

Überliste deine Trägheit und deinen inneren Schweinehund. Setze dir ganz konkrete Ziele. Stell dir einen Plan auf, der die notwendigen Teilschritte beinhaltet und für dich durchführbar ist. Achte darauf, dass dich jeder Tag einen kleinen Schritt weiterbringt.

Ich wurde vor Beginn meiner Reise gefragt „Wie kommst du nach Santiago?“ – mir fiel keine bessere Antwort ein als “ Schritt für Schritt“- ich wußte ja selbst nicht wie ich dort hinkommen würde. Jede große Reise beginnt mit dem ersten Schritt.

Am Anfang steht oft der Wunsch und die Sehnsucht den Jakobsweg steht oft der Wunsch und die Sehnsucht den Jakobsweg auch einmal laufen zu wollen. Die ersten kleinen Gedanken kommen oft durch Kontakte zu Personen die vom Jakobsweg schwärmen und voller Begeisterung sind. Viele sagen, der Camino ist sinnbildlich so etwas wie der eigene Lebensweg. Auch ein Zeitungsartikel oder ein Vortragsbesuch können die ersten Auslöser sein. Fast jeder kennt jemand der den Jakobsweg schon einmal gelaufen ist. Überleg einmal:

Wen kennst du, der den Weg schon einmal gelaufen ist?

Begib dich in dein Abenteuerland, lass deine Neugierde aufleben, sei wie eine Katze: Bequem UND neugierig auf Abenteuer. Die Reise beginnt mit dem ersten Gedanken daran, den Weg laufen zu wollen.

Genau deswegen hast du die Möglichkeit deinem Herzen zu folgen und kannst einfach loslaufen, du hast eine innere Sehnsucht die dir deinen eigenen Wunsch schon gezeigt hat. Du kannst dankbar sein dafür dass du diese Einladung den Jakobsweg zu laufen geschenkt bekommen hast.

Trau dich: Schreib deinen Plan zur Umsetzung deines Jakobsweges

Organisiere deine Vorbereitung mit Gelassenheit

Wie kann ich das alles organisieren? Ich darf ja nichts vergessen! Kennst du das?

Als ich das letzte mal beim Einkaufen war hab ich tatsächlich wieder etwas vergessen einzukaufen. Manchmal ärgere ich mich dann, manchmal schmunzle ich darüber. Wenn ich etwas vergesse, dann kauf ich es halt am nächsten Tag.

So ist das auf dem Jakobsweg auch. Solltest du etwas vergessen haben kannst du jederzeit unterwegs einkaufen gehen. – Und falls du zuviel dabei hast, kannst du das überflüssige an jemand anderen verschenken, oder dir nach hause zurücksenden. Zur Vorbereitung ist nur eine minimale Organisation nötig. Hierzu zählen deine Wanderschuhe und dein Rucksack – der Rest ist variabel. Gehe mit heiterer Gelassenheit deine Organisation an.

All zuviel musst du sowieso nicht einpacken, du brauchst vieles schlicht und einfach nicht. Was du auf deinem Camino brauchst, wirst du auch dort bekommen, schnell und einfach. Es gibt überall hilfreiche Menschen die gerne helfen wenn sie um etwas gebeten werden. Der Camino hält für dich immer alles bereit. Dein Leben stimmt dich auf dem Jakobsweg auf einen sehr einfachen Tagesablauf ein. Laufen, Essen, Trinken, Schlafen. Mehr nicht. Das reicht. Und fühlt sich richtig befreiend an.

Trau dich: Besorge deinen Rucksack und deine Wanderschuhe und stelle sie in deiner Wohnung auf!

Hurra, der Urlaub ist genehmigt!

Soll ich für den Jakobsweg meinen ganzen Jahresurlaub „opfern“? Muss ich dann den Rest des Jahres durcharbeiten? – Ja – und das lohnt sich! Es wird der beste Urlaub deines Lebens! Du wirst dich noch Jahre später gerne daran zurück erinnern. Du kannst dich glücklich schätzen, wenn du deinen Urlaub am Stück nehmen kannst. Und falls nicht, dann läufst du dieses Jahr 2 Wochen und nächstes Jahr setzt du deinen Weg dort fort wo du aufgehört hast.

Oder frage deinen Arbeitgeber ob du dafür unbezahlten zusätzlichen Urlaub nehmen kannst. – Fragen schadet nicht, vielleicht findet er deine Idee klasse und will dich dabei unterstützen. (Weil er diesen Wunsch auch schon heimlich hatte?)

Trau dich: Reiche deinen Urlaubsantrag ein!


Schnell und einfach, der Weg ist mein Fitnesstrainer

Mag sein, dass du im Moment sportlich nicht in deiner Bestform bist. Du das letzte mal vor ein paar Monaten einen kleinen Spaziergang gemacht hast und dein Körper schon einmal mit durchtrainierteren Muskeln glänzte. Vielleicht bist du der Meinung das schaffe ich nie!

Ich war das erstmal nicht gerade durchtrainiert und habe gleich eines der größten Fehler zu Anfang meines Wegs gemacht- zuviel Kilometer in den ersten Tagen.

Bei diesem Thema kannst du beruhigt sein. Es gibt kaum einen Pilger der im Vorfeld seiner Pilgerreise so viel Zeit hat, dass er den Tagesrhythmus einer Pilgerschaft ausreichend vorher eintrainieren kann.

Ja, wenn du die Möglichkeit hast und es dir Spass macht, dann laufe zuhause an den Wochenenden mit deinem Rucksack zur Probe ob alles sitzt und damit du die ersten Eindrücke gewinnen kannst. Vielleicht sogar auf heimischen Jakobswegen? Wenn dir das nicht möglich ist dann lautet die Alternative:

Du kannst das Training schnell und einfach direkt auf dem Jakobsweg beginnen. Dein bester Fitness-Coach ist der Weg selbst, der Weg trainiert dich. Das Wichtigste dabei ist aus meiner Erfahrung langsam zu beginnen und die ersten Tage in kleinen Etappen planen.

Am ersten Tag nicht mehr als 10Km, am 2.Tag nicht mehr als 15Km und am 3.Tag nicht mehr als 18Km. Danach bist du eingelaufen und kannst auf deinen Körper hören wie weit dich die Füße tragen.

Wenn du dich noch genauer mit deiner Laufleistung beschäftigen möchtest, empfehle ich dir den Laufrechner zu nutzen.

Dein Ehrgeiz möchte übrigens in der Regel immer mehr laufen als dir dienlich ist.

Und noch etwas wichtiges: Orientiere dich nicht an Anderen. Finde deinen eigenen Laufrhythmus. Und wenn du in einer Gruppe laufen möchtest, sollte immer der Schwächste das Tempo angeben. Und zur Beruhigung: Die meisten Pilger triffst du abends wieder in der Herberge.

Trau dich: Bestelle deinen Pilgerausweis online und positioniere ihn dort, wo du ihn täglich sehen kannst, bestelle dir eine Jakobsmuschel und hänge sie an deinen Rucksack

schnell-und-einfach-Jakobsweg2

Trau dich alleine nach Santiago de Compostela zu gehen

Eines der häufigsten Unsicherheiten ist die Vorstellung alleine zu laufen. „Mir wäre es lieber, wenn jemand mit ginge“. Hier kann ich dich wirklich beruhigen. Wenn du einen Wegbegleiter brauchst, wirst du ihn immer schnell und einfach finden. Du wirst Tage erleben, an denen du deine innere Ruhe haben möchtest und mit dir alleine unterwegs sein möchtest. Dann wird es auch Momente geben, in denen es dir gut tut einen Weggefährten zu haben.

Egal wie dein Tag verläuft, spätestens abends in den Herbergen triffst du wieder deine Pilgerfamilie. Mit den Pilgern kannst du dich abends austauschen und morgens einen Teil des Weges gemeinsam gehen wenn du möchtest. Wenn du lieber alleine laufen möchtest ist das auch in Ordnung. Mach es so wie es für dich im Moment passend ist. Der Weg bietet dir die Möglichkeit zu dir selbst zu finden und deinen Gedanken freien Lauf zu lassen.

Trau dich: Lege ein Notizbüchlein für deine Gedanken des Weges in deinen Rucksack

Laufe deinen Weg jetzt, diese Jahr!

Das Aufschieben ins nächste Jahr dient nur der kurzfristigen Beruhigung. Deine Sehnsucht wird wieder kommen. Und zwar jedesmal stärker und stärker! Im Frühling wirst du sagen, das ist mir zu regnerisch, im Sommer ist es dir zu heiß, im Herbst zu windig und im Winter zu kalt.

Schnell und einfach tun! – Hast du als Kind an Ostern lange gezögert, deinen Schokoladenhasen oder die Tafel Schokolade zu öffnen und beginnen zu essen ? Hast du dir erst die Frage gestellt ob du morgen oder erst nächste Woche ein Stückchen davon essen sollst? Ob das Wetter gut dafür ist? Lieber genau einteilen, kein Stückchen zuviel? Gut planen?

Sicher nicht- zumindest die meisten haben gleich ohne nachzudenken die Süßigkeiten gegessen!

Genauso kannst du es beim Jakobsweg auch tun, einfach loslegen ohne viel zu überlegen, sei wieder ein Kind! – Flug oder Zug buchen nach Spanien- Rucksack packen ohne viel zu denken und los gehts.

trau dich: buche deinen Flug!

Die häufigsten 40 Fragen zur Vorbereitung schnell und einfach beantwortet, können dir einen weiteren Eindruck vermitteln.

Fazit:

Jeder Mensch ist einzigartig. So kann eines der Punkte für dich genau richtig sein und wieder andere Punkte sprechen dich gar nicht an. Deswegen finde heraus, was für dich ganz persönlich das Beste ist, wie du schnell und einfach deinen Jakobsweg beginnst.


Zu deiner Vertiefung und Vorbereitung 

kannst du die kostenlose Arbeitsblätter im Buen-Camino-Club downloaden

„Wie du schnell und einfach deinen Jakobsweg beginnst“

Jakobsweg Länge Buen Camino

Wertvolle Tipps zur Vorbereitung deines Jakobsweges und viele besinnliche Impulse für deinen Weg. Nach deiner Registrierung hast du freien Zugang zu allen kostenlosen Downloads im Mitgliederbereich.

Die perfekte Jakobsweg Vorbereitung: 12 Schritte zur optimalen Planung

Der Jakobsweg ist nicht nur eine gewöhnliche Pilgerreise, sondern auch eine Reise der körperlichen Herausforderung, des persönlichen Wachstums und eine spirituelle Begegnung mit dir selbst.

Wie bereitet man sich am besten auf eine solche Reise vor?

In diesem umfassenden Guide zeige ich dir in 12 einfachen Schritten, wie du dich perfekt auf den Jakobsweg vorbereiten kannst. Die Tipps und Tricks für Routenplanung, Wanderausrüstung, Vermeidung von Blasen an den Füßen, Training und vieles mehr geben dir das Vertrauen, das du brauchst, um diese unvergessliche Reise nach Santiago de Compostela mit einem guten Gefühl der Vorbereitung zu beginnen.

Egal, ob du ein erfahrener Wanderer oder ein Anfänger bist – folge mir auf diesem Weg der Vorbereitung und sei bereit für die schönste Reise deines Lebens. 

  1. Schritt 1: Entscheidung treffen – Warum willst du den Jakobsweg gehen?
  2. Schritt 2: Routenplanung – Welche Route möchtest du nehmen?
  3. Schritt 3: Ausrüstung – Was solltest du mitnehmen und was nicht?
  4. Schritt 4: Training – Wie kannst du dich auf den Jakobsweg vorbereiten?
  5. Schritt 5: Gesundheit – Was musst du vor dem Jakobsweg beachten?
  6. Schritt 6: Pilgerausweis – Wie und wo kannst du ihn bekommen?
  7. Schritt 7: Sprache – Wie kann ich mich auf dem Jakobsweg verständigen?
  8. Schritt 8: Übernachtungen – Wie kannst du Unterkünfte finden und buchen?
  9. Schritt 9: Verpflegung – Wie kannst du dich auf dem Jakobsweg ernähren?
  10. Schritt 10: Finanzen – Wie viel Geld solltest du einplanen?
  11. Schritt 11: Kommunikation – Wie kannst du in Kontakt bleiben und Hilfe rufen?
  12. Schritt 12: Kultur – Was solltest du über die Kultur des Jakobswegs wissen?
  13. Bonus 1: Spiritualität – Was bedeutet Spiritualität auf dem Jakobsweg?
  14. Bonus 2: Rückkehr – Wie gehe ich nach dem Jakobsweg mit meiner Erfahrung um?

Schritt 1: Entscheidung treffen – Warum willst du den Jakobsweg gehen?

Bevor du dich auf den Jakobsweg begibst, solltest du dir über deine Motivation im Klaren sein. Warum möchtest du den Jakobsweg gehen und welche Beweggründe hast du? Möchtest du eine spirituelle Erfahrung machen, deine körperlichen Grenzen testen oder einfach nur eine einzigartige Reise erleben? Die Antwort auf diese Fragen wird dir helfen, die richtige Einstellung und Vorbereitung für deine Reise zu finden.
Du solltest bedenken, dass der Jakobsweg eine Herausforderung darstellt, die sowohl physische als auch emotionale Belastungen mit sich bringen kann. Deshalb ist es wertvoll, eine klare Motivation zu haben und sich auf die Reise vorzubereiten.
Eine klare Motivation kann dir helfen, während der Reise durchzuhalten und das Ziel zu erreichen.
Um deine Gründe zu definieren, solltest du darüber nachdenken, was dich zum Jakobsweg zieht und diese Gedanken notieren. Außerdem ist es hilfreich, sich über die verschiedenen Routen zu informieren und herauszufinden, welche am besten zu deinen Bedürfnissen passen. Sprich auch mit anderen Pilgern, um einen besseren Einblick in die Erfahrung zu bekommen und dich optimal vorzubereiten.
Ich wünsche dir eine gute Jakobsweg Vorbereitung und eine unvergessliche Erfahrung auf deinem Camino.

Schritt 2: Routenplanung – Welche Route möchtest du nach Santiago de Compostela nehmen?

Jakobsweg Länge in Kilometer

Der Jakobsweg ist ein einzigartiges Abenteuer, das physische und emotionale Herausforderungen mit sich bringt. Wenn du dich als Pilger auf den Weg machst, ist es wichtig, einen Weg zu wählen, dessen Länge und Dauer deinem Fitnesslevel und deinen Interessen entspricht. Eine gute Vorbereitung kann dir helfen, deine Reise voll und ganz zu genießen und die Herausforderungen zu meistern.

Es gibt viele Routen auf dem Jakobsweg, von denen jede ihre eigenen Vorzüge und Schwierigkeiten hat. Um die beste Auswahl für dich zu wählen, solltest du dich über die beliebtesten Routen informieren, wie zum Beispiel den Camino Francés ab Saint Jean Pied de Port, oder den Camino Portugués ab Porto oder auch den Camino Primitivo ab Oviedo. Jede Strecke hat ihre eigenen Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten, die du auf jeder deiner Reise erleben kannst.

Ein wichtiger Faktor bei der Auswahl deines Weges ist die Entfernung. Wenn du eine begrenzte Zeit hast, solltest du einen Camino wählen, die zu deiner geplanten Reisedauer passt. Es ist auch wichtig, die Schwierigkeit der Wege zu berücksichtigen, da einige Routen anspruchsvoller sind als andere.

Um die perfekte Route zu finden, kannst du auch mit anderen Pilgern sprechen, die den Jakobsweg bereits gegangen sind. Sie können dir wertvolle Tipps geben und dir helfen, einen Weg zu finden, die zu deinen Interessen und Fähigkeiten passt.

Ich hoffe, dass diese Ideen dir helfen werden, die beste Route für deine Jakobsweg Vorbereitung zu finden. Ich wünsche dir eine inspirierende und erfüllende Erfahrung auf deinem Weg nach Santiago de Compostela.

Schritt 3: Ausrüstung – Was solltest du mitnehmen und was nicht?

Packliste und Ausrüstung Peregrino Pierre

Die richtige Wanderausrüstung ist auf den Pilgerwegen entscheidend, um Verletzungen zu vermeiden und den Weg so angenehm wie möglich zu gestalten. Hier sind einige wichtige Dinge, die du auf dem Jakobsweg brauchst:

  1. Rucksack: Ein guter Rucksack ist das wichtigste Ausrüstungsstück auf dem Jakobsweg. Du wirst deinen Rucksack den ganzen Tag auf dem Rücken tragen, deshalb ist es wichtig, dass er gut sitzt und bequem ist. Ein Rucksack mit einem Fassungsvermögen von 35 bis 45 Litern ist für den Jakobsweg ausreichend.
  2. Wanderschuhe: Ein weiteres wichtiges Ausrüstungsstück sind gute Wanderschuhe. Du wirst auf deiner Reise viele Kilometer zu Fuß zurücklegen, deshalb ist es wichtig, dass deine Schuhe bequem und stabil sind. Es ist auch wichtig, dass du deine Wanderschuhe vor der Reise einläufst, um Blasen und Schmerzen zu vermeiden.
  3. Wanderkleidung: Auf dem Jakobsweg solltest du bequeme und atmungsaktive Kleidung tragen. Achte darauf, dass deine Kleidung für unterschiedliche Wetterbedingungen geeignet ist. Packe auch eine Regenjacke ein, um dich vor Regen zu schützen.
  4. Schlafsack: Da du auf deiner Reise in verschiedenen Unterkünften übernachten wirst, solltest du einen Schlafsack einpacken. Im Winter zusätzlich eine leichte Isomatte.
  5. Ausweis/Reisepass: Denke an deinen Ausweis, da du diesen auf deiner Reise benötigen wirst. Es ist auch ratsam, eine Kopie deines Reisepasses mitzunehmen und sie im Rucksack aufzubewahren.
  6. Pilgerausweis: Der Pilgerausweis ist ein wichtiger Bestandteil des Jakobsweges. Er berechtigt dich, in den Pilgerherbergen zu übernachten und gibt dir Zugang zu bestimmten Rabatten. Es ist wichtig, dass du deinen Pilgerpass bei dir trägst und regelmäßig stempeln lässt.
  7. Sonnenschutz: Auf dem Jakobsweg wirst du viele Stunden in der Sonne verbringen. Es ist ratsam, dass du dich vor Sonnenbrand schützt, indem du Sonnencreme, eine Sonnenbrille und einen Hut oder eine Kappe trägst.
  8. Wasserflasche und Snacks: Es ist empfehlenswert, dass du auf dem Jakobsweg ausreichend Wasser trinkst, um deinen Körper mit Flüssigkeit zu versorgen. Eine Wasserflasche und Snacks wie Obst, Nüsse und Müsliriegel sind daher unverzichtbar.
  9. Erste-Hilfe-Set: Ein kleines Erste-Hilfe-Set sollte auf keiner Reise fehlen. Auf dem Jakobsweg kann es schnell passieren, dass man sich eine Blase oder eine kleine Verletzung zuzieht. Daher sollte jeder Pilger ein Blasenpflaster dabei haben bzw. in einer der Apotheken vor Ort bei Bedarf einkaufen. Nichts tun und einfach weiterlaufen ist jedenfalls nicht zu empfehlen.

Schritt 4: Training – Wie kannst du dich auf den Jakobsweg vorbereiten?

Jakobsweg Vorbereitung Bank mit Pfeil

Der Pilgerweg erfordert eine gute körperliche Fitness, um die lange Strecke bewältigen zu können. Es ist daher sehr zu empfehlen, sich vorher auf die Herausforderung vorzubereiten, um Verletzungen zu vermeiden.

  • Beginne frühzeitig mit dem Training: Je früher du mit dem Training beginnst, desto besser.
  • Konditionstraining: Fokussiere dich auf Ausdauertraining wie Laufen, Radfahren oder Schwimmen.
  • Krafttraining: Trainiere auch deine Muskeln, um Verletzungen vorzubeugen. Übungen wie Kniebeugen und Ausfallschritte helfen, die Beinmuskulatur zu stärken.
  • Dehnübungen: Regelmäßige Dehnübungen helfen, Verletzungen zu vermeiden und den Körper zu entspannen.

Schritt 5: Gesundheit – Was musst du auf dem Jakobsweg beachten?

Äpfel

Um deine Gesundheit auf dem Jakobsweg zu schützen, ist es ideal, wenn du bereits im Vorfeld einige Dinge beachtest. Eine gute körperliche Verfassung ist von Vorteil. Am besten kannst du regelmäßig Sport treiben, um deinen Körper zu stärken.

Während deiner Pilgerschaft solltest du auf eine ausgewogene Ernährung achten. Eine gute Ernährung mit ausreichend Eiweiß, Kohlenhydraten und Vitaminen ist wertvoll, um den Körper mit genügend Energie zu versorgen. Auch ausreichend Schlaf ist notwendig, um dich zu regenerieren und sich von den täglichen Belastungen zu erholen.

Es ist auch wichtig, auf Warnsignale deines Körpers zu achten und bei Verletzungen oder gesundheitlichen Problemen rechtzeitig Hilfe zu suchen.

Denke daran, dass der Jakobsweg eine anspruchsvolle Herausforderung ist und du auf deinen Körper achten solltest, um sicherzustellen, dass du gesund und sicher ans Ziel kommst.

  1. Jakobsweg Vorbereitung ist alles

Die Vorbereitung auf den Camino nach Santiago de Compostela beginnt lange bevor man tatsächlich aufbricht. Eine gute körperliche Fitness ist wichtig, aber auch eine angemessene Jakobsweg Vorbereitung auf die speziellen Bedingungen auf dem Weg kann dazu beitragen, dass man gesund bleibt.

Dazu gehört beispielsweise die Anschaffung guter Wanderschuhe, um Verletzungen durch Blasen oder andere Beschwerden zu vermeiden. Auch die richtige Bekleidung und Wanderausrüstung können dazu beitragen, dass du gesund bleibst.

  1. Hygiene beachten

Hygiene ist auf dem Weg seit dem Ende der Pandemie immer noch empfehlenswert. Es ist gut, regelmäßig Hände zu waschen um sich vor Infektionen zu schützen. Insbesondere in den Pilgerherbergen, wo viele Menschen auf engem Raum zusammenleben, können sich Krankheiten schnell verbreiten.

  1. Pausen einlegen

Es ist sinnvoll, regelmäßig Pausen einzulegen und sich ausreichend zu erholen. Auf diese Weise kann man Verletzungen und Überanstrengung vermeiden. Auch das Vermeiden von Überbelastung und Überanstrengung durch zu lange Tagesetappen ist wertvoll, um gesund zu bleiben.

  1. Verletzungen und Krankheiten behandeln

Selbst mit einer guten Vorbereitung und Hygiene kann man auf dem Jakobsweg Verletzungen und Krankheiten erleiden. Es ist daher empfehlenswert, eine kleine Reiseapotheke mitzuführen. Auch das Vermeiden von Überbelastung und Überanstrengung durch zu lange Tagesetappen ist wichtig, um Verletzungen zu vermeiden.

In Spanien und auch in Portugal gibt es entlang der unterschiedlichen Jakobswegen bis Santiago de Compostela in fast jeder kleinen Ortschaft auch eine Apotheke, die im Bedarfsfall schnell helfen kann.

  1. Auf den Körper hören

Dein Körper ist dein bester Ratgeber, deshalb lerne, auf deinen eigenen Körper zu hören und dessen Bedürfnisse zu erkennen. Wenn du dich überanstrengst oder Verletzungen erleidest, ist es empfehlenswert, dem Körper ausreichend Zeit zur Erholung zu geben. Auch eine angemessene Ernährung und ausreichend Schlaf können dazu beitragen, dass man gesund bleibt.

Schritt 6: Pilgerausweis – Wie und wo kannst du ihn bekommen?

Der Pilgerpass, auch Credencial genannt, ist ein unverzichtbares Dokument für alle, die den Jakobsweg gehen möchten. Er dient als Nachweis über die zurückgelegten Kilometer und ist Voraussetzung für den Erhalt der begehrten Pilgerurkunde, der Compostela.

erster Pilgerausweis
  1. Was ist der Pilgerausweis?

Der Pilgerpass ist ein Dokument, das von vielen Jakobsweg-Vereinen und Pilgerherbergen ausgegeben wird. Er enthält persönliche Angaben wie Name, Geburtsdatum und Wohnort sowie Informationen über die Route und den Zeitraum, in dem man den Weg gehen möchte. Der Ausweis dient als Nachweis über die zurückgelegten Kilometer und ermöglicht den Zugang zu den Pilgerherbergen entlang der Strecke.

Bei jeder Übernachtung lässt du dir einen Stempel der Unterkunft geben. Auf den letzten 100 Kilometern sind jeweils 2 Stempel pro Tag nötig um in Santiago de Compostela die Pilgerurkunde zu bekommen. Weitere Stempelmöglichkeiten sind in Bar, Restaurants, Cafes oder auch in Kirchen und auf dem Rathaus.

Jakobsweg-Pilgerausweis-Stempel
  1. Wo kann ich den Pilgerpass bekommen?

Den Pilgerpass kannst du in verschiedenen Pilgerbüros entlang der Jakobswege erhalten. Auch viele Jakobsweg-Vereine bieten den Ausweis an. Du kannst auch bei deiner Jakobsweg Vorbereitung im Vorfeld den Ausweis vorab online bestellen und dir per Post zuschicken lassen.

Ich empfehle dir, dich frühzeitig um den Pilgerausweis zu kümmern, da er in den Pilgerherbergen als Voraussetzung für eine Übernachtung gilt und du deinen Pilgerweg durchgängig dokumentieren kannst. Für jeden Pilger ist der Pilgerpass auch ein schönes Erinnerungsstück.

  1. Was kostet der Pilgerausweis?

Der Preis für den Pilgerpass variiert je nach Ausgabeort und Jakobsweg-Verein. In der Regel liegen die Kosten zwischen 5 und 10 Euro.

  1. Was muss ich bei der Beantragung des Pilgerausweises beachten?

Bei der Beantragung des Pilgerausweises musst du einige persönliche Angaben machen und auch den Grund deiner Pilgerreise angeben. Außerdem solltest du darauf achten, dass die Angaben auf dem Ausweis korrekt und vollständig sind.

  1. Wie lange ist der Pilgerpass gültig?

Der Pilgerausweis ist in der Regel für einen längeren Zeitraum gültig, der manchmal auf dem Ausweis vermerkt ist. Je nach Jakobsweg-Verein kann die Gültigkeit zwischen einem Monat und einem Jahr liegen. Viele Pilger nutzen den Pilgerpass auch über mehrere Jahre hinweg, wenn sie den Camino in Etappen über mehrere Jahre hinweg laufen.

  1. Was passiert, wenn ich meinen Pilgerausweis verliere?

Wenn du deinen Pilgerpass während der Pilgerreise verlierst, solltest du ihn umgehend als verloren melden. In vielen Pilgerherbergen kannst du einen Ersatzausweis bekommen, wenn du den Verlust des Originals nachweisen kannst. Ich rate dir jedoch, den Pilgerpass sorgfältig aufzubewahren und nicht zu verlieren.

  1. Was ist die Compostela?

Die Compostela ist eine Urkunde, die man erhält, wenn man den Weg aus religiösen oder spirituellen Gründen geht. Voraussetzung dafür ist, dass man mindestens die letzten 100 Kilometer zu Fuß oder die letzten 200 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt hat. Um die Compostela zu erhalten, muss man im Pilgerbüro von Santiago de Compostela den Pilgerausweis vorlegen und nachweisen, dass man den Weg aus religiösen oder spirituellen Gründen gegangen ist.

Schritt 7: Sprache – Wie kann ich mich auf dem Jakobsweg verständigen?

Die Sprachbarriere kann auf dem Jakobsweg tatsächlich eine Herausforderung sein. Doch keine Sorge, es gibt einige Tipps und Tricks, um sich trotz unterschiedlicher Sprachen zu verständigen.

Zunächst einmal ist es hilfreich, sich ein paar Grundkenntnisse in der Sprache des Landes anzueignen, durch das du wanderst. Dafür kannst du Sprachkurse besuchen oder auch einfach online lernen. Aber keine Sorge, es ist nicht zwingend notwendig, die Sprache perfekt zu beherrschen.

In vielen Unterkünften und auch in größeren Städten entlang des Weges sprechen die Menschen oft Englisch oder sogar Deutsch.

Darüber hinaus gibt es auf dem Jakobsweg immer wieder Situationen, in denen man sich auch ohne Worte verständigen kann. Zum Beispiel durch Gesten oder Zeichnungen. Auch ein Lächeln kann oft Wunder bewirken.

Und nicht zuletzt: Der Jakobsweg ist ein Ort der Begegnung und des Austauschs. Du wirst auf deiner Pilgerreise viele Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen treffen, die ebenfalls auf dem Weg sind. Diese Begegnungen können eine wunderbare Möglichkeit sein, um voneinander zu lernen und neue Freundschaften zu schließen.

Also keine Sorge, auch ohne perfekte Sprachkenntnisse wirst du auf dem Jakobsweg sicherlich viele schöne Begegnungen haben.

Hier sind einige Tipps, wie du dich auf dem Weg verständigen kannst:

  1. Lerne die grundlegenden Ausdrücke und Wörter in der Landessprache

Egal, ob du auf dem Camino Frances in Spanien oder auf dem Camino Portugues in Portugal wanderst, es ist sehr wertvoll, dass du ein paar grundlegende Wörter und Ausdrücke in der Landessprache kennst. Dies wird es dir ermöglichen, dich auf einfache Weise mit den Einheimischen zu verständigen und deine Bedürfnisse und Anliegen auszudrücken.

Während deiner Jakobsweg Vorbereitung kannst du bereits einige Monate vor deiner Abreise mit einer Sprach-lern-App einige grundlegende Redewendungen lernen.

  1. Verwende eine Sprach-App oder ein Wörterbuch

Es gibt viele Apps und Wörterbücher, die du auf deinem Smartphone herunterladen und verwenden kannst, um dich auf dem Jakobsweg verständigen zu können. Diese Apps und Wörterbücher bieten Übersetzungen um dir zu helfen, die Aussprache und Bedeutung der Wörter zu verstehen.

  1. Verwende visuelle Hilfsmittel

Wenn du Schwierigkeiten hast, dich verbal zu verständigen, kann es hilfreich sein, visuelle Hilfsmittel zu verwenden. Zeichne beispielsweise ein Bild oder nutze eine Zeichen-App, um zu verdeutlichen, was du meinst. Oftmals können Bilder mehr als tausend Worte sagen.

  1. Schließe dich einer Pilgergruppe an

Wenn du dich zeitweise anderen Pilgern anschließt, hast du den Vorteil, dass du dich mit den anderen Reisenden verständigen kannst. In einer Gruppe gibt es oft Menschen, die die Sprache sprechen und dir helfen können, dich zu verständigen.

  1. Nutze die Körpersprache

Nicht alle Bedeutungen lassen sich in Worte fassen, deshalb ist es wichtig, auf die Körpersprache zu achten. Gestikuliere, nutze Mimik und Körperhaltung, um deine Bedürfnisse und Anliegen auszudrücken. Auch wenn du die Sprache nicht sprichst, kannst du so in vielen Fällen erfolgreich kommunizieren.

Schritt 8: Übernachtungen – Wie kannst du Unterkünfte finden und buchen?

Pilgerherbergen

Auf dem Jakobsweg ist eine gute Unterkunft wichtig, um Kraft zu tanken und ausreichend zu schlafen. Wenn du im Voraus planst, kannst du sicherstellen, dass du immer eine Unterkunft hast, die zu deinen Bedürfnissen passt.

Eine Möglichkeit ist, im Voraus zu buchen und deine Übernachtungen bis Santiago de Compostela zu planen. Du kannst online nach Pilgerherbergen und Hotels suchen, die auf dem Jakobsweg spezialisiert sind.

Alternativ kannst du auch spontan unterwegs Unterkünfte suchen. Auf dem Jakobsweg gibt es viele Pilgerherbergen, die von der Kirche oder von Pilgervereinen betrieben werden. Hier kannst du oft kostengünstig übernachten und andere Pilger treffen.

Wichtig ist jedoch, dass du dich frühzeitig um deine Unterkünfte kümmerst, um sicherzustellen, dass du in den Pilgerherbergen oder Hotels auch ein Bett bekommst. Besonders in der Hauptsaison kann es schnell passieren, dass alles ausgebucht ist.

1. Planung im Voraus

Eine der wertvollsten Punkte bei deiner Jakobsweg Vorbereitung, vor allem wenn du in der Hochsaison pilgern möchtest, ist die Planung der Übernachtungen. Ich empfehle dir deshalb gerne, die Etappen deines Jakobswegs im Voraus zu planen und zu entscheiden, wo du übernachten möchtest.

2. Herbergen und Pilgerunterkünfte

Herbergen und Pilgerunterkünfte sind die bekanntesten Übernachtungsmöglichkeiten auf dem Jakobsweg. Diese bieten dir in der Regel einfache, aber preiswerte Zimmer oder Schlafsäle an und sind speziell auf die Bedürfnisse von Pilgern ausgerichtet. Auch hier empfehle ich dir, im Voraus zu reservieren, da die Plätze oft begrenzt sind und schnell ausgebucht sein können.

3. Hotels und Pensionen

Wenn du etwas mehr Komfort und Privatsphäre wünscht, kannst du auf dem Jakobsweg auch in Hotels oder Pensionen übernachten. Diese sind jedoch in der Regel etwas teurer als Herbergen und Pilgerunterkünfte. Auch hier empfehle ich dir, im Voraus zu reservieren, da auch diese Unterkünfte schnell ausgebucht sein können.

4. Campingplätze

Für Abenteuerlustige und Naturliebhaber bieten sich manchmal auch Campingplätze als Übernachtungsmöglichkeit auf dem Jakobsweg an. Allerdings gibt es kein durchgängiges Netz an Campingplätzen. Bitte nicht verwechseln mit Zelten in der freien Natur.

5. Alternative Unterkünfte

Es gibt auch alternative Unterkünfte auf dem Jakobsweg, wie zum Beispiel Bauernhöfe oder private Zimmervermietungen. Diese bieten oft eine einzigartige und persönliche Erfahrung, sollten jedoch im Voraus recherchiert und optimalerweise gebucht werden.

6. Reservierung und Verfügbarkeit

Die meisten Unterkünfte auf dem Jakobsweg akzeptieren Reservierungen im Voraus. Es ist wertvoll, frühzeitig zu buchen, da die Plätze schnell ausgebucht sein können. Ebenso ist es wichtig rechtzeitig abzusagen, falls eine Buchung nicht in Anspruch genommen wird.

7. Transport von Gepäck

Einige Unterkünfte auf den Caminos nach Santiago de Compostela bieten auch einen Transport von Gepäck von einer Unterkunft zur nächsten an. Dies kann hilfreich sein, um eine etwas angenehmere Wanderung zu ermöglichen wenn du Probleme beim Laufen hast.

8. Spontan bleiben wollen

Wenn du spontan bleiben möchtest, ist das zwar auch in den Sommermonaten möglich, jedoch solltest du hierfür auch ein größeres Maß an Flexibilität mitbringen. Sollten Herbergen ausgebucht sein, kannst du eine Ortschaft weiter laufen und es dort probieren, oder in der Herberge fragen welche Möglichkeiten es vor Ort noch gibt.

Tipp: Die „Offiziellen Etappeneinteilungen“ sind auf den letzten 100 Kilometern vor Santiago de Compostela oft ausgelastet im Sommer. Deshalb kann eine Herberge VOR oder NACH dem Etappenziel noch frei sein.

Schritt 9: Verpflegung – Wie kannst du dich auf dem Jakobsweg ernähren?

Essen und Trinken

die Verpflegung auf dem Jakobsweg spielt eine wichtige Rolle für deine Gesundheit und Energie während deiner Pilgerreise. Es ist empfehlenswert, dass du genügend Nährstoffe und Energie zu dir nimmst, um deinen Körper mit ausreichend Kraft zu versorgen. Hier sind einige Tipps, wie du dich auf dem Camino am besten ernähren kannst:

  1. Frühstück: Beginne deinen Tag mit einem reichhaltigen Frühstück, das dir Energie für den Tag gibt. Hierfür bieten viele Unterkünfte ein traditionelles Frühstück mit Brot, Butter, Marmelade, Käse und Schinken an. Du kannst auch Haferflocken oder Müsli mit Milch oder Joghurt wählen.
  2. Snacks: Nimm Snacks wie Obst, Nüsse oder Müsliriegel mit, um unterwegs Energie zu haben. Es gibt auch viele kleine Läden entlang des Weges, wo du dich mit Proviant versorgen kannst.
  3. Mittagessen: Wähle ein leichtes Mittagessen wie eine Suppe, einen Salat oder ein Sandwich, um dich zu stärken und nicht zu überlasten.
  4. Abendessen: Das Abendessen ist die Gelegenheit, um dich richtig zu stärken. Viele Unterkünfte bieten ein Pilgermenü an, das aus einer Vorspeise, einem Hauptgang und einem Dessert besteht. Hier kannst du traditionelle Gerichte der Region kennenlernen und genießen.

Denke daran, genug Wasser zu trinken, um deinen Körper hydratisiert zu halten. Wenn du spezielle Ernährungsbedürfnisse hast, wie zum Beispiel eine vegetarische oder vegane Ernährung, informiere dich vorher über mögliche Optionen entlang des Weges.

Ich wünsche dir eine gute Pilgerreise und eine gesunde Ernährung auf deinem Weg.

Optionen für die Verpflegung auf dem Camino

Es gibt verschiedene Optionen, wie man sich auf dem Jakobsweg verpflegen kann:

  • Restaurants und Cafés: Auf den Pilgerwegen gibt es viele Restaurants und Cafés entlang der Route, in denen man eine Mahlzeit oder eine Zwischenmahlzeit einnehmen kann.
  • Supermärkte und Lebensmittelgeschäfte: Eine günstigere Option ist es, in Supermärkten und Lebensmittelgeschäften einzukaufen und sich selbst zu versorgen. Viele Pilger kaufen beispielsweise Brot, Käse, Obst und Gemüse und bereiten sich ihr Essen selbst zu.
  • Pilgerherbergen: In vielen Pilgerherbergen gibt es Küchen, in denen man sein Essen selbst zubereiten kann. Das ist eine günstige Option, um sich auf dem Jakobsweg zu ernähren.

Vegetarische Verpflegungsmöglichkeiten

Wenn du dich vegetarisch ernähren möchtest, hast du auf dem Camino Frances und auf dem Camino Portugues viele Möglichkeiten. Es gibt zahlreiche Restaurants, die vegetarische Gerichte anbieten, und du findest in vielen Supermärkten und Lebensmittelgeschäften vegetarische Lebensmittel.

Hier sind einige Tipps, wie du dich auf dem Jakobsweg vegetarisch ernähren kannst:

  1. Informiere dich im Voraus: Bevor du losgehst, solltest du dich über die Route und die Orte, die du durchqueren wirst, informieren. Auf diese Weise kannst du herausfinden, welche Restaurants vegetarische Optionen anbieten und welche Supermärkte und Lebensmittelgeschäfte es gibt, in denen du vegetarische Lebensmittel kaufen kannst.
  2. Suche nach Restaurants mit vegetarischen Optionen: In den größeren Städten gibt es oft Restaurants mit vegetarischen Gerichten auf der Speisekarte. Suche online oder frage Einheimische nach Empfehlungen. In kleineren Orten kannst du oft auch in Restaurants nachfragen, ob sie vegetarische Optionen anbieten können. Hilfreich ist hier oft die App von Tripadvisor unter der Rubrik Restaurants.
  3. Kaufe in Supermärkten und Lebensmittelgeschäften ein: In vielen Supermärkten und Lebensmittelgeschäften findest du vegetarische Lebensmittel wie Obst, Gemüse, Nüsse, Hülsenfrüchte, Tofu und vegetarische Ersatzprodukte. Informiere dich im Voraus, wo es diese Geschäfte gibt, und plane deinen Weg entsprechend.
  4. Packe Snacks ein: Auch wenn du dich in Restaurants und Geschäften gut versorgen kannst, ist es eine gute Idee, immer ein paar Snacks dabei zu haben. Packe zum Beispiel Nüsse, Trockenfrüchte oder Müsliriegel ein, die dich bei Bedarf mit Energie versorgen.
  5. Lerne, welche Gerichte vegetarisch sind: In einigen Regionen kann es schwierig sein, vegetarische Gerichte zu finden. Informiere dich im Voraus, welche Gerichte typischerweise vegetarisch sind.
  6. Koche selbst: Wenn du in einer Herberge oder Unterkunft mit einer Küche übernachtest, kannst du selbst kochen. Kaufe im Supermarkt ein und koche vegetarische Gerichte nach deinem Geschmack.
  7. Tausche Erfahrungen aus: Auf dem Jakobsweg triffst du viele andere Pilger, die möglicherweise auch vegetarisch essen. Tausche Erfahrungen und Tipps aus und lerne neue Gerichte kennen.

Schritt 10: Finanzen – Wie viel Geld solltest du einplanen?

Wie hoch sind die Kosten?

bei der Planung deiner Pilgerreise solltest du auch das Budget im Auge behalten. Es gibt verschiedene Faktoren, die sich auf die Kosten auswirken können. Dazu gehört die Länge der Strecke, die Art des Weges und die gewählte Unterkunft.

Je länger die Strecke ist, desto mehr Geld wirst du benötigen. Auch die Art des Weges kann einen Einfluss auf das Budget haben. Einige Wege sind teurer als andere, und du solltest auch die Kosten für Transport und Verpflegung während der Reise berücksichtigen.

Die Art der Unterkunft ist ebenfalls ein wichtiger Faktor bei der Budgetierung. Es gibt verschiedene Optionen, wie Herbergen, Hotels, Pensionen oder Campingplätze. Die Kosten variieren je nach Art der Unterkunft.

Es gibt jedoch viele Möglichkeiten, um die Kosten während der Reise zu senken. Eine Option ist, in günstigeren Herbergen zu übernachten, anstatt in teuren Hotels. Auch das Zubereiten deiner Mahlzeiten selbst kann eine Einsparung bringen.

Es ist schwierig, eine genaue Zahl für das Budget zu nennen, da die Ausgaben von Pilgerin zu Pilgerin unterschiedlich sein können.

Das Tagesbudget kann zwischen 30-40 EUR liegen. Bei sparsamen Pilgern auch darunter.

Man sollte auch bedenken, dass unvorhergesehene Ausgaben auftreten können, wie z.B. medizinische Kosten oder Reparaturkosten für Ausrüstung.

Plane dein Budget im Voraus und recherchiere gründlich, um die Kosten realistisch zu planen. Es kann auch sinnvoll sein, einen Puffer für unvorhergesehene Ausgaben einzuplanen.

Denke daran, dass deine Pilgerreise eine einzigartige Erfahrung ist, die mehr wert ist als das Geld, das du ausgibst. Ich wünsche dir eine unvergessliche Reise voller spiritueller Erfahrungen und Herausforderungen.

Schritt 11: Kommunikation – Wie kannst du in Kontakt bleiben und Hilfe rufen?

AlertCops 5.0 Hilfe App der spanischen Polizei

Wenn du den Camino gehst, kann es eine wunderbare und inspirierende Erfahrung sein, aber es kann auch Momente geben, in denen du gerne Hilfe anfordern würdest. Deshalb ist es empfehlenswert, dass du in Kontakt bleibst und in der Lage bist, Hilfe zu rufen, wenn du sie brauchst.

  1. Mobiltelefon

Ein Mobiltelefon ist eine der einfachsten und bequemsten Möglichkeiten, um in Kontakt zu bleiben und Hilfe zu rufen. Wahrscheinlich hast du schon ein Handy dabei. Denke daran, dass es geladen ist und du eine zuverlässige Netzabdeckung hast. In einigen abgelegenen Gebieten kann es schwierig sein, ein Signal zu finden.

  1. Notfallnummern

Die Notfallnummer in Spanien ist die 112, die in ganz Europa verwendet wird. Schreibe auch die Nummer der örtlichen Polizei oder Krankenhausnotrufnummer auf.

  1. GPS-Tracker

GPS-Tracker sind kleine Geräte, die deinen Standort verfolgen können. Diese Geräte können hilfreich sein, wenn du dich verirrt hast oder Hilfe benötigst. Es gibt auch Apps, die du auf dem Mobiltelefon installieren kannst, um deinen Standort zu verfolgen.

  1. Persönliche Alarme

Persönliche Alarme sind kleine Geräte, die einen lauten Alarmton abgeben können, wenn sie ausgelöst werden. Diese Geräte können hilfreich sein, um Hilfe herbeizurufen, wenn du dich in einer gefährlichen Situation befindest.

  1. Notfall-Apps

Es gibt verschiedene Notfall-Apps, die du herunterladen kannst. Diese Apps können deinen Standort verfolgen, SOS-Signale senden und Notfallkontakte informieren. Hierzu gehört auch die Alert-Cops App der spanischen Polizei. Du kannst in der App deine Sprache einstellen und hast im Notfall einen Gesprächspartner der deine Sprache spricht.

Im Notfall kannst du auch andere Pilger um Hilfe bitten. Der Jakobsweg ist eine Gemeinschaft, und die meisten Pilger sind bereit, anderen zu helfen. Wenn du dich wohler fühlst, kannst du deinen geplanten Reiseverlauf mit anderen Pilgern zu teilen, damit sie wissen, wo du dich aufhältst und wie lange du unterwegs sein wirst.

Schritt 12: Kultur – Was solltest du über die Kultur des Jakobswegs wissen?

Kathedrale Santiago de Compostela

Die Jakobswege in Spanien sind nicht nur ein wichtiger religiöser Pilgerweg, sondern auch ein Ort, an dem Du kulturelle Schätze und Sehenswürdigkeiten entdecken kannst. Die Wege führen durch Regionen mit einer reichen Geschichte und Architektur, die sich im Laufe der Jahrhunderte entwickelt hat.

Viele der Sehenswürdigkeiten entlang der Jakobswege sind Kirchen und Klöster. Diese religiösen Gebäude wurden oft im Laufe der Jahrhunderte erbaut und bieten eine Fülle an architektonischen Stilen und Kunstwerken. Beispielsweise gibt es entlang des „Camino Francés“ in der Stadt Burgos die gotische Kathedrale von Burgos, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Auch die Klosteranlage San Juan de la Peña in Aragon ist ein faszinierendes Beispiel romanischer Architektur, das in einer beeindruckenden Felswand gebaut wurde.

Viele dieser Gebäude stammen aus dem Mittelalter und spiegeln die architektonischen und künstlerischen Trends dieser Zeit wider.

Neben den religiösen Sehenswürdigkeiten gibt es entlang der Wege auch landschaftliche und natürliche Schönheiten zu bewundern. Auf dem Weg zum Kap Finisterre durchquerst Du beispielsweise die wunderschöne Region Galizien mit ihren grünen Hügeln und Flüssen.

Neben den historischen Gebäuden gibt es auch viele kulturelle Veranstaltungen und Traditionen entlang der Jakobswege. Pilger können Folklore-Veranstaltungen, Konzerte, Kunstausstellungen und andere kulturelle Aktivitäten besuchen. In einigen Städten und Dörfern werden Pilger auch mit traditionellen Tänzen, Liedern und Speisen begrüßt, die typisch für die Region sind.

Neben der Architektur und Landschaft sind auch kulinarische Spezialitäten ein wichtiger Teil der Kultur entlang der Jakobswege. In Galizien ist der berühmte „Pulpo a la Gallega“ (gekochter Oktopus) ein Muss für alle, die die Region besuchen. In Navarra sind die „Pinchos“ (kleine Appetithäppchen) sehr beliebt und werden in vielen Restaurants und Bars entlang des „Camino Francés“ angeboten. Auf dem Camino Primitivo gehören die „Pimientos del Padrón“ (grüne Peperonis) zur regionalen Spezialität.

Insgesamt bieten die Jakobswege in Spanien eine reiche kulturelle Vielfalt, die Du auf Deiner Pilgerreise entdecken kannst. Ob Du nun religiöse Architektur bewunderst, durch atemberaubende Landschaften wanderst oder kulinarische Köstlichkeiten genießt – die Jakobswege bieten für jeden etwas.

Bonus 1: Spiritualität – Was bedeutet Spiritualität auf dem Jakobsweg?

Jakobsweg Vorbereitung Spiritualität

Der Jakobsweg ist bekannt für seine spirituelle Bedeutung und viele Menschen entscheiden sich dafür, den Weg aus diesem Grund zu gehen. Doch was genau bedeutet Spiritualität auf dem Jakobsweg und wie kannst du sie erfahren?

Was ist Spiritualität?

Bevor wir uns mit Spiritualität auf dem Jakobsweg beschäftigen, sollten wir uns fragen, was Spiritualität eigentlich bedeutet. Spiritualität ist ein Begriff, der sich auf die Suche nach Sinn und Bedeutung im Leben bezieht. Es geht darum, eine Verbindung zu etwas Höherem herzustellen und sich mit einem größeren Zweck oder einer größeren Kraft zu verbinden. Es ist eine persönliche Erfahrung und kann auf viele verschiedene Arten erlebt werden.

Die spirituelle Bedeutung des Jakobswegs

Der Jakobsweg ist seit Jahrhunderten ein wichtiger spiritueller Pilgerweg. Er ist benannt nach dem Heiligen Jakobus, einem der zwölf Apostel Jesu Christi, der in Spanien verehrt wird. Viele Pilger glauben, dass das Gehen des Jakobswegs eine Möglichkeit ist, sich Gott oder einer höheren Macht zu nähern und spirituelle Erleuchtung zu finden. Es gibt auch eine Tradition, die besagt, dass der Jakobsweg eine Art von Reinigung oder Sühne für Sünden sein kann.

Wie kann Spiritualität auf dem Jakobsweg erfahren werden?

Es gibt viele Möglichkeiten, Spiritualität auf dem Jakobsweg zu erleben. Einige Pilger beten oder meditieren auf dem Weg, um eine Verbindung zu etwas Höherem herzustellen. Andere verwenden den Weg als eine Möglichkeit, um sich selbst besser kennenzulernen und ihre Gedanken und Gefühle zu reflektieren. Viele Pilger berichten auch von spirituellen Erfahrungen, die sie während ihrer Reise gemacht haben, wie zum Beispiel das Gefühl der Verbundenheit mit anderen Pilgern oder das Gefühl, von einer höheren Kraft geführt zu werden.

Wie kann man sich auf die spirituelle Erfahrung vorbereiten?

Wenn du den Jakobsweg gehen möchtest, um spirituelle Erfahrungen zu machen, gibt es einige Dinge, die du tun kannst, um dich darauf vorzubereiten. Eine Möglichkeit ist es, sich Zeit zu nehmen, um über deine persönlichen spirituellen Überzeugungen nachzudenken und welche Bedeutung der Weg für dich haben könnte. Du kannst auch in einer Gemeinschaft beten oder meditieren, um dich auf die Erfahrung vorzubereiten.

Abschließend möchte ich betonen: Je offener du sein kannst, desto leichter wird dich dein Weg selbst leiten können. Ich wünsche dir eine spirituelle und bereichernde Erfahrung auf deinem Jakobsweg.

Bonus 2: Rückkehr – Wie gehe ich nach dem Jakobsweg mit meiner Erfahrung um?

Fernweh Tipps

Die Rückkehr nach Hause nach dem Jakobsweg kann eine Herausforderung sein. Es kann schwierig sein, das Erlebte zu verarbeiten und wieder in den Alltag zurückzukehren. In diesem Zusammenhang möchte ich dir einige Tipps geben, die dir helfen können, die Rückkehr von Santiago de Compostela zu erleichtern.

Zunächst einmal ist es wichtig, dass du dir Zeit nimmst, um wieder im Alltag anzukommen. Nehme dir Zeit, um deine Gedanken zu sortieren und dich auf deine Prioritäten zu konzentrieren. Es ist verständlich, wenn du dich zunächst überfordert fühlst oder das Gefühl hast, nicht mehr in deine alte Rolle zurückzufinden. Lass dir Zeit, um dich an die Veränderungen anzupassen.

Nutze die Zeit, um über deine Erfahrungen auf dem Jakobsweg nachzudenken

Schreibe deine Gedanken und Erlebnisse auf und reflektiere darüber. Diese Reflexion kann dir dabei helfen, deine Erfahrungen zu verarbeiten und besser zu verstehen. Du kannst auch versuchen, Tagebuch zu führen oder deine Erfahrungen mit anderen Pilgern zu teilen.

Suche Unterstützung bei Familie, Freunden oder Pilgergemeinschaften

Sprich mit anderen Pilgern und tausche dich aus. Pilgern ist eine Gemeinschaftserfahrung und es gibt viele Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben wie du. Du kannst auch professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, wenn du das Gefühl hast, dass du Unterstützung brauchst, um deine Erfahrungen zu verarbeiten.

Verändere deine Routine

Der Jakobsweg hat dich verändert. Nimm dir Zeit, um deine Routine zu überdenken und neue Gewohnheiten zu etablieren, die dir helfen, deine Erfahrungen in den Alltag zu integrieren. Vielleicht möchtest du regelmäßiger meditieren oder Yoga praktizieren, um deine innere Balance zu erhalten. Oder du findest Freude daran, dich ehrenamtlich zu engagieren oder neue Hobbys auszuprobieren. Was auch immer es ist, finde etwas, das dir dabei hilft, deine Erfahrungen auf dem Jakobsweg in deinen Alltag zu integrieren.

Bleib aktiv

Bewege dich weiterhin regelmäßig und halte deine körperliche Gesundheit aufrecht. Dies kann auch helfen, deine mentale Gesundheit zu verbessern und dich wieder in den Alltag zu integrieren. Vielleicht möchtest du regelmäßig joggen oder Fahrrad fahren, um dich körperlich zu betätigen und gleichzeitig die Natur zu genießen.

Verbinde dich mit der Natur

Suche die Natur auf und verbinde dich mit ihr. Finde Orte, die dir Frieden und Entspannung geben und besuche sie regelmäßig. Die Natur kann dir dabei helfen, dich zu erden und zur Ruhe zu kommen. Vielleicht möchtest du auch Pilgerwanderungen in deiner Umgebung unternehmen, um das Pilgerfeeling aufrechtzuerhalten.

Setze dir neue Ziele

Setze dir neue Ziele, die dich motivieren und inspirieren. Dies kann dir helfen, deine Erfahrungen auf dem Jakobsweg in positive Veränderungen in deinem Leben umzusetzen. Vielleicht möchtest du eine neue Sprache lernen, vielleicht auch Spanisch um deinen nächsten Camino noch intensiver erleben zu können.


schreibe einen Kommentar, lass uns von deinen Tipps lernen:

Wie würdest du deinen Weg schnell und einfach beginnen?


Load Comments

Eintrag teilen

18 Gedanken zu „Jakobsweg Vorbereitung: Wie du schnell und einfach beginnst“

  1. zum 6.März: die Berichte sind sehr eindringlich und animierend. Die diversen Ratschläge, Planungshilfen und Tips, und nichtzuletzt der stellenweise auftretende kategorische Imperativ, können Unentschlossenen durchaus helfen, dieses Vorhaben, das vielleicht schon lange im Hinterkopf geschlummert hat, endlich in die Tat umzusetzen. Mich würde interessieren, wieviele sich aufgrund deines Jakobsweg-Newsletters tatsächlich auf den Weg machen.

    liebe Grüße
    Das Gesicht auf der Sonnenblume ist funny.

    Antworten
    • Liebe Maria,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Ja, es wäre schön, wenn Leser durch die Beiträge sich aufmachen ihren Jakobsweg zu gehen. Ich bin sehr gespannt, ob es hierzu einmal Rückmeldungen geben wird.
      Liebe Grüße
      Peter

      Antworten
    • Liebe Petra,

      das freut mich sehr für dich. Den Flug zu buchen ist der beste Einstieg. Ich wünsche dir einen wunderbaren Weg mit vielen schönen Erlebnissen.

      buen Camino
      Peter

      Antworten
  2. Was für eine großartige Webseite. Ich bin noch ganz am Anfang meiner Recherche, ohne Reisedatum, ohne Auswahl des Wegs, aber hier finde ich gute Ansatzpunkte und Motivation. Danke dafür!
    PS: die Wanderschuhe sind eingelaufen und der Rucksack bestellt. Alles weitere wird sich ergeben.

    Antworten
    • liebe Sonja,
      vielen Dank, es freut mich, dass dir die Seiten weiterhelfen können. Ja, die Anfangsmotivation ist etwas herrliches! Mit Wanderschuhen und Rucksack kannst du gleich starten :-) Ich wünsche dir alles Gute für deinen Weg und viele schöne Erinnerungen.
      buen Camino, Peter

      Antworten
  3. Ein motivierender Bericht.
    Bei mir entsteht seit neustem der Wunsch im Kopf.
    Berichte aus entsprechenden Gruppen werden mit viel Neugierde gelesen und der Enschluß den Weg zu gehen manifestiert sich schnell.??

    Antworten
    • Hallo Regina, es freut mich, dass der Bericht motivierend für dich ist. Ich wünsche dir, dass du deinen Wunsch umsetzen kannst und eines nicht zu fernen Tages deinen Jakobsweg läufst. Hierfür alles Gute.
      Buen camino
      Peter

      Antworten
  4. Hallo! Motiviert bin ich, Lust darauf habe ich, eine große Herausforderung, der ich mich stelle im September 2017. Ein unruhiger Gedanke ist die Anreise, am liebsten möchte ich an den Start gebeamt werden. Ich bin 72 Jahre und freue mich mich total, eure hilfreichen Anregungen wirken beflügelnd.DANKE! Ich möchte von Orrisson starten. Liebe Grüße Hille

    Antworten
    • Liebe Hille,
      herzlichen Glückwunsch zu deinem Entschluss im September zu laufen. Deine unruhigen Gedanken zur Anreise kann ich sehr gut nachempfinden. Ich empfinde es auch immer wieder als Anreise-Abenteuer bis ich endlich den ersten Schritt zu Fuß gehen kann. Die Freude, dass es endlich losgeht überflügelt dann auch jede Unruhe. Für die Fragen zur Anreise hat Gerhard Brüstle eine tolle Webseite mit vielen Anreise-Varianten. Auch gibt es im Pilgerforum eine Diskussion zum Thema Vorreservierung in Orisson, falls dich das interessiert. Ich für meinen Teil reserviere gerne die erste Übernachtung, das fühlt sich dann etwas stressfreier für mich an.
      Ich wünsche dir einen wunderbaren Jakobsweg
      buen camino
      Peter

      Antworten
  5. Hallo zusammen!
    Ich habe diese Website zu spät gefunden: Inzwischen bin ich meinen Jakobsweg schon gegangen, aber vielleicht interessiert den einen oder anderen ja, was ich zu meinem Weg zu berichten weiß.
    Von Anfang an wollte ich den Weg nicht irgendwo beginnen, sondern bei mir zu Haus im Bergischen Land, 50 km östlich von Köln. Ich habe recherchiert und erstaunt festgestellt, dass es Pilgerführer für die gesamte Strecke gibt.
    Ein heftiges Problem war mein starkes Übergewicht: Noch im letzten Dezember wog ich mehr als 130 kg. Zum Glück entdeckte ich im Januar die Intervall-Fasten-Methode. Damit konnte ich mein Gewicht bis zum Mai
    auf 100 kg reduzieren.
    Das Wetter schien ein Problem zu sein: Ich wollte es nicht zu heiß haben, aber bei Schnee laufen, das wollte ich auch nicht. Am Ende habe ich mir einfach ein Startdatum gesetzt und allen Bekannten erzählt, dass ich mich am 22. Mai auf den Weg machen wollte. So konnte ich nicht mehr kneifen. Natürlich wurde es im Sommer in Frankreich unglaublich heiß. Aber ganz ehrlich – selbst wenn man die Hitze nicht mag, man gewöhnt sich daran.
    In verschiedenen Foren und Gruppen versuchte ich mich zu informieren, was und wie viel man mitnehmen muss. Am Ende habe ich mir neue Wanderschuhe, einen Tourenrucksack (40 Liter + 10 Liter Reserve), einen Regenponcho für mich und den Rucksack, Wandersocken, eine Wanderjacke, einen Schlafsack und ein Wander-T-Shirt gekauft und den Rest einfach mit Dingen erledigt, die ich schon hatte. Hätte ich mehr Geld in neue, leichte Kleidung investiert, wäre mein Rucksack vermutlich deutlich leichter geworden. So waren es 15 kg (mit 3 Litern Wasser), ein Gewicht, das mich am Anfang stark beeindruckte. Aber wenn man den Rucksack richtig schnürt, gewöhnt man sich schließlich sogar daran.
    Zum Glück muss ich seit dem Winter nicht mehr arbeiten. Deshalb hatte ich Zeit, im April und Mai zu trainieren und die Schuhe einzulaufen, zunächst nur mit einem kleinen Tagesrucksack, gegen Ende dann mit dem Touren-Rucksack, allerdings nicht voll gepackt. *Das* Gefühl habe ich mir für den ersten Tag auf dem Weg aufgespart. Intuitiv habe ich die Strecken an den ersten 4 Tagen kurz gehalten: 12 km, 15 km, 18 km, 10 km. Ab Köln bin ich dann 20 km und mehr gegangen. In Frankreich gab es die ersten Strecken über mehr als 30 km. Das war nötig, weil die Orte zu weit auseinander lagen. In Spanien findet man meistens viele Herbergen dicht aufeinander. Dort kann man kürzere Strecken laufen. Für mich waren aber die 30 km irgendwie zum Standard geworden und überhaupt nicht mehr schlimm.
    Der Weg durch Deutschland und große Teile Frankreichs war einsam. Unsicher habe ich mich aber nie gefühlt. Aber es war schön, im weiteren Verlauf manchmal Weggenossen zu treffen und wenigstens ein Stück weit mit ihnen gemeinsam zu laufen.
    Natürlich kann ich in diesem Kommentar nicht den ganzen Weg beschreiben, aber ich habe unterwegs einen Blog, ein digitales Tagebuch, geschrieben. Wer mag, kann es lesen und die Bilder betrachten, die ich unterwegs gemacht habe: http://www.facebook.de/PilgerAntonius
    Für Menschen, die facebook nicht mögen, übertrage ich die Texte und Bilder z.Z. auch auf meine Website:
    http://www.haase-news.de
    Der Bericht dort ist noch nicht ganz fertig, es fehlen noch etwa 25 Tage, aber in den nächsten beiden Wochen finde ich bestimmt die Zeit, ihn fertig zu stellen.
    Bei Fragen stehe ich gern zur Verfügung.
    Viele Grüße,
    Antonius

    Antworten
    • Hallo Antonius,
      herzlichen Glückwunsch zu deinem Jakobsweg, das ist wirklich eine großartige Leistung von Dir. Viel Erfolg noch bei deinen letzten Berichten.
      Buen Camino, Peter

      Antworten
  6. Hallo Peter,
    komme gerade von meinem zweiten Jakobsweg und auch dieser war wieder super schön :).
    Man trifft einfach so unglaublich tolle Menschen!!!
    Mein dritter Camino (Camino del Norte) ist schon in Planung.
    Gerne kannst du auf meinem Blog über den Jakobsweg ein bisschen mitlesen.
    Alles Liebe,
    Carolina

    Antworten
    • Hallo Carolina,
      herzlichen Glückwunsch zu deinem zweiten Camino. Ja, es ist immer wieder faszinierend wie der Weg uns lehrt mit wenigen Dingen auszukommen. Es ist zum einen die Entschleunigung und zum anderen die wunderbaren Begegnungen zwischen den Menschen und Pilgern. Dein Blog gefällt mir sehr gut, du beschreibst den Camino genau so wie er für viele Pilger ist.
      Viel Spaß für deine Planungen zum Camino del Norte.

      buen Camino
      Peter

      Antworten
  7. Hallo Peter, dein Beitrag war der Arschtritt den ich noch brauchte! Pilgerausweis ist heute bestellt, Schuhe vorhanden, Rucksack in Planung. Gehen wollte ich ursprünglich 2020, da werde ich 50. Vllt halte ich es aber nicht mehr bis dahin aus und laufe nächstes Jahr im Frühjahr einfach los. Ich muss mal raus hier…
    Angst hab ich vor Ungeziefer (Spinnen!) und dass ich keine unbezahlte Freistellung von meinem Arbeitgeber bekomme (öff. Dienst). Ich plane, den Küstenweg ab Irun zu gehen. Direktflüge ab Berlin gibt’s bis Bilbao. Dann mit dem Bus nach Irun und einfach loslaufen. Mir schwindelt schon vor meiner eigenen Courage! ;-)
    Lieben Dank für Deine motivierenden Zeilen!
    Susan

    Antworten
    • Hallo Susan,
      na, dann hast du ja schon alles was du brauchst beisammen. Wenn du nächstes Frühjahr laufen möchtest, dann deinen Arbeitgeber am besten gleich ansprechen. Vor allem dann wenn deine Motivation so groß ist wie im Moment. Einige Pilger sind ganz erstaunt und berichten, wie offen ihr Arbeitgeber war, als sie von ihrer Sehnsucht den Jakobsweg laufen zu wollen erzählen. Also, nur Mut, frag einfach jetzt schon. Dann hat dein Chef genügend Zeit sich darauf vorzubereiten dass du ein paar Wochen am Stück eine Auszeit nehmen möchtest. Danach freust du dich ja auch wieder, arbeiten zu gehen…

      buen Camino
      Peter

      Antworten
  8. Mein „Problem“ ist eher, dass ich lieber heute als morgen starten würde, aber noch bis zum Frühjahr 2022 warten muss. Dann bin ich im Ruhestand und habe viel Zeit. Vielleicht bin ich aber bereits jetzt schon auf dem Camino, da ich sehr viel recherchiere, mögliche Tagesetappen plane, schaue, was ich an vorhandener Ausrüstung ergänzen muss und mich frage, warum ich den Weg überhaupt gehen möchte und was danach sein wird. Dann wiederum denke ich, mich viel zu sehr mit Reise-Planung, Länge der Etappen usw. zu beschäftigen und es nicht besser wäre, sich einfach auf den Weg zu machen und zu schauen, was der Tag bringt – auch auf die Gefahr hin, sich mal zu verlaufen oder 5km weiter zu einer anderen Herberge laufen zu müssen, weil die nächste auf dem Weg keine freien Betten mehr hat.
    Ich vermute beinahe, einen Plan zu haben, ist nicht verkehrt, ich sollte aber besser nicht damit rechnen dass er so eintrifft. Vielleicht wäre es sogar schade, wenn es wie geplant abliefe.

    Antworten
    • Lieber Gerhard,
      du hast es sehr treffen formuliert. Am leichtesten wird es, wenn du es „leicht“ nimmst. Ohne genaue Tagesziele, einfach loslaufen. So wie du beschreibst, bist du genügend informiert und du hast den Luxus, dass du zeitlich nicht an einen Urlaub gebunden bist. Also: Einfach loslaufen, wenn es an der Zeit ist.
      Buen Camino
      Peter

      Antworten

Schreibe einen Kommentar