Fernweh: 11 Tipps, wie du deine Erlebnisse vom Jakobsweg im Alltag leben kannst.

Fernweh Tipps

Fernweh. Ich bin wieder zu Hause.

Ungenießbar, mies gelaunt.

Keine Lust meinen Rucksack auszupacken, er liegt noch im Gang. Ich könnte sofort wieder los laufen. ich kenne mich nicht mehr. Kann nichts mit mir anfangen.

Ich bin wieder zu Hause und will am liebsten sofort wieder los.

Ich habe das schon von vielen Jakobsweg Pilgern gehört. Dass es komisch sei, zurück zu kommen. Dass man die Gemeinschaft des Laufens vermisst. Und dass man sich zu Hause erstmal fremd fühlt.

Genau so erging es mir auch.

Die vergangenen 6 Wochen war ich auf dem Jakobsweg unterwegs. Nur gelaufen. Mit meinem Rucksack. Habe viele Menschen kennen gelernt.

Auch mich.

Ich habe so vieles erlebt und doch so wenig. Ich habe die Entschleunigung kennen gelernt.

Die Ruhe.

Die Natur.

Die frische Luft, grandiose Landschaften durchlaufen. Interessante Menschen kennen gelernt. Freunde gewonnen.

Und das soll jetzt alles vorbei sein? Von einem Tag auf den anderen?

Es ist ja nicht so, dass ich nicht wüsste wann ich wieder heim komme. Noch zwei Wochen, noch eine Woche, …. noch einen Tag. Und dann sitze ich wieder im Flieger.

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„Wenn dich einmal das Reisefieber packt, gibt es kein bekanntes Heilmittel, und ich bin gerne bis zum Ende meines Lebens daran erkrankt“

Michael Palin

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Es ist ein eigenartiges Gefühl wieder zu Hause zu sein.

Dieses Gefühl kennt fast jeder, der den Jakobsweg gelaufen ist.

Die ersten Tage sind viele neugierig auf mich. Meine Freunde wollen wissen wie es war. Ich lege los und erzähle.

Und erzähle.

Ich merke gar nicht wie die ersten unaufmerksam werden. Ich berichte weiter, voller Begeisterung.

Irgendwann werden meine Zuhörer weniger. Nehmen Reiß aus. Plötzlich stehe ich mit meinem Mitteilungsdrang alleine da.

Und dann kommt es wieder:

Das Jakobsweg Fernweh! Der Camino Blues! Der Jakobsweg Virus! oder schlicht und Einfach: Reisefieber.

Fernweh, ein Rätsel?

Der Alltag beginnt nach dem Camino wieder. So viele Erlebnisse und wunderbare Tage habe ich gehabt. Fremde und liebenswerte Menschen kennengelernt und traumhafte Landschaften durchwandert, im JETZT gelebt.

Die meisten Pilger rätseln über ihr Fernweh:

Werde ich damit leben müssen, dass der Alltag wieder einkehrt und sich wie ein Nebel über meine neu gewonnenen Erfahrungen legen wird? Oder kann ich mir dieses Bewusstsein meines Caminos erhalten?

Das scheint die Millionen-Euro Frage zu sein!

Fernweh stillen mit Tipps von Pilger für Pilger

Was Du als Rückkehrer tun kannst, um den Camino Blues, den Camino Virus oder einfach nur das Fernweh zu besänftigen –

Dies habe ich über viele Monate hinweg andere Pilger gefragt, und die besten Tipps für dich gesammelt.

Beginnen wir jetzt:

Fernweh Tipp 1:

Die Erinnerung bleibt ein Leben lang

Wenn du nach 4 Wochen zurückkehrst wirst du zuerst mal von deiner Familie und deinen Freunden zuhause bestürmt. Drei Kaffees später hast du endlich etwas Zeit für dich und schaust mal deine Post durch. Als nächstes erledigst du irgend etwas was schon überfällig ist.

Einmal am PC checkst du dann auch gleich deine Emails. Sobald du dort fertig bist, packst du mal deine Sachen aus. Falls du einen eigenen Haushalt hast dann wartet garantiert auch dort einiges auf dich.

Wahrscheinlich fängt auch dein Arbeitsalltag recht bald wieder an.

Mit anderen Worten: Sobald du zuhause ankommst bist du sofort wieder voll in deinem Alltag drin, ob du es willst oder nicht. Leider lässt sich das kaum vermeiden.

Doch die Erinnerung an den Jakobsweg die bleibt ein Leben lang. Und vielleicht ist dir unterwegs aufgegangen, dass du in deinem Leben das eine oder andere ändern möchtest. Das kannst du dann auch umsetzen.

Fernweh Tipp 2:

Der Camino ist die Waschmaschine für deine Seele

Fernwehtipp Seele wandert mitDie Seele ist noch nicht zu Hause, noch nicht zurückgekommen. Das braucht Zeit, mindestens so lange wie du unterwegs warst. Früher, im Mittelalter, hatten die Pilger viel mehr Zeit ihre Erlebnisse zu verarbeiten. Sie sind nicht einfach in das Flugzeug eingestiegen und zurückgedonnert, sondern mussten den Weg wieder zurücklaufen.

Lass deine Seele ankommen im Alltag, schau dich um, schau auf das Schöne in deinem Leben, und der Camino wird dein Leben verändern. Sanft oder plötzlich, lass den Camino einfließen ins Jetzt, die Kraft, die Geduld, das Mitfühlen … all das was du auf dem Weg erlebt hast …
Es wird gut.

„Der Camino ist die Waschmaschine für deine Seele.“ Santiago ist sowohl das Ziel, als auch Startpunkt in ein neueres, gereinigtes, klareres Leben mit deinen Erlebnissen und Erkenntnissen deines Weges.

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„Reisen macht einen bescheiden. Man erkennt, welch kleinen Platz man in der Welt besetzt.“

Gustave Flaubert

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Der Camino beginnt dann so richtig, wenn man aus Santiago zurück ist. Danach verändert sich was. Bei einigen gibt’s den totalen Umbruch, bei anderen sind es kleine Schritte. Es braucht seine Zeit.

Der Camino, der Rhythmus, das Gehen, die Menschen, die Natur – eine eigene Welt, für jeden anders. Das Leben entwickelt sich. Es sind nicht die äußerlichen drastischen Schnitte und Veränderungen. Vielmehr ist es die veränderte innere Einstellung und Sichtweise die das äußere Leben gleichermaßen verändern, und plötzlich öffnen sich neue Welten.

Fernweh Tipp 3:

Machs doch wie auf dem Jakobsweg

Auf Jakobswegen ist es auch immer wieder Mal nicht nur lustig, sondern auch mal zäh und anstrengend.

Auf dem Camino ist eine ganz besondere Atmosphäre, man fühlt sich geschützt, geführt, verstanden, frei. Man trifft Menschen mit denen man sich gut versteht, sich umarmt wenn man sich wieder sieht. Es ist eine andere Welt.

Das Zurückkommen ist wie ein Traum den wir fürchten. Wenn wir jedoch zurück kommen in den Alltag und nichts ändert sich danach, neben den Erinnerungen an eine „Schöne“ Erfahrung, dann hätten wir nicht viel über uns gelernt.

Fernweh wie auf dem Jakobsweg

Es kommt darauf an wie du deinen Alltag änderst um zufriedener zu werden. Machs doch wie beim Laufen: In kleinen Schritten. Manchmal braucht die Seele ganz lange um hinterher zu humpeln. Ich hoffe für dich, dass sie bald bei dir ankommt.

Die kleinen Schritte hier in unserem Alltag zu machen ist die Kunst des Lebensweges! Ich glaube genau das macht den Camino aus! Wir haben auch zu Hause etwas umzusetzen. Gleichzeitig nehme ich die Natur, den Weg, mit in meinen Alltag: “ WIE gehst Du den Berg hoch? LANGSAM und mit langsamen Tempo. Oder rennst Du den Berg hoch?

Wenn du dann den langen Bergaufstieg hinter dir hast (jetzt in deinem All-tag), dann genieße die Aussicht! Buen Camino!

Fernweh Tipp 4:

Bewege dich, gehe in der Natur laufen

Beginne gleich nach deiner Ankunft wieder zu wandern. Gehe in die Natur, so oft du kannst. Der Camino ist in jedem Schritt den du tust. In allen Teilen der Welt, gleich um die Ecke in der Stadt, in einem Park, bei der Arbeit, wenn du ins Fitnessstudio gehst. An jedem Ort. Wenn dein Denken auf dem Jakobsweg ist, bist du das auch.

  • Wenn ich heute meine Wanderschuhe anziehe und mit meinem Hund in der Umgebung spazieren gehe, bin ich von den bleibenden Eindrücken des Caminos beseelt. Das erdet mich in meinem Alltag.
  • Zuhause auf heimischen Jakobswegen wandern, auch wenn es nur für ein Wochenende ist.
  • Geh wieder los, es gibt tausende Kilometer Jakobsweg, bestimmt auch in deiner Nähe.

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“ Der Sinn des Reisens ist, an ein Ziel zu kommen, der Sinn des Wanderns, unterwegs zu sein“

Theodor Heuss

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  • So oft ich kann, gehe ich den Jakobsweg. Das Wissen, dass man bald „zurück“ ist, hilft schon sehr. Ich werde im nächsten Jahr wieder starten.
  • Man kann nicht ewig laufen. Mir hat’s geholfen, dass ich andere Wege ging. Nicht nur den Camino.
  • Jeden Tag gehe ich auf meinen Feierabend-Camino und genieße das Gefühl draußen in der Natur zu gehen! Durch eine Stunde laufen bekomme ich den Kopf frei.
  • Laufe deinen Jakobsweg noch einmal. In Gedanken. Abends vor dem Einschlafen.

Fernweh Tipp 5:

Gehe zu einem Pilgertreffen um Gemeinschaft zu erleben

Besuche den nächstgelegenen Pilgerstammtisch mit Gleichgesinnten.

Du könntest versuchen, andere Pilger in deiner Region zu finden, um die Erfahrungen aller zu teilen und zu versuchen, ein bisschen vom Camino Spirit zu erleben. Auch der Austausch in diesen Gruppen half mir schon einige Male über die „Tiefpunkte“ nach dem Camino hinweg zu kommen.

Hier findet man Gleichgesinnte, Menschen die wissen wie es dir geht. Ich weiß dass es so etwas auch in vielen Städten wie z.B. Hamburg, Berlin gibt. Vielleicht gibt es das auch bei dir in der Nähe oder du kannst selber einen gründen?

Fernweh Tipp 6:

Gönne dir einen Bastelabend

An einem Bastelabend verfliegt die Zeit. Manchmal kannst du eine Woche lang am Stück abends zuhause sitzen und mit vielen Erinnerungen etwas Neues erschaffen. Kreativ sein hilft, das Fernweh zu mildern. Hier ein paar Beispiele:

Infografik Fernweh

Ein Fotoalbum erstellen

Nach meiner Rückkehr vom Camino habe ich Abende damit verbracht meine Fotos anzuschauen.  Anschließend habe ich ein tolles Erinnerungsalbum erstellt. So war ich jeden freien Abend wieder auf dem Jakobsweg unterwegs. Ich konnte mich an vielen Begegnungen noch einmal erfreuen, als ob es heute gewesen wäre.

Eine Pilgerwand erstellen

Eine Pilgerwand basteln mit Spanienkarte, Compostela, Pilgerausweis und einer großen stilisierten Jakobsmuschel. Setze dann gelbe Fähnchen entlang des Weges den du gegangen bist. Außerdem kannst du grüne Fähnchen setzen welchen Weg du noch gehen möchtest. So kannst du die nächste Tour schon gedanklich entstehen lassen.

Dein Lieblingsbild malen

Besorge dir einen Beamer und projiziere dein Lieblingsbild direkt an die Wand. Nehme dann einen Zeichenblock und male das Bild einfach nach, dann stimmen auch die Proportionen. Oder noch besser, nimm gleich eine größere Leinwand und male mit Ölfarben.

Fotos auf Leinwände ziehen

Ziehe deine schönsten Fotos auf Leinwände. So kannst du dein ganze Wohnung zu einer Jakobsweg-Ausstellung machen. In jedem Raum findest du so ein Stück deines Jakobsweges und das Fernweh läßt nach.

Schreibe nachträglich ein Tagebuch

Schreibe dir deinen Jakobsweg wie du ihn erlebt hast auf, erstelle ein nachträgliches Tagebuch. So kannst du weitere 6 Wochen jeden Tag ein Stück Camino erleben. Oft erscheinen die Erlebnisse im Nachhinein wieder etwas anders. Deine Erinnerungen werden beim Schreiben detaillierter. Schreibe auch über deine Empfindungen die du an diesem Tag hattest.

Eine große Bilder-Ziehharmonika basteln

Beschaffe dir mehrere DIN A4 Kartons und klebe sie zu einer großen Ziehharmonika zusammen. Am besten so viele Seiten wie du unterwegs warst. Für jeden Tag eine Seite, so dass du sie anschließend ausbreiten kannst.

Klebe dann deine Erinnerungsbilder -Postkarten, Souvenirs in das „Zieharmonika-Buch“. Dazu kommen Bilder, die du an diesem Tag gemacht hast und gelegentlich Quittungen oder Bahnfahrkarten oder sonst etwas aus Papier.

Erinnere dich beim Erstellen an die einzelnen Tage. Schreibe zusätzlich auf wie du dich gefühlt hast. – allein durch die intensive Beschäftigung mit jedem einzelnen Tag kannst du wieder richtig in den Camino eintauchen.

Jedesmal wen du Sehnsucht nach dem Jakobsweg hast, kannst du dir deine Ziehharmonika anschauen.

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„Wenn du weit und schnell reisen möchtest, reise mit wenig. Befreie dich von deinem Neid, deiner Eifersucht, deiner Unversöhnlichkeit, deiner Selbstsucht und deinen Ängsten.“

Cesare Pavese

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Erfahrungen mit Bildern hinterlegen

Es hat sich eingebürgert, dass ich immer ein Fazit schreibe. Nicht „Erkenntnis des Tages“, sondern was mir „gut gefallen“ oder „weniger gut gefallen“ hat:

Das sind dann oft so Sachen wie der Apfelkuchen in einer Bar und der Ärger, dass das Blasenpflaster nicht gehalten hat, oder die Wärme, mit der ich in der Herberge aufgenommen wurde, oder das Gespräch mit einem Mitpilger oder oder.

Das ganze bekommt dann noch eine Überschrift, und die zu formulieren führt in der Regel dazu, diesen einen besonderen Tag noch weiter in seiner Einzigartigkeit zu erfassen. Dann und wann schlage ich eines dieser Werke auf und tauche hinein in eine ganz konkrete Pilgersituation.

Fernweh Tipp 7:

Erlebnisse in deinen Alltag integrieren

  • Riskiere das gleiche wie auf dem Camino: Mit fremden Menschen reden, offen sein, Geduldig sein.
  • Magische Momente die du erlebt hast für dich in Gedanken immer wieder nachempfinden.
  • Besondere Erkenntnisse des Weges wach bleiben lassen.
  • In Santiago ein Erinnerungsstück kaufen z.B. einen Ring. Wenn du ihn trägst, dann hast du den Weg jeden Tag bei dir und der Camino ist in dir wieder lebendiger.
  • Die Menschen die ich kennenlernen durfte und die Emotionen die ich erleben durfte werden Meinen Camino immer am Leben erhalten.

Der Camino, wo auch immer, ist mir präsent und irgendwie bin ich immer auf dem Weg. Sei aufmerksam und registriere im Alltag wo parallelen zum Jakobsweg sind.

Fernweh Tipp 8:

Den Camino durch den Lebensalltag zum Pilgerweg machen

Fernweh Lebensalltag zum Pilger Erlebnis machen

Wie wärs damit: den Weg durch den Lebensalltag zum Pilgerweg zu machen?

Etwa: wo ist das Ziel meines Lebenswegs…
Wenn ich das Gefühl habe, ich komme ewig nicht weiter, ist es wie in der Meseta – und irgendwann bin ich doch durch.
Wenn ich mich verrannt habe, kann ich einfach vertrauen, nach Zeichen Ausschau halten, mich wieder auf den Weg führen lassen.

Auch ein steiler, matschiger, verregneter Abschnitt ist irgendwann geschafft. Danach wird es wieder besser, ja sogar großartig, unglaublich und wunderbar.

Ich versuche das was ich auf dem Weg an Erlebnissen und Erfahrungen hatte in meinen Alltag, zumindest im Kleinen, zu integrieren. Ich versuche meine Prioritäten anders zu setzen und einige Dinge gelassener zu sehen. z.B. mehr Vertrauen in mich selber zu haben, mich an kleinen Dingen noch mehr zu freuen.

deinen Weg nur um einen kleinen Schritt verändern

Ich war wieder öfter als in den letzten Jahren in der Kirche und habe wieder öfter die Messe besucht. Mein Auto steht, seitdem ich zurück bin, fast nur in der Garage und ich fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit. Der Weg hat mein Leben natürlich nicht völlig verändert, vielleicht nur um wenige Grad.

Weiß nicht mehr wer es gesagt hat, fand aber den Spruch ganz passend:

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Wenn man seinen Weg nur um wenige Grad ändert, landet man irgendwann an einem völlig anderen Punkt, als wenn man seinen Weg weiter geradeaus gegangen wäre. 

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In sofern hoffe ich, dass die Veränderungen langfristig sind. Wie heißt es doch, der eigentliche Weg beginnt erst zu Hause nach dem Camino.

Jakobsweg heißt für mich Freiheit, Natur, ungezwungene nette Kontakte, Gespräche und einfach nur ich sein. Es heißt für mich zu lernen wieder nur ich zu sein und das sind tolle Gefühle.

Ich war auch sechs Wochen unterwegs, habe alles hinter mir gelassen und denke heute noch gerne daran zurück. Manchmal mit Wehmut aber immer in dem Wissen, dass der Camino überall im Leben zu finden ist. Man muss nur den Mut finden, Dinge loszulassen und neue Wege beschreiten, wenn man in der Sackgasse steckt.

Diese Flexibilität des Camino’s kann man ins eigene Leben holen. Wir leben alle nur einmal in dieser Gestalt und sollten diese Zeit mit Zufriedenheit und schönen Gefühlen füllen. Die spannendste Aufgabe überhaupt!

Fernweh Tipp 9:

Deinen nächsten Camino planen

Fernweh Tipp nächster Camino planen

Gleich den nächsten Camino planen, auch wenn man noch kein genaues Datum hast. Dadurch bleibst du im Camino-Modus und bist täglich damit beschäftigt.

Außerdem macht es wahnsinnig viel Spaß, sich vorzustellen wo man läuft. Auf meinen gedanklichen Vorbereitungsreisen bin ich so schon wieder auf meinem Jakobsweg unterwegs. Mein Fernweh wird durch Vorfreude auf den Camino ersetzt.

Fernweh Tipp 10:

Erinnerungsstücke zuhause verteilen

Stelle ein Photo, eine Photocollage oder ein Erinnerungsstück von deinem Camino an Orte wo du in deinem Haus oder jeden Tag arbeitest. Ich nutze gerne mein Badezimmer und den Bildschirmschoner von meinen Computer bei der Arbeit. So kannst du sehen, dass dein Camino lebendig bleibt.

Souvenirs

Ich habe mir auf dem Camino persönliche Kleinigkeiten gekauft, T-Shirts, Ring, Armbänder und auch eine Halskette. Alles nichts großes, nichts teueres, aber ich trage all die Dinge zuhause und egal wo ich bin, mit Stolz.

Fernweh Tipp 11:

Gönne dir einen Filme-Abend

Am liebsten schaue ich mir Jakobsweg Filme an, wenn es mir nicht so gut geht. Da bekomme ich sofort wieder mein Pilgerfeeling. Entweder schaue ich mir Videos/DVDs an die ich in meiner Sammlung habe, oder ich tummle mich auf Facebook und YouTube durch die unterschiedlichen Webseiten.

Peter hat übrigens auch eine tolle E-Mail-Serie zu Jakobsweg Filmen. Da bekommst du jeden Tag einen kurzen Filmtipp und wirst so einen Monat lang an den Jakobsweg erinnert.

zum Schluss die beste Empfehlung eines Pilgers:

Geh nicht nach Hause, bleib dort ☺

Film-Tipp-Serie

Eine Serie von Kurzfilmen zur Einstimmung.

Welche Erfahrungen hast du gemacht mit dem Fernweh? Was sind deine besten Tipps, damit du dich wieder besser fühlst?

Schreibe sie in die Kommentare, ich freue mich darauf:

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