Die beste Reisezeit für den Jakobsweg in Spanien ist für die meisten Pilger im Mai, Juni, September und Oktober. In diesem Artikel erfährst du, welche Monate zu welcher Route passen und worauf du bei Wetter, Hitze, Ruhe und Menschenmengen achten solltest.
Wann ist die beste Reisezeit für den Jakobsweg in Spanien?
Vielleicht ist das eine der ersten Fragen, die auftaucht, wenn der Jakobsweg langsam konkreter wird: Wann ist eigentlich die beste Reisezeit?
Nicht zu heiß. Nicht zu voll. Aber bitte auch nicht so früh oder so spät, dass das Wetter zur Belastung wird oder unterwegs vieles geschlossen ist.
Und genau hier beginnt schon die einfache Antwort:
Die beste Reisezeit für den Jakobsweg in Spanien gibt es nicht nur einmal.
Es gibt die Zeit, die für viele Pilger gut passt. Und es gibt die Zeit, die für dich passt.
Für die meisten Menschen sind Mai, Juni, September und Oktober die besten Monate für den Jakobsweg in Spanien. Dann sind die Temperaturen oft angenehmer als im Hochsommer, viele Herbergen haben geöffnet, und der Weg ist meist etwas entspannter als in den Ferienwochen im Juli und August.
Wenn du zum ersten Mal pilgerst und dir eine gute Mischung aus angenehmem Wetter, geöffneter Infrastruktur und einer stimmigen Atmosphäre wünschst, dann liegst du mit diesen Monaten in der Regel sehr gut.
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Die kurze Antwort: Wann ist die beste Reisezeit für den Jakobsweg?
Wenn du es knapp haben möchtest, dann ist die Antwort diese:
Die beste Reisezeit für den Jakobsweg in Spanien ist für die meisten Pilger das Frühjahr und der frühe Herbst, besonders Mai, Juni, September und Oktober.
Warum?
Weil diese Monate oft genau die Mitte treffen zwischen zu heiß und zu kalt, zwischen Hochbetrieb und Leere, zwischen guter Infrastruktur und einer gewissen Ruhe auf dem Weg.
Der Hochsommer kann auf einigen Routen sehr heiß werden. Der Winter ist deutlich ruhiger, aber auch anspruchsvoller. Frühjahr und Herbst sind deshalb für viele die stimmigste Zeit.
Warum die Reisezeit auf dem Jakobsweg so wichtig ist
Der Jakobsweg ist nicht einfach nur eine Strecke von A nach B. Er ist jeden Tag auch ein Stück Wetter, Landschaft, Kraft, Stimmung und Begegnung.
Ob du bei 34 Grad durch die Sonne gehst oder an einem frischen Morgen im September losläufst, macht einen großen Unterschied. Nicht nur körperlich. Auch innerlich.
Die Reisezeit beeinflusst unter anderem:
- wie anstrengend der Weg für dich wird
- wie voll die Herbergen und Wege sind
- wie leicht du Unterkünfte findest
- wie viel Ruhe oder Lebendigkeit du unterwegs erlebst
- welche Route gut zu dir passt
Darum lohnt es sich, die Frage nach der besten Reisezeit nicht nebenbei zu beantworten.
Der Jakobsweg im Frühling
Der Frühling ist für viele eine der schönsten Zeiten auf dem Jakobsweg.
Die Landschaft ist oft grün, die Luft wirkt frischer, und die große Sommerhitze ist noch nicht da. Gerade im Mai und Juni empfinden viele Pilger den Weg als angenehm, lebendig und gleichzeitig noch nicht zu überlaufen.
Was ich am Frühling besonders mag:
Er hat etwas von Aufbruch.
Nicht laut. Nicht überladen. Eher still und klar.
Natürlich ist nicht jeder Frühlingstag gleich. Im Norden Spaniens kann es feuchter sein. In höheren Lagen kann es morgens frisch werden. Ein Regenschauer gehört manchmal einfach dazu. Aber genau das macht den Weg nicht schlechter. Es macht ihn nur wirklicher.
Für wen eignet sich der Frühling besonders?
Für dich, wenn du zum ersten Mal pilgerst, wenn du mildere Temperaturen bevorzugst und wenn du eine gute Balance zwischen Ruhe und Infrastruktur suchst.
Der Jakobsweg im Sommer
Viele Menschen können nur in den Sommermonaten Urlaub nehmen. Deshalb ist der Sommer nicht automatisch die falsche Reisezeit. Aber er ist auf manchen Routen die anstrengendere.
Vor allem im Juli und August kann es in Spanien sehr heiß werden. Das gilt besonders für die Wege im Inland. Lange Etappen in direkter Sonne können dann deutlich fordernder sein, als man es sich zu Hause vorstellt.
Dazu kommt: In der Hauptferienzeit ist auf beliebten Routen mehr los. Herbergen sind voller, Orte lebendiger, und manches fühlt sich weniger ruhig an als in anderen Monaten.
Trotzdem kann auch der Sommer gut funktionieren, wenn du dich darauf einstellst.
Wichtig ist dann vor allem:
- sehr früh am Morgen zu starten
- die Mittagshitze ernst zu nehmen
- ausreichend Wasser dabei zu haben
- Tagesetappen realistischer zu planen
- die passende Route zu wählen
Gerade nördlichere Wege können im Sommer angenehmer sein als sehr heiße Binnenrouten.
Für wen eignet sich der Sommer?
Für dich, wenn du an Ferienzeiten gebunden bist, wenn du Hitze gut verträgst oder wenn du bewusst eine Route wählen kannst, die klimatisch etwas milder ist.
Der Jakobsweg im Herbst
Der Herbst ist für mich eine besonders schöne Reisezeit für den Jakobsweg in Spanien.
Vor allem September und Oktober haben oft etwas sehr Stimmiges. Die große Sommerhitze lässt langsam nach, der Weg wird ruhiger, und gleichzeitig ist noch genug Leben da, dass sich der Camino nicht leer anfühlt.
Es ist eine Zeit, in der der Weg oft ein wenig weicher wirkt. Reifer vielleicht. Weniger Aufbruch als im Frühling, mehr Sammlung.
Wenn du eher Ruhe suchst als Trubel, wenn du nicht gerne in großer Hitze unterwegs bist und wenn du den Jakobsweg nicht nur gehen, sondern auch in dich aufnehmen möchtest, dann ist der Herbst häufig eine sehr gute Wahl.
Für wen eignet sich der Herbst besonders?
Für dich, wenn du etwas mehr Ruhe suchst, wenn du angenehme Temperaturen magst und wenn du den Weg lieber in einer etwas stilleren Atmosphäre erleben möchtest.
Der Jakobsweg im Winter
Ja, auch im Winter kann man den Jakobsweg gehen.
Aber der Winter ist nicht für jeden die beste Reisezeit. Er ist ruhiger, stiller und oft intensiver. Gleichzeitig verlangt er mehr Erfahrung, mehr Flexibilität und einen realistischen Blick auf das, was unterwegs schwieriger werden kann.
Je nach Route und Höhenlage können Kälte, Regen, Wind oder sogar Schnee eine Rolle spielen. Manche Herbergen haben geschlossen, und die Etappen brauchen etwas mehr Vorbereitung.
Der Winter kann eine sehr besondere Zeit sein. Weniger Ablenkung. Weniger Außen. Mehr Rückzug.
Aber gerade für den ersten Jakobsweg würde ich ihn nur bedingt empfehlen.
Für wen eignet sich der Winter?
Eher für erfahrenere Pilger, die bewusst Ruhe suchen, mit einfacheren Bedingungen gut zurechtkommen und flexibel bleiben können.
Welche Reisezeit passt zu welcher Route?
Nicht jede Route fühlt sich zur gleichen Jahreszeit gleich an. Das ist wichtig, weil Spanien klimatisch sehr unterschiedlich ist.
Camino Francés
Der Camino Francés ist der bekannteste Jakobsweg und für viele der klassische Einstieg.
Besonders angenehm sind hier oft Mai, Juni, September und Oktober. Im Hochsommer kann es auf einigen Abschnitten heiß und voller werden.
Camino Frances: April-Juni, September-Oktober
Camino Portugués
Der Camino Portugués ist für viele ein sehr guter Weg für den ersten Camino.
Gut geeignet sind oft April bis Juni sowie September und Oktober. Auch im Sommer ist er möglich, aber dann spürst du natürlich ebenfalls die wärmeren Temperaturen und mehr Betrieb.
Camino Portugues: April-Juni, September-Oktober
Camino del Norte
Der Camino del Norte verläuft an der Nordküste Spaniens und ist im Sommer für viele eine gute Alternative zu heißeren Routen im Inland.
Hier können Juni bis September sehr gut passen. Dafür musst du im Norden eher mit wechselhaftem Wetter und mehr Feuchtigkeit rechnen.
der Camino del Norte: Juni – September
Camino Primitivo
Der Camino Primitivo ist ursprünglicher, bergiger und körperlich fordernder.
Besonders passend sind hier oft Mai, Juni und September. In kälteren Monaten kann das Wetter in höheren Lagen deutlich anspruchsvoller werden.
Camino Primitivo: Mai-Juli, September
Vía de la Plata
Die Vía de la Plata verläuft weiter im Süden und Westen und ist im Hochsommer für viele zu heiß.
Wenn dich diese Route ruft, dann sind Februar bis Mai sowie Oktober und November meist die bessere Wahl.
Via de la Plata: Februar-Mai, Oktober-November

Taschenbuch: Jakobsweg 200 Fragen
Was muss ich wissen, bevor ich losgehe? Diese Frage stellen sich fast alle, die vom Jakobsweg träumen – egal, ob sie ihn gerade erst entdecken oder schon bald die ersten Schritte auf dem Camino gehen.
Welche Reisezeit passt zu dir?
Die beste Reisezeit hängt nicht nur von Wetter und Route ab. Sie hängt auch davon ab, wie du unterwegs sein möchtest.
Wenn du zum ersten Mal pilgerst
Dann würde ich dir Mai, Juni, September oder Oktober empfehlen.
Diese Monate sind für viele Anfänger die angenehmste Mischung aus Wetter, Offenheit und guter Infrastruktur.
Wenn du möglichst wenig Hitze möchtest
Dann meide, wenn möglich, die heißen Sommerwochen auf klassischen Binnenrouten.
Vielleicht ist dann ein nördlicherer Weg oder der frühe Herbst besser für dich.
Wenn du Ruhe suchst
Dann ist der Herbst oft sehr schön.
Nicht leer. Aber stiller. Nicht stillgelegt. Aber weniger gedrängt.
Wenn du Begegnung suchst
Dann kann das späte Frühjahr oder auch der Sommer gut zu dir passen.
Gerade auf beliebten Wegen ist dann mehr Leben unterwegs.
Wenn du auf Schulferien angewiesen bist
Dann ist der Sommer vielleicht schlicht deine Zeit.
Dann geht es nicht darum, ob er perfekt ist, sondern wie du ihn gut gestaltest: früher Start, passende Route, realistische Etappen.
Mein Rat, wenn du unsicher bist
Wenn du dir nicht sicher bist, nimm nicht den theoretisch perfekten Monat.
Nimm den Monat, der realistisch gut zu deinem Leben, deiner Kraft und deiner Route passt.
Viele Menschen verlieren sich in der Planung und suchen die eine ideale Lösung. Aber der Jakobsweg beginnt nicht mit Perfektion. Er beginnt mit einer guten, ehrlichen Entscheidung.
Und oft ist eine gute Entscheidung einfacher als gedacht:
- Frühjahr, wenn du frische Landschaft, angenehme Temperaturen und Aufbruch magst
- Herbst, wenn du Ruhe, mildere Tage und etwas mehr Weite suchst
- Sommer, wenn es organisatorisch nicht anders geht und du deine Route klug wählst
- Winter, wenn du Erfahrung mitbringst und bewusst die stille, einfache Form suchst
Mein Fazit: Die beste Reisezeit für den Jakobsweg in Spanien
Wenn du mich persönlich fragst, dann sind Mai, Juni, September und Oktober für die meisten Menschen die beste Reisezeit für den Jakobsweg in Spanien.
Diese Monate bieten oft das stimmigste Gesamtpaket:
angenehme Temperaturen, gute Möglichkeiten für Unterkünfte, weniger extreme Bedingungen als im Hochsommer oder Winter und eine Atmosphäre, in der der Weg sich oft sehr gut entfalten kann.
Aber die ehrlichste Antwort ist vielleicht diese:
Die beste Reisezeit ist nicht einfach die mit dem besten Wetter.
Es ist die Zeit, in der dein Weg gut zu dir passt.
Denn am Ende gehst du nicht nur durch Spanien.
Du gehst auch ein Stück durch dich selbst.
Häufige Fragen zur besten Reisezeit für den Jakobsweg
Was ist der beste Monat für den Jakobsweg?
Für viele Pilger sind Mai, Juni, September und Oktober die besten Monate. Diese Zeit bietet oft angenehme Temperaturen und eine gute Balance zwischen Ruhe und Infrastruktur.
Wann ist der Jakobsweg am wenigsten voll?
In der Regel außerhalb der Hauptferienzeit. Besonders im Herbst wirkt der Weg auf vielen Routen etwas ruhiger als im Hochsommer.
Ist der Jakobsweg im Sommer zu heiß?
Das hängt stark von der Route ab. Auf einigen Wegen im Inland kann es im Sommer sehr heiß werden. Nördlichere Routen sind oft etwas milder.
Kann man den Jakobsweg im Winter gehen?
Ja, das ist möglich. Aber Winterpilgern verlangt mehr Erfahrung, mehr Flexibilität und eine gute Vorbereitung.
Welche Reisezeit ist für Anfänger am besten?
Für Anfänger sind meist Mai, Juni, September und Oktober die besten Monate.
Welche Route eignet sich im Sommer besonders gut?
Viele empfinden im Sommer den Camino del Norte als angenehmer, weil es an der Nordküste oft etwas milder ist als im heißen Inland.
Kurz vor deiner Abreise oder auch um einen längerfristigen Einblick in die Temperaturen und das Wetter zu bekommen:
Die ausführlichen Live Wetterdaten aller Caminos in Spanien
Falls du eine Frage oder Anmerkung hast:
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Hallo zusammen,
Kann man auch draußen übernachten mit Schlafsack?
Liebe Anna,
ja, das kann man, ist jedoch nicht unbedingt nötig. Es gibt genügend Schlafmöglichkeiten in den Herbergen.
Hallo, ich möchte mit meinem Pony pilgern. Gibt es genügend Gras im September /Oktober und gelegentlich Höfe zum Ubernachtem?
Gibt es Erfahrungen?
Christiane
Liebe Christiane,
zu pilgern mit deinem Pony kenne ich mich nicht aus. Es gibt jedoch tatsächlich einige Pilger, die schon mit dem Pferd ihren Camino geritten sind. Vielleicht kann dir diese Seite weiterhelfen: http://www.reiterreisen.com/pegasus/d/reisen/europa/spanien/gal_navar/gal009.htm
buen Camio
Peter
Hallo Peter,
Schade finde ich, das du die Anreise mit der Bahn über Paris und Bayonne (von hier aus kann man den Camino de la Costa starten, habe ich 2017 gemacht und von hendaye mit der Fähre direkt nach hondaribbia), oder für den Camino Francais Umsteigen in Bayonne bis sjpdp.. ich fände es gut, wenn du das auch erwähnen könntest. Ist auch eine gute Einstimmung und meditativ. Herzliche Grüße – Robert 🎩
Lieber Robert,
Danke für deinen Hinweis, den ich ergänzend der Webseite hinzugefügt habe. Weitere und detaillierte Anreisemöglichkeiten findest du sehr ausführlich beschrieben im Blog von Gerhard Brüstle, am Ende der Seite.
Buen Camino
Peter
Hallo, kann man im April schon die Etappe von SJPP über die Pyrenäen gehen? Laut einem Reiseanbieter ist das nicht empfehlenswert, da noch Schnee liegen kann.
Liebe Angelika,
ja, es ist möglich, dass im April noch Schnee liegen kann. Das gilt aber auch für Mai. z.b. hat es in diesem Jahr auch im Mai geschneit. Die Route über die Pyrenäen ist ab 1.11. bis zum 31.3. des Folgejahres deshalb geschlossen. Am besten kurz vor der Abreise nochmal die Wettervorhersage anschauen. Dann notfalls erst in Roncesvalles oder Pamplona starten.
Buen Camino
Peter
Hallo Peter, vielen Dank für die Info. Hilft mit sehr bei der Planung ☺
Hallo,
ich wollte den CF schon in diesem Frühjahr gehen, da ich mit meine berufliche Tätigkeit beendet habe, aber Corona hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Nun plane ich den Weg im nächsten März zu beginnen und hoffe, das ich den CF dann auch genießen kann.
Hallo Peter,
ich möchte den Camino Frances gehen und muß leider schon Mitte März starten.. Ist es vom Wetter her ein Problem das man den Weg zu der Zeit garnicht gehen sollte oder reicht einfach gute wetterfeste Kleidung aus und alles ist gut ?
Lieber Jürgen,
das ist ab Mitte März machbar. Allerdings ist die erste Etappe über die Pyrenäen dann noch nicht freigegeben, bzw. der Camino führt durch das Valecarlos. Sollte in den Pyrenäen noch Winter mit Schnee herrschen, kannst du entweder in Roncesvalles oder Pamplona deinen Camino beginnen. Mit guter wetterfester Kleidung ist das möglich.
Buen Camino
Peter
Hallo Peter,
Ich werde nächstes Wochenende den Camino Frances mit meinem Kumpel in den Pyrenäen starten,falls es das Wetter zulässt.wir haben nur drei Wochen Zeit bis Santiago.Welche Etappen sind die schönsten und wichtigsten. Wir laufen im Schnitt 30 km am Tag.Welche Teilstrecken sollte man mit dem Bus oder ähnliches überbrücken die nicht so interressant sind wegen der begrenzten Zeit.Sollte man in dieser Jahreszeit Herbergen oder Pensionen vorbuchen oder geht’s ohne?.Sollte man die Übernachtung in SJ.P.d.P am Ankunftstag buchen?
Viele Grüße und vielen Dank für die tollen Informationen.
Lieber Lothar,
empfehlenswert ist tatsächlich in SJPdP die erste Nacht vorzubuchen. Dann ist der Ankunftstag erstmal gesichert. Grundsätzlich geht es im Moment auch ohne Vorbuchung sofern eure Flexibilität auch beinhaltet, notfalls eine Ortschaft weiterzulaufen, was Anfang Mai nicht unbedingt der Fall ist. Bei 30 Km/Tag kommt ihr 21 Tage x30Km, also müsstet ihr ca. 170 Km „überspringen“.
1.) Ihr „Überspringt“ gleich zu Beginn, d.h. nicht in SJPdP anfangen sondern in Logrono und bis Santiago laufen.
2.) Die Pyrenäen mitnehmen und ab Pamplona mit dem Bus bis Belorado. Von dort weiter bis Santiago.
3.) Von SJPdP bis Burgos laufen, mit dem Bus nach Leon (dann würdet ihr die Meseta überspringen) und von Leon bis Santiago.
Grundsätzlich würde ich dir empfehlen nach Möglichkeit nur einmal den Bus zu nehmen und nicht mehrmals unterbrechen.
Buen Camino
Peter
Hallo, kannst du etwas über die Buspreise sagen ? Danke im voraus
die Buspreise sind in Spanien sehr moderat
Hallo Peter, ich starte am 01.07. von Porto nach Santiago, habe 19 Tage mitgebracht und überlegt nach Finisterre weiter zu wandern.
Meine größte Sorge sind die Unterkünfte.. wie meinst du, dass du später losgelaufen bist? Dann kriegt man doch eigentlich keinen Platz mehr in den Herbergen?
Hallo Patrik,
damit meine ich, dass du als Einzelpilger leichter ein letztes Bett finden kannst. Und wenn du nicht die offiziellen Etappenenden nimmst, dann wird es auch leichter. Falls du dich sicherer fühlst, dann kannst du die meisten Herbergen über Booking.com ein bis zwei Tage im Vorraus reservieren.
buen Camino
Peter
Hallo Peter, ich würde gerne ab Mitte März den ersten Teil des portugiesischen Küstenwegs gehen, dann aber auf den Camino Central wechseln. Möchte nicht bis Redondela gehen, eventuell bis Viana do Castello.
Gibt es von dort die Möglichkeit nach Ponte de Lima zu kommen mit Bus?
Und wie ist das Wetter Ende März, gibt es da schon Rucksacktransporte?
Da ich schon einige Caminos gegangen bin (mit Rucksack) habe ich schon etwas Pilgererfahrung. Doch es ist schon länger her und jetzt möchte meine Tochter mit mir ein Stück den Weg gehen und sie kann nur bis Ostern, deshalb müssten wir schon im März starten….
Und ja, ich bin 72 Jahre alt, deshalb auch nun gerne mit Rucksacktransport. Bitte um deine Meinung. Danke.
Hallo Marlene,
der Rucksacktransport ist Ende März möglich, auch eine Busverbindung nach Ponte de Lima. Schau mal hier:
https://www.rome2rio.com/de/map/Viana-do-Castelo/Ponte-de-Lima
buen Camino
Peter
Hallo Peter!
Ich bin 2017 den CF und 2019 den Camino Portugues gegangen. Mitte April 2023 will ich nun endlich den Camino del Norte angehen. Mein Mann ist nicht so der leidenschaftliche Pilger. Nachdem er nun auch in der Pension ist, könnte er sich vorstellen, mich diesmal mit dem Fahrrad und Campingbus zu begleiten. Das wäre für uns eine Möglichkeit den Weg gemeinsam zu erleben und wir müßten nicht mit dem Flugzeug anreisen. D.h ich werde gehen und wir treffen uns immer wieder am Weg, ich könnte mir vorstellen, auch einmal im Bus zu übernachten. Meine Frage – da der Camino del Norte als sehr gebirgig beschrieben wird: ist es deiner Erfahrung nach möglich die Strecke mit dem Bus zu fahren, sodass es mit Treffpunkten nicht zu kompliziert wird. Und gibt es am Weg genügend Camping-, bzw. Stellplätze? Danke für deine Antwort.
Hallo Andrea,
schön dass dein Mann dich auf diese Weise begleitet. Bis Bilbao bewegt sich der CNorte auf eine Höhe zwischen 400-500 Metern. Danach überwiegend von 0 – 100 Metern. Was den Camino del Norte auszeichnet sind seine täglichen auf und abs, also weniger dass es sich um ein „unzugängliches Gebirge“ handelt. Es gibt im Norden genügend Campingplätze und Stellplätze.
Buen Camino
Peter
Ich bin im Februar/ März mit meiner Freundin den cf gelaufen, ich nur bis Leon, sie bis Santiago. Ich möchte unbedingt auch nochmal bis Santiago laufen. Und unsere Kinder wollen mit. Sie sind zwischen 8 und 13. und wir sind auf die Sommerferien angewiesen. Welche Strecke ist da denn am geeignetsten? Ich wäre natürlich gerne in Leon gestartet, bin da aber nicht fest gelegt.
Liebe Sabine, du kannst tatsächlich auch mit deinen Kindern in Leon starten. Es ist wohl eher noch abhängig wieviel Zeit du hierfür zur Verfügung hast. Tipps zum Pilgern mit Kindern findest du hier: https://jakobsweg-lebensweg.de/jakobsweg-mit-kindern/
Buen Camino
Peter
Hallo! Danke für den Blog und den Artikel.
Ich spiele mit dem Gedanken ab Köln an einem Stück zu gehen; ich hatte angepeilt Mitte September loszugehen, sodass ich gegen Weihnachten in Santiago ankomme (ca. 100 Tage). Hältst du das für realistisch? Ich würde vemutlich Ende November in Spanien ankommen und den Camino del Norte nehmen, ist das empfehlenswert bezüglich Wetter und Unterkünfte?
Viele Grüße, Paul
Hallo Paul,
eine großartige Idee von dir. Wenn du Ende November in Spanien sein möchtest, würde ich dir eher den Camino Frances empfehlen. Dort kannst du trotz Winter auch einigermaßen sicher sein, dass die Winterherbergen geöffnet sind. Das ist beim Camino del Norte nicht durchgängig gegeben. Es sei denn du möchtest auch in Pensionen und Hotels übernachten.
gutes Gelingen für deine Planung
BuenCamino
Peter