Der Camino Portugues ist landschaftlich herrlich

Der Camino Portugues ist leicht, landschaftlich herrlich, am Anfang entlang der Küste und der optimale Weg für Einsteiger.

Camino Portugues

Geschichte

Der Ursprung des Weges begann nach der Unabhängigkeit Portugals. Seine Blütezeit erlangte der Weg Ende des Mittelalters. Durch die vielen Pilger bestand ein reger kultureller Austausch zwischen Santiago, Lissabon und Porto. Einige wenige Wegstrecken sind heute noch entlang der historischen Römerstrassen. Hier bezeugen zahlreiche alte Steinquader die Bedeutung des ehemaligen Weges. Zu den wichtigsten Pilger des Mittelalters zählen u.a. die Heilige Königin Elisabeth von Portugal.

Die Route

Er ist der am zweit meisten begangene Weg. Der Portugiesische Weg besteht aus verschiedenen Routen. Von allen Jakobswegen ist es der Weg mit den wenigsten Höhenmetern und den wenigsten Steigungen. Er eignet sich daher auch für Einsteiger. Die küstennahe Strecke führt von Lissabon nordwärts über Coimbra und Porto nach Galizien. Der Weg führt durch die alte portugiesische Provinz Ribatejo und durch die ländlichen Regionen Minho und Douro.

Camino Portugues

Bild-Quelle: www.caminador.es

Bei Tui führt der Weg nach Galizien durch Städte wie Pontevedra, historische Kleinstädte wie Padrón oder Caldas und kleinere Dörfer. Andere portugiesische Wegstrecken gehen durch das Landesinnere und erreichen die spanische Grenze über Chaves, Bragança und vereinen sich schließlich in Galicien mit dem Silberweg. Insgesamt ist der Weg befriedigend ausgeschildert und hat ausreichend Pilgerherbergen.

Es gibt zwei Möglichkeiten seinen Startpunkt zu wählen. Von Lissabon nach Santiago sind es ca. 600 Km die innerhalb von 24 Tagen gelaufen werden können. Wer weniger Zeit hat kann von Porto aus beginnen. Hier sind es 232 Km, Santiago kann man also in ca. 10-14 Tagen erreichen.

 

Die Wegstrecke, Dauer und Länge

Distanz 1: 600 Km, Dauer: ca. 24 Etappen, bzw. 3-4 Wochen (ab Lissabon)

Distanz 2: 232 Km, Dauer: ca. 10 Etappen, bzw. 1-2 Wochen (ab Porto)

Lissabon, Alverca do Ribatejo, Santarém Golegã, Tomar, Alvaiázere, Rabaçal, Coimbra, Mealhada, Agatha, Porto, Barcelos, Ponte de Lima, Rubiães – Valenca do Minho –

Tui – O Porrino (19 Km) – Redondela (15 Km) – Pontevedra (18 Km) – Calas de Reis (23 Km) – Padron (19 Km) – Santiago (25 Km) > 119 Km

 

Etappen des Camino Portugues

Diese Etappenplanung geht von einer Gesamtlaufzeit von 10 Tagen aus. Diese Etappenplanung findest du auch im Buen-Camno-Club, zusammen mit einem Unterkunftsverzeichnis. Der Camino Portugues ist natürlich auch in 12 oder 14 Tagen machbar. Die einzelnen Tagesetappen weichen dann voneinander ab. Falls du genügend Zeit hast, lohnt es sich vor dem Pilgerweg die Stadt anzuschauen. Hierfür kannst du dir eine Unterkunft direkt in der Altstadt vorbuchen.

Falls du wenig Zeit hast und du gleich loslaufen möchtest: Der Jakobsweg ist auch direkt vom Flughafen aus gekennzeichnet.

 

1. Etappe: 26 Km; 7 Std; 100 Höhenmeter; Porto – Moreira da Maia – Vilarinho

2. Etappe: 27 Km; 7 Std; 150 Höhenmeter; Vilarinho – São Pedro de Rates – Barcelos

3. Etappe: 34 Km; 8,5 Std; 560 Höhenmeter; Barcelos – Balugães – Ponte de Lima

4. Etappe: 17 Km; 5,5 Std; 590 Höhenmeter; Ponte de Lima – Codeçal – Rubiães

5. Etappe: 19 Km; 5 Std; 390 Höhenmeter; Rubiães – Pedreira – ( Grenze zu Spanien) – Tui

6. Etappe: 32 Km; 8 Std; 410 Höhenmeter; Tui – O Porriño – Redondela

7. Etappe: 20 Km; 5 Std; 520 Höhenmeter; Redondela – Arcade – Pontevedra

8. Etappe: 21 Km; 5,5 Std; 110 Höhenmeter; Pontevedra – A Portela – Caldas de Reis

9. Etappe: 19 Km; 4,5 Std; 190 Höhenmeter; Caldas de Reis – O Pino – Pardón

10. Etappe: 23.7 Km; 6 Std; 190 Höhenmeter; Padrón – Santiago de Compostela

 


Unterkunftsverzeichnis

Camino Portugues

Das Unterkunftsverzeichnis und die Etappenplanung sind im Buen-Camino-Club hinterlegt. Hier gehts zum download:

 


Beste Reisezeit für den Camino Portugues

Die beste Reisezeit für den Camino Portugués ist März bis Juli sowie nach dem Sommer September und Oktober. Im Sommer kann es sehr heiß werden. Der Weg ist ab der spanischen Grenze deutlich voller. Viele Spanier nutzen diesen Weg als alternative Route zum Camino Frances.

 

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viel Spaß auf deinem Lebensweg.