Wallfahrt, statt auf dem Jakobsweg unterwegs zu sein?

„Eine ansteckende Krankheit breitet sich aus. Als einer der ersten Städte ist Venedig davon betroffen. Eingeschleppt wurde der gefährliche Erreger von Reisenden aus Asien. Schon bald erlassen die Stadtoberen Quarantänemaßnahmen um den Zustrom von fremden Menschen und Händlern zu stoppen.“

Wallfahrt Beuron

Was womöglich klingen mag wie eine Szene aus der aktuellen Corona Epidemie, ist in Wirklichkeit ein Rückblick auf die Pest im Jahre 1348. Damals wurden Grenzen geschlossen, Städte verriegelt, Infizierte auf einer Insel oder in den Stadtgräben abgeschottet. Dennoch bereitete sich die Krankheit über ganz Europa aus. 

Eine Alternative zum Jakobsweg

Nach überstandener Epidemie wurden viele Wallfahrten unternommen um ein Versprechen einzulösen, das in der schweren Zeit zuvor gegeben wurde. Als Dank für das Überleben zog es viele Menschen zu Wallfahrtsorten in der näheren Umgebung.

Vielleicht kann eine Wallfahrt für uns im Moment eine gedankliche Alternative sein, statt den Jakobsweg zu laufen. Zumal wir aktuell nicht wissen können, wann es in Spanien wieder möglich sein wird, in einer Pilgerherberge mit großen Schlafsälen zu übernachten. Dies gilt momentan natürlich auch für die geschlossenen Wallfahrtsorte mit ihren vielen Pilgern.

Was versteht man unter Wallfahrt? 

Wallfahrten zu heiligen Städten wurden schon im alten Ägypten bei den Persern, Griechen und Römern unternommen. Sie gehören in jeder Religion zur Ausübung verschiedener Glaubensprägungen zum praktizierenden Alltag. 

Im Christentum haben Pilgerfahrten ebenfalls eine lange Tradition. Schon seit dem 4. Jahrhundert pilgerten Christen an die verschiedensten Orte. Galt im frühen Mittelalter Jerusalem als das wichtigste Wallfahrtsziel, kamen später Rom, Santiago de Compostela und viele weitere Orte von Heiligen und Märtyrer in ganz Europa hinzu.

Was ist der Unterschied zwischen einer Wallfahrt und einer Pilgerfahrt?

Wallfahrt Birnau

Eine Wallfahrt ist ein Gemeinschafterlebnis, die Menschen an einen bestimmten Wallfahrtsort führt. Sie findet in der Regel zu festen Terminen statt und haben eine bestimmte Dauer. Bei vielen Heiligen ist der Termin der Hauptwallfahrt gleichzeitig der Namenstag des Heiligen. 

Eine Pilgerfahrt gibt es in fast allen Religionen. Wenn ein Pilger alleine und zu keinem bestimmten Termin zu einem bestimmten Ort pilgert, handelt es sich um eine Pilgerfahrt. Eine Wallfahrt wird in der Regel meist in einer Gruppe unternommen.

Warum macht man eine Wallfahrt?

Das Ziel einer Pilgerfahrt ist oft eine Wallfahrtskirche. Neben den großen Wallfahrtsorten Jerusalem Rom oder Santiago de Compostela  gibt es weiterhin eine Vielzahl an Wallfahrtsorten auf der Welt. Es gibt viele heilige Orte die von Menschen aufgesucht werden um ihren Kontakt mit dem Heiligen zu suchen. Weitere Orte können auch Plätze weg Kreuze, Bäume, Quellen oder vieles mehr sein.

Was bedeutet pilgern? 

Pilgern bietet viel Raum für eigene spirituelle Erfahrungen. Hierbei gibt es unzählige Pilgerwege und dennoch haben alle Wege etwas Gemeinsames: Pilger sind immer auch auf der Reise zu sich selbst.

Der berühmte Arzt der Antike, Hippocrates sagt hierzu

„Gehen ist des Menschen beste Medizin“.

Damit gemeint ist eine ganzheitliche Bewegungskur für Leib und Seele. Man könnte es auch einfach beten mit den Füßen nennen. Pilgern kann dabei auch eine körperliche Belastung sein. 

Historische Entwicklung christlicher Pilgerstätten

Wallfahrtsstätten sind entstanden aus dem Wunsch der Gläubigen eine als heilig erachteten Person nahe zu sein. Vor allem wenn die Reliquien an diesen Ort vorhanden und angebetet wurden. Einige der heutigen Wallfahrtsorten entstanden an vorchristlichen Kultstätten. Sie wurden beispielsweise auf ehemaligen Naturheiligtümer der Kelten und Germanen erbaut. So entstanden auch einige christliche Stätten in der Nähe von Bäumen, Höhlenfelsen oder heiligen Quellen.

Bis bis heute sind Wallfahrten eine wichtige Säule im Leben der katholischen Kirche. Insgesamt sind nach Schätzungen jährlich etwa 40 Millionen Wallfahrer zu den christlichen Pilgerorten auf der Welt unterwegs.

In Deutschland gibt es knapp 900 katholische Walffahrtsorte die jährlich von einer großen Anzahl von religiös motivierten Menschen aufgesucht werden.

Wallfahrtsorte in Deutschland

Gisbert Rinschede beschreibt in seinem Bericht über Wallfahrtsorte und Pilgertourismus die Entstehung und Entwicklung der Wallfahrten.

Während in Deutschland die regionalen Pilgerstädten zunehmend an Bedeutung verlieren, steigt die Anzahl der Wallfahrer in überregionalen Städten seit Jahren weiter an. 

Wallfahrt Deutschland

Bildquelle: Institut für Länderkunde, Leipzig 2000, Autor: G.Rinschede

Ungefähr 85 % der deutschen Wallfahrtsorte, werden alljährlich von weniger als 10.000 Pilgern aufgesucht. Knapp 100 Wallfahrtsorte haben jährliche Besucher bis zu 50.000 Pilger zu verzeichnen. Die größten Pilgerzahlen in deutschen Wallfahrtsorten, von über 500.000 Besucher, haben die drei Orte Altötting, Kevelaer und Steingarden.

Berühmte Wallfahrtsorte in Europa

Die Hauptwallfahrtsorte in Europa werden jährlich von über 4 Millionen pilgern besucht hierzu gehören neben Rom, Lourdes und Fatima auch Santiago de Compostela und Padua. Vor allem die internationalen Wallfahrtsorte erleben in den letzten Jahren stetig steigende Pilger zahlen.

Wallfahrt Zentren in Europa

Bildquelle: Institut für Länderkunde, Leipzig 2000, Autor: G.Rinschede

Santiago de Compostela, Spanien

Der spanische Wallfahrtsort Santiago de Compostela empfängt jährlich geschätzte 5 Mio Pilger aus aller Welt. Das Grabmahl des Apostel Jakobus der Ältere wird in Spanien als Nationalheiligtum verehrt. Santiago ist seit Jahrhunderten auch das Ziel vieler Fusspilger. Im Jahr 2019 waren knapp 348.000 Pilger, die mehr als 100 Kilometer gepilgert sind.

Rom, Italien

Der Petersdom in Rom hat eine eigene Dimension und ist eingebettet in den Vatikan. Die größte Kirche der Welt bietet Platz für 60.000 Gläubige. Wieviele Pilger tatsächlich jedes Jahr nach Rom reisen vermag niemand mit Sicherheit zu sagen. Es sind jedoch rund 20 Millionen Übernachtungsgäste jährlich in Rom.

San Giovanni Rotondo, Italien

Etwa 7,5 Millionen Besucher kommen jährlich in die süditalienische Stadt San Giovanni Rotondo. Es ist der Wohn und Sterbeort des in Italien äußerst populären Pater Pio. Er lebte im Kapuzinerkloster bis 1968 und hatte die Wundmale des Herrn Jesus Christus, welche immer offen blieben. Anfangs versuchte er die Wundmale zu verheimlichen, die Ärzte fanden keine Erklärungen. Schon zu seinen Lebzeiten wurde er verehrt wie ein Heiliger.

Lourdes, Frankreich

Wallfahrtsort Lourdes

Bild von Manfred Zajac auf Pixabay

Lourdes ist der größte Marien-Wallfahrtsort Europas. Etwa 6 Millionen Pilger kommen jährlich in das kleine Pyrenäenstädtchen nach Frankreich. Im Jahr 1858 erschien dort der 14-jährigen Bernadette die Gottesmutter Maria 18 mal. Am Erscheinungsort der Grotte entdeckte Bernadette die heute weltberühmte Heilquelle.

Fatima, Portugal

Wallfahrt nach Fatima

Über 5 Millionen Pilger besuchen jährlich den bekanntesten Wallfahrtsort Portugals. In Fatima war die Gottesmutter im Jahr 1917 mehrfach drei Hirtenkindern erschienen. Dabei verkündet dass sie Ihnen unter anderem die so genannten drei Geheimnisse von Fatima.

Tschenstochau, Polen 

Ungefähr 4,5 Millionen Menschen besuchen pro Jahr den polnischen Marien Wallfahrtsort. Seit dem Jahr 1384 wird dort das Bildnis der weltberühmten schwarzen Madonna verehrt. Der Legende nach wurde das Bild vom heiligen Lukas gemalt. Dieser Ikone der Gottesmutter mit Jesuskind werden viele Wunder zugesprochen. So auch im Jahr 1655, als zahlenmäßig weit überlegene Schweden, das Festungskloster nicht erobern konnten.

Loretto, Italien

Rund 4 Millionen Besucher zählt die kleine Adriastadt jährlich. Loretto ist der wichtigste Marien Wallfahrtsort Italiens. Der Legende nach trugen Engel im Jahr 1295 das Haus der Gottesmutter Maria, von Nazareth nach Loretto.

Das als heiliges Haus bekannte Bauwerk bildet heute den Mittelpunkt der Wallfahrtsbasilika. Laut Archäologen könnten die Steine tatsächlich aus dem Orient stammen. Wahrscheinlich haben Kreuzfahrer das Haus nach Italien gebracht. Nach dem Vorbild des Hauses wurden europaweit sogenannte Lorettokapellen errichtet die heute selbst Ziel vieler Pilger sind.

Altötting, Deutschland

Mehr als 1 Million Pilger pro Jahr zählt der oberbayerische Pilgerort Altötting. Klein an Gestalt, aber groß an geschichtlicher Bedeutung. Die Gnadenkapelle ist eines der ältesten Kirchen in Deutschland und um das Jahr 700 entstanden.

Altötting

Bild von Dieter Ludwig Scharnagl auf Pixabay

Auch in Altötting gibt es die schwarze Madonna, eine Marienfigur, entstanden um 1330. In den Wandnischen werden zahlreiche silberne Votivgaben aus mehreren JAhrhunderten aufbewahrt. Ebenfalls stehen in silbernen Herzurnen sämtliche Kurfürsten und Könige Bayerns bis zu Ludwig III.

Mariazell, Österreich 

Bis zu 1 Million Menschen pilgern jährlich zur berühmtesten Wallfahrtsstätte Mariazell in Österreich. Seit dem zwölften Jahrhundert wird dort eine romanische Marienfigur als große Mutter Österreichs verehrtt. Ein Benediktiner Mönch hatte die Holzstatue bei seiner Reise im Mittelalter in sein neues Missionsgebiet mitgenommen.

Kevelaer, Deutschland 

Rund 800.000 Pilger besuchen jährlich den zweitgrößten Marien Wallfahrtsort Deutschlands. Seit 1642 existiert dort die traditionsreiche Wallfahrt zum Gnadenbild der Trösterin der Betrübten. Der Wallfahrtsort existiert seit dem 30-jährigen Krieg im Mittelalter. Zahlreiche Wunderheilungen sollen sich seitdem in Kevelaer ereignet haben. Zu den Höhepunkten das Pilgerjahres zählen die jährlich stattfindenden Motorrad Wallfahrt mit mehreren 1000 Teilnehmern.

Einsiedeln, Schweiz

Kloster Einsiedeln

Ungefähr 500.000 Pilger kommen pro Jahr nach Einsiedeln. Dies ist die wichtigste Marienwallfahrtsstätte in der Schweiz. Die Benediktiner Abtei Einsiedeln beherbergt das spätgotische Gnadenbild Maria Einsiedeln, eine schwarze Madonna aus dem 15. Jahrhundert. Einsiedeln ist eine bedeutende Station auf dem Jakobsweg durch die Schweiz.

Das Kloster Beuron im Donautal

Ich erinnere mich an meine Jugendzeit, als wir Sonntags einen Familienausflug zum Kloster Beuron ins Donautal machten. Es war immer ein Abenteuer. Schon alleine die Fahrt von Überlingen zum Donautal war ein Ereignis. In Beuron angekommen, spazierten wir zunächst an der Donau entlang bis zum Jägerhaus und dann wieder zurück zum Kloster.

Beuron

Bild von Ingo Jakubke auf Pixabay

Die Geschichte des Kloster Beurons

Im Jahre 861 wurde Beuron erstmals im Besitzverzeichnis des Klosters St. Gallen als „Puren“ erwähnt. Die eigentliche Geschichte des Klosters beginnt im Jahre 1077 mit der Gründung des Augustiner-Chorherrenstiftes. 

Nach der Säkularisation wurde das Kloster 1863 als Benediktinerkloster wieder als Erzabtei Sankt Martin besiedelt. Das Kloster steht heute im Naturpark obere Donau im Süden Baden-Württembergs. Das Kloster hat auch ein eigenes Pilgerbüro für die Jakobspilger entlang der „Via Beuronensis“.

Im heutigen Konvent Leben rund 40 Mönche. Wie bei allen Benediktiner Klöstern so ist auch das Kloster Beuron geprägt von den Regeln des heiligen Benedikt von Nursia. 

Beuroner Kunstverlag

Zu den klostereigenen Betrieben gehört der Beuroner Kunst Verlag, eine Kloster Buchhandlung, eine Klostergärtnerei und Klosterbrennerei. Der Beuroner Kunst-Verlag ist ein modernes Medienunternehmen. Zum Verlagsprogramm gehören die Klosterkunst Produkte sowie eine Vielfalt moderner Künstler. Entstanden ist der Verlag aus der im 19. Jahrhundert gründeten, sogenannten Beuroner Kunstschule. Aus dieser entstand 1898 der Verlag der Beuroner Kunstschule.

Beuroner Kloster Buchhandlung

In der Kloster Buchhandlung findet man viele Bücher über die Gemeindearbeit über den Religionsunterricht und zur Bibelarbeit. Zur Buchhandlung gehören auch Artikel der sakralen Kunst wie zum Beispiel geschnitzte Figuren, Ikonen, und Krippen. Eine große Kerzenabteilung bietet vor allem für Taufen und Erstkommunion das passende Geschenk. Auch die traditionellen Bienenwachs Kerzen gehören zum Sortiment.

Beuroner Kloster Gärtnerei und Klosterbrennerei

Der ehemalige Selbstversorgerbetrieb beinhaltete den Anbau von Gemüse und Zierpflanzen für den eigenen Bedarf. Er wurde später zu einem klösterlichen Wirtschaftsbetrieb umgewandelt. Im Klostergarten werden Kräuter angebaut, aus denen auch alkoholische Kräuterbrände hergestellt werden. In der neuen Brennerei werden ebenfalls verschiedene Obstbrände destilliert, welche fast ausschließlich von Früchten aus dem Kloster Gelände kommen.


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Welche Wallfahrtsorte kennst du, welche besuchst du gerne?

Ich freue mich über deinen Kommentar:

7 Kommentare
  1. Panter, Claudia
    Panter, Claudia sagte:

    Vor einigen Jahren hätte es mich auch fasziniert, unterschiedliche Wallfahrtsorte zu besuchen. Jedoch hatte ich vor 3 Jahren ein Schlüsselerlebnis.
    An einem ganz gewöhnlichen Karfreitag, 2017, bei einer ganz gewöhnlichen, banalen Alltagsarbeit – beim Schuheputzen – hat es mich innerlich wie ein Blitz getroffen – ich dachte:“…nanu… was ist denn jetzt los in mir…?!“ ich fühlte den Zustand von Glückseligkeit – unübertroffen – und beobachte diesen Zustand in mir seit dieser Zeit – es hat sich fest installiert – es geht nicht mehr weg! – Und ich bin zur Erkenntnits gelangt, dass der Himmel hier ist – er ist überall da, wo ICH BIN – egal wo – bei mir zu Hause, in meiner Eremitei oder bei Besorgungen in der Stadt oder auf Reisen (vor der Ausgangssperre…) – Jeder Mensch hat alles Göttliche in sich angelegt –
    Wir brauchen nichts im Außen zu „suchen“ – es ist nämlich schon da, deshalb können wir es auch draußen nicht finden – niemals finden: WEIL ES BEREITS IN UNS IST:

    ES IST VERWOBEN IN JEDER KÖRPERZELLE – IN MEINEM SEIN!!!
    Wer das verstanden hat, verinnerlicht hat, kann alle Hetze, irgendwohin zu müssen, sofort ablegen.

    Sich ganz in der Ruhe anlächeln und diesen Zustand sooft wie möglich geniessen!

    Sich selbst zu mögen / zu lieben… – sich selbst zu verzeihen – was auch immer war, ist das Beste, was wir für das Gesamte tun können –
    Wenn ein Kind geboren wird, erblickt es das Licht des Himmels – buchstäblich sind die Eltern, v.a. die Mutter, das Göttliche für das Neugeborene – hier ist die Geborgenheit!

    Wir brauchen auch nicht auf den Himmel „nach dem Entschlafen“ zu warten,
    ich betone: der Himmel ist bereits hier und jetzt – und wir sind mittendrin!

    Antworten
  2. Panter, Claudia
    Panter, Claudia sagte:

    Ich bedanke mich für die wunderbaren Informationen und schönen Bilder. Reisen und Pilgern ist wirklich sehr schön.
    Aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen
    [30 Jahre Meditationspraxis [Transzendentale Meditation] und Schlüsselerlebnis von vor 3 Jahren – seither unablässige Glückseligkeit im Alltag…]
    möchte ich gerne noch ein Wort hinzufügen, zu meinem Kommentar von vorhin:
    – „Es ist ganz einfach! Alles ist gut!
    Der Mensch ist unglücklich, wei nicht weiß, dass er glücklich ist – nur deshalb.
    Das ist alles!
    Wer das weiß, wird gleich glücklich sein – sofort!
    Im gleichen Moment!“ –
    Fjodor Michailowitsch Drostojewiski [1821-1881]

    Antworten
  3. Kirchmann Andrea
    Kirchmann Andrea sagte:

    Hallo Peter,
    da ich in der Näher der wunderschönen Pfalz wohne, hier ein paar Wallfahrtsorte in Rheinland Pfalz.
    Der Dom von Speyer ist wirklich eine Reise wert. Dort war ich schon öfter. Als Wallfahrtsort habe ich es nie betrachtet.
    Was ich jetzt aber sicher machen werde, wenn wir wieder unser Leben nach außen öffnen dürfen. Einfach dankbar sein, wenn man diese Zeit gut und gesund übersteht.
    Pilgerorte im Bistum Speyer
    Blieskastel
    Bockenheim
    Böllenborn
    Burrweiler
    Dahn
    Deidesheim
    Dörrenbach-Kolmerberg
    Elmstein
    Erfweiler bei Dahn
    Erfweiler-Ehlingen
    Fischbach bei Dahn
    Gräfinthal
    Herxheim
    Herxheimweyher
    Homburg-Kirrberg
    Hornbach
    Jockgrim
    Kaiserslautern Maria Schutz
    Kindsbach
    Kirchenarnbach
    Kirchmohr
    Kirrweiler
    Kreimbach-Kaulbach
    Laumersheim
    Lindenberg
    Ludwigshafen-Oggersheim
    Mandelbachtal-Ormesheim
    Medelsheim
    Mertesheim
    Neuleiningen
    Neustadt-Königsbach
    Niederschlettenbach
    Pirmasens
    Ranschbach
    Rülzheim
    Speyer
    Steinweiler
    Waldfischbach-Burgalben
    Winnweiler
    Zell
    Viele Grüße Andrea

    Antworten
  4. Nadya
    Nadya sagte:

    Hallo lieber Peter!
    Also als Erstes: Ich wohne ganz in der Nähe von Neviges in NRW (wo ich tatsächlich trotz der Nähe niemals war.
    Und als Zweites: Ich bin fest davon überzeugt, dass ein Großteil der gesamten Menschheit gerade ganz gewaltig auf dem Pilgerweg unterwegs ist. Unbewusst und nicht zu Fuß oder mit dem Rad, sondern jeder ganz für sich im Inneren. Viele wissen es nur nicht! 😉 Aber ich hoffe, dass wir alle an ganz neuen und spannenden Orten vorbeikommen und mit offenem Herzen und weniger Ballast in das Leben nach Corona „pilgern“ ❤
    Alles Liebe für Dich und jeden, der das hier liest!

    Antworten
    • Peter Kirchmann
      Peter Kirchmann sagte:

      Liebe Nadya,
      das ist ein guter Vergleich- ja, tatsächlich kann man es so sehen, dass wir im Moment die Zeit nutzen können für eine Reise nach Innen.

      Buen Camino
      Peter

      Antworten
  5. Ruth
    Ruth sagte:

    In meiner Kindheit und Jugend war ich immer bei den Wallfahrten nach Alt-Buchhorst dabei. Dort gibt es eine Schutzmantelmadonna. Alles ganz bescheiden, Berliner Katholizismus halt.
    Dreimal habe ich im August die Fußwallfahrt nach Czestochowa mitgemacht – in einer riesigen Pilgergruppe. Das war ganz besonders.
    2012 zu Fuß in einer Gruppe von Subiaco nach Montecassino auf den Spuren des hl. Benedikt.
    2019 im Heiligen Land, da war nichts mit Fußpilgern. Aber sehr eindrücklich.
    Und – ultimativ und nicht zu toppen – 2015 und 2018 Camino Frances. Ultreya!

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