Jakobsweg das wäre schön

das wäre schön, am liebsten den Jakobsweg zu laufen, aber du traust dich nicht ?

Du bist nicht in Form, hast keine Kondition ?

Außerdem, wann soll das gehen ?

Ich habe die Zeit nicht und kann nur in einem bestimmten Monat Urlaub nehmen!

So ähnlich ging es mir auch! Immer wieder eine gekonnte Ausrede um mich nicht aus meiner Bequemlichkeit heraus begeben zu müssen. Schließlich kann ich das auch nicht alleine entscheiden, es handelt sich ja immerhin um unseren Jahresurlaub als Familie. Irgendwann glaubte ich das was ich mir da einredete.

 

wie wir es doch noch geschafft haben

Bis mich der Ehrgeiz gepackt hatte. Wenn nicht jetzt – wann dann ? Unsere Kinder werden immer älter und werden irgendwann gar nicht mehr gemeinsam mit uns in den Urlaub gehen! Ich sagte zu mir, das schaffe ich auf alle Fälle. So alt bin ich noch nicht dass Trägheit einziehen kann in mein Leben. Wenn ich jetzt noch meine Familie begeistern kann, steht nichts mehr im Weg, dann kann es losgehen – gemeinsam mit den Kindern als Familie – und mit den Vorbereitungen.

Behutsam sprach ich immer wieder vom Jakobsweg, vom Abenteuer des „Unterwegs sein“, fremde Städte und Dörfer, interessante Begegnungen auf dem Weg.

 

Jetzt waren alle neugierig geworden.

 

Wir hatten viele Fragen. Und haben uns viele Seiten im Internet angeschaut, mal mit interessanten Informationen mal weniger. Aber es gab keine Seite, die uns wirklich umfassend und auf den Punkt gebracht weiterhelfen konnte. So haben wir uns aufgeteilt und alles zusammengetragen was wir brauchten.

Das Abenteuer begann schon bei der Zusammenstellung unseres Gepäcks und ging weiter zur Anreise und den Übernachtungsmöglichkeiten. Aber dann war es endlich so weit, unser Abflugtag war da.

Juchu !!! Alles verlief ziemlich hektisch, wie immer! Rucksäcke gepackt. Völlig überhastet sind wir aus dem Haus gestürmt um den Zug zu erreichen.

Spät in der Nacht sind wir in Pamplona angekommen – unser Abenteuer konnte beginnen !