Presse & Medien — Jakobsweg-Studie 2026

Pressematerial, Fakten und Ansprechpartner zur größten deutschsprachigen Pilgerstudie.

DATEN DER STUDIE

Alle Studien-Eckdaten als kopierbarer Tabellenblock

Fertige Aufhänger für ihre Berichterstattung

PSYCHOLOGIE & GESELLSCHAFT

Der Camino Blues: Warum die Rückkehr vom Weg die größte psychologische Hürde ist.

Passender Aufhänger: Mythos Transformation, Camino Blues
Empfohlenes Format: Feature 1.500–2.000 Wörter

Das perfekte Zitat für den Pitch:
„Der ‚Camino Blues‘ nach der Reise ist kein Mythos, sondern ein harter, messbarer Re-Integrationsprozess. Wer wochenlang auf das Wesentliche reduziert gelebt hat, erlebt unseren schnellen Alltag oft als echten Schock, der eine systematische Vorbereitung erfordert.“ (Prof. Dr. Andreas Braun)

REISE & OUTDOOR

Die emotionale Landkarte des Jakobswegs: Warum Pilger an den gleichen Orten das Gleiche fühlen.

Passender Aufhänger: Fünf bedeutsame Orte, Camino-Effekt
Empfohlenes Format: Reportage mit Infografik

Das perfekte Zitat für den Pitch:
„Wir dachten immer, das innere Erleben beim Pilgern sei rein individuell. Unsere Daten zeigen etwas völlig anderes: Der Weg führt Regie. Bestimmte Orte wie das Cruz de Ferro oder die Weite der Meseta lösen bei fast allen Menschen exakt die gleichen, tiefen emotionalen Prozesse aus.“ (Peter Kirchmann)

PILGER & SPIRITUALITÄT

Trost ohne Kirche: Wie historische Kapellen modernen, kirchenfernen Menschen neue Kraft geben.

Passender Aufhänger: Sechs Pilgertypen, Motive (Post-religiöse Spiritualität)
Empfohlenes Format: Gastartikel 1.200 Wörter

Das perfekte Zitat für den Pitch:

„Der Jakobsweg zeigt uns die Zukunft der Spiritualität: Historische Kapellen und Kirchen auf dem Weg funktionieren heute als überkonfessionelle Schutzräume. Sie bieten Trost, emotionale Erlaubnis und einen Moment der Stille – völlig unabhängig davon, ob jemand gläubig ist oder nicht.“ (Prof. Dr. Andreas Braun)

LIFESTYLE & FRAUEN

Mehr als nur Wandern: Wie der Jakobsweg bei der Neuorientierung hilft (und warum das Ankommen so schwer ist).

Passender Aufhänger: Camino Blues, Neuorientierung, Selbstfindung
Empfohlenes Format: Personal Essay + Interview

Das perfekte Zitat für den Pitch:

„Die wahre psychologische Herausforderung des Jakobswegs beginnt nicht in den Pyrenäen, sondern an der eigenen Haustür nach der Rückkehr. Die Gesellschaft feiert oft nur den Aufbruch, aber unsere Studie zeigt klar: Das Ankommen im reizüberfluteten Alltag ist die eigentliche Hürde.“ (Peter Kirchmann)

REGIONALE TAGESZEITUNG

Überraschende Pilger-Studie: Warum der Jakobsweg jeden Menschen auf die exakt gleiche Weise verändert.

Passender Aufhänger: Lokaler Autor + überraschende Ergebnisse (Universalität)
Empfohlenes Format: Porträt + Kurzbericht

Das perfekte Zitat für den Pitch:

„Ob Top-Manager oder Studentin, ob 25 oder 65 Jahre alt – unsere Auswertungen belegen eindrucksvoll, dass der Jakobsweg eine universelle Wirkungskraft besitzt. Die emotionalen Muster, die wir identifiziert haben, sind über alle demografischen Grenzen hinweg absolut stabil.“ (Peter Kirchmann & Prof. Dr. Andreas Braun)

RADIO & PODCAST

Die Magie der Begegnung: Was 588 Pilger wirklich auf dem Jakobsweg erlebt haben.

Passender Aufhänger: Alle Themen (Fokus auf Begegnung und Emotion)
Empfohlenes Format: Interview 10–20 Min.

Das perfekte Zitat für den Pitch (als Soundbite-Teaser):

„Während Orte wie Santiago feste Ankerpunkte bilden, ist die stärkste Kraft des Weges räumlich völlig ungebunden: Die tiefsten lebensverändernden Momente entstehen in den ungeplanten, echten Begegnungen zwischen den Menschen am Wegesrand.“ (Peter Kirchmann)

Fertige Pressetexte in drei Längen

KURZMELDUNG 150 WÖRTER

Für : Nachrichtenagenturen – Ticker – Social-Media-Teaser – Newsletter

Was passiert wirklich, wenn Menschen den Jakobsweg gehen? Die bislang größte deutschsprachige Pilgerstudie liefert erstmals empirische Antworten. 588 Pilgerinnen und Pilger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben an der Studie von Peter Kirchmann und Prof. Dr. Andreas Braun (BSP Business & Law School Berlin) teilgenommen.

Die zentralen Befunde: Der Jakobsweg verwandelt die wenigsten in „neue Menschen“ — aber er klärt. Die häufigste Veränderung ist innere Ruhe und Gelassenheit. Erstmals wurden sechs empirische Pilgertypen identifiziert, vom Krisenläufer bis zum Wiederholungspilger. Der überraschendste Wert: 4,29 von 5 — die Sehnsucht, möglichst bald wieder loszugehen, ist der höchste Einzelwert der gesamten Befragung.

Die Ergebnisse sind peer-reviewed publiziert im Journal of Tourism and Cultural Change (Open Access). Weitere Publikationen befinden sich im Peer-Review-Verfahren.

PRESSEMITTEILUNG 400 WÖRTER

Für: Tageszeitungen – Online-Redaktionen – regionale Medien

Ich hatte das Bedürfnis, möglichst bald wieder einen Camino zu gehen“: 4,29 von 5. Das ist der höchste Einzelwert der größten deutschsprachigen Pilgerstudie — und er betrifft nicht den Weg selbst, sondern die Rückkehr. Der sogenannte Camino Blues, die Sehnsucht nach dem Jakobsweg nach der Heimkehr, ist das vielleicht überraschendste Ergebnis einer Studie, die erstmals empirisch untersucht, was auf dem Camino de Santiago wirklich passiert.

Die Studie von Peter Kirchmann (jakobsweg-lebensweg.de) und Prof. Dr. Andreas Braun (BSP Business & Law School Berlin) basiert auf den Antworten von 588 deutschsprachigen Pilgern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sie ist peer-reviewed publiziert im Journal of Tourism and Cultural Change (Open Access).

Drei zentrale Erkenntnisse stechen hervor: Erstens räumt die Studie mit dem Mythos der totalen Transformation auf. Der Jakobsweg verwandelt die wenigsten in „neue Menschen“. Was er stattdessen bewirkt: Klärung. Prioritäten werden sichtbar, innere Ruhe kehrt ein, Selbstvertrauen wächst. Das klingt bescheiden — ist für viele Befragte aber der eigentliche Durchbruch.

Zweitens identifiziert die Studie sechs empirische Pilgertypen: den Krisenläufer, den spirituell Suchenden, den Bewährungsläufer, den Entschleuniger, den Gemeinschaftspilger und den Wiederholungspilger. Jeder geht denselben Weg — aus völlig unterschiedlichen Gründen und mit unterschiedlichen Schlüsselerfahrungen.

Drittens zeigt sich der Camino Blues als breites Phänomen: Die Sehnsucht nach dem Weg (4,29/5) und nach der besonderen Atmosphäre (4,18/5) sind die stärksten Werte der Befragung. Das Gefühl, der Alltag passe nicht mehr (2,95/5), betrifft fast die Hälfte der Rückkehrer.

Die Studie zeigt auch: Die berührendsten Momente auf dem Camino sind nicht die Ankunft in Santiago, sondern die Begegnungen mit anderen Menschen. Peter Kirchmann, seit 1993 auf Jakobswegen unterwegs und Gründer einer Community mit über 2.000 Mitgliedern: „Diese Studie bestätigt, was ich seit 30 Jahren erlebe — der Jakobsweg funktioniert. Nicht als Allheilmittel, aber als Raum, in dem Menschen zu sich kommen.“

Weitere Publikationen aus den Studiendaten befinden sich im Peer-Review-Verfahren.
Kontakt: peter@jakobsweg-lebensweg.de | jakobsweg-lebensweg.de

FEATURE-BAUSTEIN (ca. 800 Wörter)

Mythos Jakobsweg wissenschaftlich entschlüsselt: Was 588 Pilger wirklich erleben – und warum der Weg Regie führt.

Hintergrundbericht: Die Ergebnisse der Jakobsweg-Studie 2026 im Detail

Jedes Jahr begeben sich Hunderttausende Menschen auf den Jakobsweg. Sie suchen Auszeiten, Neuorientierung oder ein spirituelles Erlebnis. Doch was passiert wirklich in ihnen, wenn sie wochenlang mit dem Rucksack durch Spanien laufen? Eine groß angelegte Studie (veröffentlicht im Journal of Tourism and Cultural Change) liefert nun überraschende Antworten: Die innere Transformation ist kein Zufallsprodukt, sondern wird messbar durch die Geografie des Weges gesteuert.

Für die Studie haben Peter Kirchmann und Prof. Dr. Andreas Braun die detaillierten qualitativen Erfahrungsberichte von 588 deutschsprachigen Pilgerinnen und Pilgern ausgewertet. Die Ergebnisse brechen mit vielen romantisierenden Klischees und zeigen die harte psychologische Realität des Pilgerns.

Die Geografie der Gefühle: Der Weg als psychologischer Katalysator

Das wohl überraschendste Ergebnis der Studie betrifft die sogenannte „emotionale Landkarte“ des Weges. Das Forschungsteam konnte das Phänomen des „Convergent Place-Making“ nachweisen: Völlig unkoordinierte Menschen durchleben an den exakt gleichen Orten systematisch die gleichen tiefen Gefühle.

„Wir dachten immer, das innere Erleben beim Pilgern sei rein individuell. Unsere Daten zeigen etwas völlig anderes: Der Weg führt Regie. Bestimmte Orte wie das Cruz de Ferro oder die Weite der Meseta lösen bei fast allen Menschen exakt die gleichen, tiefen emotionalen Prozesse aus.“ (Peter Kirchmann, Autor der Studie)

So fungiert das berühmte Cruz de Ferro (Eisenkreuz) bei fast allen Teilnehmern als ritueller Schwellenort für emotionales Loslassen und Abschied. Die Ankunft in Santiago de Compostela steht für biografische Bestätigung, während die rauen Küsten von Finisterre und Muxía Räume der radikalen Offenheit für Neuanfänge darstellen. Die Weite der Meseta wiederum erzeugt eine heilsame Dezentrierung – das erschöpfte Ego schrumpft und macht Platz für eine tiefe Verbundenheit mit der Natur.

Trost ohne Kirche: Die neue, post-religiöse Spiritualität

Auch die Rolle der sakralen Bauwerke wandelt sich drastisch. Die Studie belegt, dass historische Kirchen und Kapellen entlang der Route heute eine völlig neue Funktion erfüllen. Sie sind nicht mehr nur Stätten des klassischen Glaubens, sondern universelle emotionale Schutzräume.

„Der Jakobsweg zeigt uns die Zukunft der Spiritualität: Historische Kapellen und Kirchen auf dem Weg funktionieren heute als überkonfessionelle Schutzräume. Sie bieten Trost, emotionale Erlaubnis und einen Moment der Stille – völlig unabhängig davon, ob jemand gläubig ist oder nicht.“ (Prof. Dr. Andreas Braun, Autor der Studie)

Überraschende Stabilität: Die universelle Kraft des Pilgerns

Auffällig ist, wie universell der Jakobsweg wirkt. Ob man jung oder alt, weiblich oder männlich, Erstpilger oder erfahrener Weitwanderer ist, ändert an den grundlegenden emotionalen Reaktionsmustern nichts.

„Ob Top-Manager oder Studentin, ob 25 oder 65 Jahre alt – unsere Auswertungen belegen eindrucksvoll, dass der Jakobsweg eine universelle Wirkungskraft besitzt. Die emotionalen Muster, die wir identifiziert haben, sind über alle demografischen Grenzen hinweg absolut stabil.“ (Peter Kirchmann & Prof. Dr. Andreas Braun)

Das Geheimnis der Gemeinschaft: Die Magie ungeplanter Begegnungen

Trotz der festen geografischen Ankerpunkte offenbarte die Studie ein weiteres Kernphänomen: Die stärkste transformierende Kraft auf dem Weg ist an keinen physischen Ort gebunden. Es sind die zwischenmenschlichen Begegnungen, die bei den Pilgern die nachhaltigsten Spuren hinterlassen – unabhängig davon, ob sie in der Herberge, am Wegesrand oder beim Teilen von Lebensmitteln stattfinden.

„Während Orte wie Santiago oder das Cruz de Ferro feste, verlässliche Ankerpunkte für bestimmte Gefühle bilden, ist die stärkste Kraft des Weges räumlich völlig ungebunden: Die tiefsten lebensverändernden Momente entstehen in den ungeplanten, echten Begegnungen zwischen den Menschen am Wegesrand.“ (Peter Kirchmann)

Der „Camino Blues“: Wenn die Heimkehr zur größten Hürde wird

Die Gesellschaft und die Medien feiern oft den heldenhaften Aufbruch und das glückliche Ankommen in Santiago. Doch die Daten von Kirchmann und Braun zeigen eine andere Realität: Für viele Pilger beginnt die eigentliche psychologische Herausforderung erst nach der Reise. Die Wiedereingliederung in den schnellen, lauten Alltag wird oft als massiver Schock erlebt.

„Der ‚Camino Blues‘ nach der Reise ist kein Mythos, sondern ein harter, messbarer Re-Integrationsprozess. Wer wochenlang auf das Wesentliche reduziert gelebt hat, erlebt unseren schnellen Alltag oft als echten Schock, der eine systematische Vorbereitung erfordert.“ (Prof. Dr. Andreas Braun)

Was am meisten berührt

Vielleicht die wichtigste Erkenntnis für alle, die den Camino planen: Der berührendste Moment ist nicht immer die Ankunft in Santiago. Es sind die Begegnungen mit anderen Menschen — Fremde, die nach drei Tagen zu Vertrauten werden. Gespräche von einer Tiefe, die im normalen Leben selten wird.

Peter Kirchmann, der selbst über 6.000 Kilometer auf Jakobswegen zurückgelegt hat: „Diese Studie bestätigt, was ich seit 30 Jahren erlebe. Der Jakobsweg funktioniert. Nicht als Allheilmittel. Nicht für jeden auf dieselbe Weise. Aber er schafft einen Raum, in dem Menschen zu sich kommen — manchmal zum ersten Mal seit Jahren.“

Die Studie ist frei zugänglich unter DOI: 10.1080/14766825.2026.2688831.

Weitere Publikationen aus den Studiendaten befinden sich im Peer-Review-Verfahren.
Kontakt: peter@jakobsweg-lebensweg.de | jakobsweg-lebensweg.de

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Fundierte Daten zu Pilgermotivation, Demografie und den Herausforderungen des Jakobswegs. Hier finden Sie druckfähige Grafiken und kompakte Studien-Abstracts für Ihren Artikel oder Beitrag.

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03 Studie was war Kernmotiv
04 Studie Klaerung statt Transformation
05 Studie Camino_Blues
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07 Studie Hürden
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09 Studie Altersstruktur
10 Studie Demografie_Kombi
11 Studie Geschlecht
12 Studie Jakobsweg 2026

Bildnachweise & Quellen: Die hier bereitgestellten Grafiken und Daten wurden von Peter Kirchmann und Andreas Braun (Autoren der Jakobsweg-Studie 2026) zur freien redaktionellen Nutzung freigegeben. Eine Veröffentlichung im journalistischen Kontext (Online/Print) ist ausdrücklich erwünscht. Bitte verwenden Sie als Quellenangabe: „Quelle: Jakobsweg-Studie 2026 | www.jakobsweg-lebensweg.de“. Eine weitergehende kommerzielle Nutzung bedarf der vorherigen Absprache.

Jakobsweg-Studie 2026 | www.jakobsweg-lebensweg.de/jakobsweg-studie-ergebnisse-2026/
Kontakt für Rückfragen: peter@jakobsweg-lebensweg.de

Pilger trifft Wissenschaft

Peter Kirchmann
Pilger, Podcaster, Community-Gründer

Seit 1993 auf Jakobswegen unterwegs, über 6.000 gepilgerte Kilometer. Gründer von Jakobsweg-Lebensweg.de und Buen-Camino-Verlag, Host des Jakobsweg Podcasts, Autor. Bringt 30 Jahre Praxis und die Stimmen tausender Pilger in die Studie ein.

Zitierfähige Aussage:

„Diese Studie bestätigt, was ich seit 30 Jahren erlebe. Der Jakobsweg funktioniert. Nicht als Allheilmittel — aber als Raum, in dem Menschen zu sich kommen.“

– Peter Kirchmann, Studienautor der Jakobsweg-Studie 2026

Andreas Braun
BSP Business School Berlin

Professor für empirische Forschungsmethoden. Verantwortet die wissenschaftliche Methodik der Studie — von der Fragebogenkonstruktion über die statistische Auswertung bis zur Publikation im internationalen Fachjournal.

Zitierfähige Aussage:

„Besonders beeindruckend ist die psychographische Tiefe unserer Daten. Wir konnten erstmals wissenschaftlich belegen, dass der ‚Camino Blues‘ nach der Rückkehr kein Zufall ist, sondern ein systematischer Re-Integrationsprozess, der eine deutlich bessere Vorbereitung erfordert.“

– Andreas Braun, Studienautor der Jakobsweg-Studie 2026

Zitiervorschlag:

Kirchmann, P. & Braun, A. (2026). Convergent symbolic geographies: How pilgrims produce stable place-meaning patterns on the Camino de Santiago. Journal of Tourism and Cultural Changehttps://doi.org/10.1080/14766825.2026.2688831