Lebensweg

5 Tipps, wie du deinen Lebensweg auf dem Camino finden kannst

Hier erfährst du die 5 besten Tipps wie du auf dem Jakobsweg deinen Lebensweg wieder finden kannst. In jedem Kapitel gibt es einige Fragen die du für dich beantworten kannst. Die Fragen können dir helfen, durch bewusstes Nachdenken mehr Klarheit zu bekommen.

Für mich war der Jakobsweg gleichzeitig Lebensweg und eines der besten Entscheidungen meines Lebens. Ich habe gelacht, geweint und bin an meine Grenzen gekommen. Ich kam verändert zurück, ohne dass ich es zunächst bemerkte. Der Camino hat mir vieles genommen und vieles geschenkt.

Viele wunderbare Menschen durfte ich kennen lernen. Zudem habe ich gelernt mein Leben so wert zu schätzen wie es ist. Ich wurde der Mensch, der ich werden wollte. 

Der Jakobsweg ist ein großes Abenteuer und kann dich verändern. Für viele Pilger bietet der Camino die Chance eine „Bestandsaufnahme“ seines bisherigen Lebens durchzuführen und zu reflektieren. Manche nutzen dabei die Chance, ihren eigenen Lebensweg danach neu zu gestalten. Einfacher gesagt ist der Camino eine Reise zu sich selbst. 

Unterwegs begegnen dir sehr viele Menschen. Aus den unterschiedlichsten Gründen sind Pilger auf ihrem Camino. Der Austausch mit ihnen kann sehr bereichernd sein für dich selbst. Die Langsamkeit des Weges ist faszinierend und wohltuend. Ein anderes mal erlebst du Tiefen, Anstrengungen und Entbehrungen.

Der Lebensweg eines Menschen gleicht in vielen Phasen dem Jakobsweg:

Aufbruch ins Ungewisse, den Lebensrucksack packen und sich in das Abenteuer Leben stürzen. Deinen eigenen Rhythmus finden, dich annehmen können so wie du bist.

 

deinen Lebensweg finden

Wenn ein Umbruch im Leben stattfindet, beginnen wir uns selbst zu hinterfragen. Unser Lebensweg steht vor einer Weggabelung. Wir wissen dass eine Veränderung ansteht.

  • Wo stehe ich gerade?
  • Wo will ich hin?
  • Was benötige ich dafür?
  • Wie schaffe ich das?

Manchmal freiwillig, manchmal auch durch unvorhersehbare Ereignisse wie eine schwere Krankheit, den Verlust des Arbeitsplatzes oder auch familiäre Veränderungen. Viele Menschen erinnern sich in solchen Momenten an den Jakobsweg. Tatsächlich ist der Camino eine einmalige Chance über seine wichtigsten Fragen auch eine Antwort zu finden. Der reduzierte Alltag: Laufen, essen schlafen, wirkt durch seine Entschleunigung wie eine gute Medizin.

 

Lebensweg Tipp 1: Deinen Lebenstraum verwirklichen

Was will ich werden, wenn ich einmal groß bin?

Hole deine Schuhschachtel deiner schönsten Kindheitserinnerungen hervor und sieh hinein. Erinnerst du dich an diese Frage? Welchen Wunsch hattest du als Kind oder Jugendlicher? Wolltest du auch ein berühmter Fußballer werden? Pilot oder Feuerwehrmann? Als Bergsteiger den Mount Everest besteigen? Lehrerin werden, Anwältin oder Tänzerin?

 

Lebensweg Lebenstraum

 

Stelle dir noch einmal die Unbefangenheit und Lebensfreude vor, die du in dieser Zeit empfunden hast. Damals wie heute beginnt jeder noch so kleine Traum mit dem ersten Schritt. Auch wenn du einiges versäumt haben solltest, es ist immer möglich neu anzufangen. Die meisten Träume scheitern, weil wir zu bequem sind. Und nicht weil sie unerfüllbar sind!

Wonach wir uns aus tiefstem Herzen sehnen, können wir auch Wirklichkeit werden lassen. 

Lebensweg gestalten: Mache eine neue Bestandsaufnahme.

Um deinen Lebensweg bewusst zu gestalten, solltest du mit einer Bestandsaufnahme beginnen. Wovon träumst du heute? Welche Lebensträume sind seit deiner Kindheit gleich geblieben?

Bereitet dir das, was du tust, Freude?

Ist dein Herz davon erfüllt?

In welchen Situationen fühlst du dich stark und energiegeladen und kannst anderen Menschen begeistern? Finde deine Stärken und glaube an sie. Sie zeigen dir auch oft den Weg in die richtige Richtung.

Was brauchst du, um den nächsten ersten Schritt zu machen?

 

Lebensweg Tipp 2: Beantworte deine Frage „Was will ich?“

Es ist die Essenz vieler Begegnungen und magischen Momenten auf dem Jakobsweg. „Was will ich wirklich“ ist im Grunde genommen eines der am häufigsten gestellten Fragen auf dem Camino. 

Lebensweg finden in der Natur

 

Ich bin der Überzeugung, dass wirklich jeder Mensch etwas in sich trägt, was ihn lebendig werden lässt. Und gleichzeitig etwas, womit er anderen eine Freude macht, sie zum Leben erweckt. Tue was du liebst, liebe was du tust.

 

Lebensweg: Neue Ziele setzen

Beginne mit Kleinigkeiten. Wenn du herausgefunden hast was dir im kleinen Freude bereitet, kannst du beginnen dir kleine und absolut machbare Ziele zu setzen. Den Kleinigkeiten des Alltags eine neue Freude eingeben wie ein Regenbogen der dir den Tag erhellen kann.

Durch das Erreichen deiner kleinen Ziele bekommst du vertrauen in dein Tun. So bekommst du Zuversicht für deinen Lebensweg. Nun kannst du dir neue Ziele und die eigentliche Sinnfrage stellen um deinen Weg neu zu beschreiten.

Diese zwei Fragen helfen dir, die Antwort zu finden:

 

Was will ich wirklich?

Wie kann ich damit für eine bessere Welt meinen Beitrag leisten?

 

Für diese beiden Fragen solltest du dir genügend Zeit nehmen. Am besten geht das in der Natur, bei längeren Spaziergängen oder gleich auf einem Jakobsweg. 

Die Antworten können länger aus sich warten lassen, manchmal liegen sie jedoch direkt vor deinen Augen. Je öfters du dir diese Fragen stellst, desto häufiger beginnst du einen inneren Dialog mit dir. Dabei können neue Erkenntnisse und neue Ideen entstehen.

 

Lebensweg Tipp 3: Deinen Lebenssinn finden

Als wir auf dem Badischen Jakobsweg unterwegs waren, hatten wir im Gästehaus der Dominikanerinnen vom Kloster Neusatzeck übernachtet.

Lebensweg Kloster Neusatzeck

 

Wir hatten eine für uns sehr herzliche Begegnung mit einer alten Ordensschwester, die fast ihr ganzes Leben lang in Kindergärten gearbeitet hatte. Voller Freude und Begeisterung erzählte sie uns von ihrem Lebensweg und dem Sinn des Lebens.

Unsere Erkenntnisse daraus:

  • Das Leben ist ein Geschenk, das jeder für sich nutzen kann.
  • Menschen die ihre Berufung finden, können ihre Arbeit mit Lebensfreude ein Leben lang ausüben.
  • Berufung kommt von BE-RUFung, dem Ruf seines Lebens folgen.
  • Diese Menschen können im Laufe ihres Lebens unglaubliches Leisten, auch im Kleinen.
  • Eine kurze Begegnung mit solchen Menschen kann unsere Seele berühren und in Erinnerung bleiben.

Manchmal kannst du deinen Lebensweg finden, in dem du in einfach „gehst“.

 

Lebensweg Tipp 4: Nutze deine Lebenszeit

Was wir alle wissen aber dennoch viel zu selten im Blick haben: Unsere Zeit auf dieser schönen Welt ist begrenzt. Wir leben nicht ewig. Unser Lebensweg geht irgend wann einmal zu Ende.

Lebensweg nutze deine Lebenszeit

 

Was bereuen wir, wenn unser Leben zu Ende geht? Ein sehr guter Freund von mir hat in einem Hospiz gearbeitet. Er hat mir das Buch von Bronnie Ware, „Fünf Dinge, die Sterbende am meisten bereuen“ empfohlen.

Hier sind die Antworten, alle beginnen mit den gleichen Worten:

Ich wünschte, ich hätte…

  1. … den Mut gehabt, mein eigenes Leben zu leben“
  2. … nicht so viel gearbeitet“
  3. … den Mut gehabt, meine Gefühle auszudrücken“
  4. … den Kontakt zu meinen Freunden aufrechterhalten“
  5. … mir erlaubt, glücklicher zu sein“

Es gibt so viele Menschen, die durchs Leben gehen und die meiste Zeit Dinge tun, von denen sie glauben, dass andere sie von ihnen erwarten.

Wir sind es gewohnt, Vieles auf später zu verschieben. Erst mal unsere „To-Do-Liste“ abarbeiten. Erst die Arbeit, dann das Leben. „VER-RÜCKT“ sind wir. Deshalb die Frage an dich:

Lebst du ein erfülltes Leben?

Falls nein, beginne jetzt damit deine Lebenszeit zu nutzen!

 

Lebensweg Tipp 5: Gestalte jeden Lebensabschnitt neu

Es gibt viele Möglichkeiten seinen eigenen Lebensweg immer wieder neu zu gestalten. Jeder Lebensabschnitt beinhaltet auch die Chance und den Zauber eines Neuanfangs. Am Besten kannst du das von der Natur lernen.

Lebensweg Lebensabschnitt Stufen

 

Im Herbst fallen die Blätter, im Winter nimmt sich die Natur ihre Auszeit und erholt sich. Jedes Jahr im Frühling beginnt dann das Leben von Neuem. So hast auch du die Chance dich von Vergangenem zu lösen und die nächste Stufe deines Lebens neu zu gestalten.

In Phasen des Umbruchs hilft es oft, eine Auszeit zu nehmen. Das ist auf dem Jakobsweg immer möglich. Es ist eine Pause vom Lebensalltag. Außerdem hast du viel Zeit für dich selbst und mit dir selbst.

 

Infografik Lebensweg Fragen

Zum Schluss für dich noch eine Infografik, wie du deinen Lebensweg finden kannst. Nimm dir einfach einen Nachmittag Zeit, nimm einen Stift und ein Blatt Papier und schreibe deine Antworten zu den Fragen auf.

Je mehr Antworten du findest, desto klarer wird dir im nach hinein werden wie dein Lebensweg bisher verlaufen ist. Welche Wünsche du hast und welche Wachstumsmöglichkeiten du noch hast. Sei ehrlich zu dir in der Beantwortung der Fragen. Du kannst diese Aufgabe nach ein paar Wochen wiederholen und vergleichen.

Infografik Lebensweg

 

 

Lebensweg Sprüche: Eine schöne Sammlung an Lebensweg Zitaten

Um immer wieder daran erinnert zu werden lese ich gerne die unterschiedlichsten Lebensweg Zitate, Lebensweisheiten und Jakobsweg-Sprüche. Diese habe ich für dich zusammengefasst. Gerne kannst du dir deinen Lieblingsspruch ausdrucken und gut sichtbar bei dir zuhause anbringen.

 

Fazit:

Es gibt einen Weg der durch unser Leben führt. Merkwürdiger Weise erkennen wir das oft erst im fortgeschrittenen Alter. Der rote Faden ist dennoch immer da. Ein ganzes Leben lang.

Falls du deinen Lebensweg noch nicht gefunden hast: Auf dem Jakobsweg ist das möglich. Nur gehen mußt du ihn selbst. Wie du schnell und einfach deinen Jakobsweg beginnst.


Lebensweg Unterlagen im Buen Camino Club

Die Arbeitsblätter „wie du schnell und einfach deinen Jakobsweg beginnst“ helfen dir mehr Klarheit zu bekommen. Sie sind im Buen-Camino-Club hinterlegt. Hier gehts zum download:

 

 


Möchtest du auch deinen Lebensweg auf dem Camino finden? Falls du Fragen hast: Schreibe sie unten in den Kommentar. Ich beantworte sie dir gerne.

Die Magie des Weges

Die Magie des Weges

Die Magie des Weges, einfach einmal alles hinter sich lassen, keine Verpflichtungen haben, reduziert leben, die Einfachheit genießen, ganz bei sich sein, seinem Herzen folgen, das macht den Jakobsweg zu etwas ganz Besonderem.

Jeder kann die Magie des Weges erleben. Auf seine eigene, individuelle Art. Dies kann ein Ort sein, ein Gefühl, ein Moment oder die Begegnung mit Menschen.

Für die Magie des Weges gibt es so unterschiedliche Erlebnisse, wie es unterschiedliche Gründe gibt den Jakobsweg zu laufen.

 

 

Sehnsucht nach Abenteuer

Hast du auch schon einmal davon geträumt, deinem hektischen Alltag zu entfliehen und einen inneren Drang verspürt einfach loszulaufen?

Es ist die Ursehnsucht des Menschen nach fernen Ländern, nach Abenteuer und der Suche nach verborgenen Geheimnissen. Oder der Wunsch, dem Alltag zu entfliehen und einzutauchen in eine eigene Welt, umgeben von der Natur, der Ruhe und Begegnungen mit Menschen. Oder auf seinem Lebensweg die Suche nach sich selbst zu beginnen.

die Magie des Weges manchmal zeigt sich - jakobsweg-lebensweg.de

Ich glaube fest daran, dass der Camino für jeden immer das bereit hält, was er braucht. Man sieht es nur nicht immer. Vielleicht ist das im „richtigen“ Leben genauso.

Sei immer bereit für ein Wunder, auch wenn du von Schmerzen oder Müdigkeit geplagt bist. Lächle während du gehst.

„Vergiß nie, dass Wunder möglich sind, weil wir an Wunder glauben.“ (Paulo Coelho)

 

 

Unterschiedliche Gründe den Weg zu laufen

Ich traf Menschen aus der ganzen Welt die aus den unterschiedlichsten Gründen los gelaufen sind. Einige weil sie eine religiöse Pilgerreise unternehmen oder sich selbst besser kennenlernen wollten.

Andere, um den Verlust eines geliebten Menschen zu betrauern oder sich selbst von einem Leiden zu erlösen. Einige weil sie sich dem Ende eines persönlichen Übergangs in ihrem Leben näherten und ein Ritual durchführen wollten, dass ihnen ein Gefühl der Vollendung geben würde. Wieder Andere kamen einfach, um die körperliche Herausforderung zu genießen 800 Km in Spanien zu wandern.

Was auch immer der Grund ist, im Verlaufe des Weges entsteht eine einzigartige Gemeinschaft die den Camino zu einem unvergesslichen Erlebnis macht. Die Magie des Weges hat das Potential die Seele eines jeden einzelnen zu berühren.

Die Magie des Weges ist auch, dass dieser Pilgerweg schon vor über 1000 Jahren entstanden ist und seither Millionen von Menschen diesen einen Weg gegangen sind.

 

Auch nachdem du wieder zuhause angekommen bist, hast du die Chance den Camino daheim weiterleben zu lassen. Die Offenheit unterschiedlichsten Menschen gegenüber, die Hilfsbereitschaft der Menschen, deren Wege sich kreuzen. Die Rücksichtnahme, Aufmerksamkeit und die Gabe sich über Kleinigkeiten zu freuen, all das kann auch deinen Alltag zuhause bereichern.

 

 

Mein Magischer Weg

Die Magie des Weges hatte mich sanft in seinen Bann gezogen. Als ich zurück kam war ich ein anderer Mensch geworden, ohne dass ich es zunächst bemerkte.

Bei der Ankunft in Santiago war ich stolz darauf, es geschafft zu haben. Der Weg gab und gibt mir eine ungeheure Kraft in meinem Alltag. Eine Pilgerin hat hierfür treffende Worte gefunden:

„Jetzt da ich den Weg geschafft habe, kann ich in meinem Leben alles erreichen“

Für mich war Santiago de Compostela nicht das Ziel aller Ziele. „Das Ziel ist der Weg“ und er ist nicht in Santiago zu Ende. Der Weg geht weiter in uns, in den Erfahrungen die wir gemacht haben und in den Freundschaften die wir geschlossen haben.

 

Ich hatte einen für mich „magischen Abend“ auf dem Camino erlebt. Es war ein Zusammentreffen von sechs Pilgern in San Juan de Ortega, als Pfarrer Maria Alonso noch lebte. In einem baufälligen Nebenschuppen hatten wir alles Essbare aus unseren Rucksäcken auf den Holztisch gelegt und geteilt. Die Nacht hindurch haben wir seine „berühmte“ Knoblauchsuppe und seine letzten Rotweinschläuche geleert. Bis in den frühen Morgen hinein philosophierten wir über die Ausstrahlung des Caminos und die Menschen die diesen Weg auf sich nehmen.

die Magie des Weges Von allen Wegen - Jakobsweg-lebensweg.de

„El camino no existe, el Camino somos nosotros, cada uno de nosotros con sus experiencias“

Der Weg existiert nicht, der Weg sind wir, jeder einzelne von uns mit seinen eigenen Erfahrungen. Dieser Satz hat mich tief berührt und begegnet mir immer wieder.

Am nächsten Morgen verabschiedeten wir uns voneinander. Die Menschen die ich nur an diesem Abend traf, die mir in diesen wenigen Stunden so vieles gaben, habe ich danach nie wieder auf dem Camino getroffen.

 

 

Magische Momente einer Pilgerin

“ Für mich waren es weniger magische Orte als magische Momente. Ganz hauptsächlich Momente mit anderen Pilgern, oftmals mit ziemlich unbekannten, die aus dem Nichts auftauchten und wieder verschwanden, aber durch eine kurze Bemerkung, eine kurze Unterhaltung, einen kurzen Denkanstoss ganz viel bei mir bewirkt haben. Sodass ich mich hinterher fragte „war das eigentlich ein Zufall?“. Das Gefühl, dass es oft eben kein reiner Zufall war, war erst recht magisch.

Aber auch die Magie, wenn sich manche Menschen plötzlich öffnen können, plötzlich zu weinen anfangen. Wenn man sich versteht, ohne große Worte, ohne die Sprache des anderen eigentlich zu verstehen, ohne auch nur im entferntesten in dessen Lage zu sein.

Die Magie, dass ich auch gestern noch Gänsehaut bekommen habe, wenn ich das Lied „Alegria“ höre, mit dem ich vor vielen Jahren lautstark in einer magischen Herberge in Ruitelan geweckt worden bin. Dass ich heute noch einen selbstgebastelten Stern habe, den die Nonnen in Carrion de los Condes uns abends in der Pilgermesse gegeben haben. Die Magie des Weges, dass in Pilgermessen ganz normale Pilger etwas vorlesen können und man Gänsehaut bekommt. Die Magie, wie man zu einem schwingenden Weihrauchkessel schluchzen kann. Die Magie, dass normale kleine Füsse einen normalen kleinen Menschen von der einen Seite eines großen Landes auf die andere Seite eines großen Landes tragen können.

Die Magie, mit der Natur verbunden zu sein und zugleich ihren Launen ausgeliefert zu sein.

Die Magie, auf einem Camino genau das zu bekommen, was man braucht.

Die Magie, wenn man selber für einen kleinen Moment ein Engel auf dem Camino sein darf. „

 

Peregrina29, 

Original Beitrag  , Webseite von Peregrina29

(Danke Peregrina29, dass du deinen Beitrag freigegeben hast)

 

Magische Momente eines Pilgers

“ Auf unserem ersten Camino Frances im Frühsommer hatten wir einen Abstecher nach Eunate fest eingeplant. Einen der magischen Kraftorte der Welt selbst zu erleben, war sehr verlockend. Ein Besuch der kleinen Kirche ist wirklich empfehlenswert, ein richtiges Kleinod. 

In der Nachmittagshitze hatten wir die Kapelle für uns, sind barfuss um das Gebäude gekreist und haben zusätzlich zur Stille und dem Fusskribbeln die angenehme Kühle im Inneren sehr genossen. Ein wunderbarer Ort um in Ruhe in seinen Gedanken und im Gebet zu verweilen, denn nur gelegentlich war das Zirpen der Grillen oder den Gesang der Lerche zu hören.

die Magie des Weges Eunate

Wir hatten Glück und bekamen beim Abstempeln des Credenzial durch Herbergsvater Gerard die 2 letzten Schlafplätze von 8 oder 9 Matratzen auf dem Dachboden in dem nahe des Kirchlein gelegenen Gebäudes. So erlebten wir an diesem stillen Ort einen wunderbaren Sonnenuntergang…

 

Ein gelungener Pilgertag!

 

Gegen 22.00 Uhr kam die Überraschung. Gerard lud uns Übernachtungspilger in die nachts sonst verschlossene Kirche ein. Nur der Sternenhimmel über der Dunkelheit dieser alten Kirche. Jeder von uns bekam eine Kerze in einem Windlicht und sprach ein Gebet in der jeweiligen Sprache. Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch.

Anschließend stellte ein jeder die Kerze in den Vorraum und ein Pilger aus Dänemark sang ein dänisches Pilgerlied. Es war eine ganz besondere Stimmung, richtig feierlich – so unglaublich viel mit doch ganz wenig! Dann bildeten wir einen Kreis in der Mitte der Kirche, fassten uns an den Händen, schlossen die Augen, konzentrierten uns und der Hospitalero sprach mit bedächtiger Stimme ein Gebet in Englisch.

Er bat um Gottes Hilfe, um Unterstützung und Segen für die Verzweifelten, Kraft für die Gläubigen sowie Nichtgläubigen und besonders für Zweifelnden, für die Pilger, für die Armen und Kranken und diejenigen, die nicht mehr bei uns sein dürfen. Anschließend lange Schweigeminuten mit gedrückten Händen.

Diese unglaubliche Klarheit eines einmaligen Momentes mit einer zufälligen Zusammenführung von Menschen auf Basis vieler weiterer Zufälle, Umstände, Entscheidungen und die sich alle in diesen Augenblick einbrachten.

Nicht nur meine Tränen sind in der Kirche von Eunate geblieben. Diese Erfahrung hat mich sehr beschäftigt, sodass ich noch lange wach lag, diesmal auch ohne Schnarcher. Wenn ich heute daran denke, bekomme ich Gänsehaut und empfinde eine tiefe Dankbarkeit. Ein für mich magischer Moment an einem magischen Ort. “    

 

Manfredo 

Original Beitrag im Pilgerforum

(Danke Manfredo, dass du deinen Beitrag freigegeben hast)

 

 

 

Zusammenfassung:

Jeder kann die Magie des Weges auf seine eigene individuelle Art erleben. Der Camino gibt jedem Pilger das was er braucht. Magische Momente lassen sich nicht erzwingen und auch nicht wiederholen. Sie geschehen einfach – und bleiben in unserer Erinnerung lebendig.

 

Was war für dich die Magie des Weges?

möchtest du sie uns im Kommentar mitteilen? Wir freuen uns darauf 

 


Zum Ausdrucken und aufstellen 

kannst du die kostenlose Jakobsweg-Zitate im Buen-Camino-Club downloaden

“ 10 schöne Jakobsweg-Zitate Bilder“

Die Magie des Weges zum Club

 

zu sich selbst finden auf dem Jakobsweg

Sich selbst finden: Eine spannende Reise

Manchmal wird einem einfach alles zu viel. Manchmal sehnst du dich nach Ruhe und Zeit für dich. Niemand der etwas von dir will, keine Pläne, keine Verpflichtungen.

Einfach nichts.

Nur Ruhe.

Du selbst sein.

Heutzutage kümmern wir uns um sehr viele Dinge, jedoch oft am wenigsten um uns selbst. Wir vergessen wer wir sind, was wir eigentlich wollen und was uns wirklich Freude macht. Stück für Stück verlieren wir uns selbst ohne es zu bemerken.

Dann wird es Zeit eine spannende Reise zu beginnen, uns selbst finden. Denn Reisen bedeutet lebendig sein, bedeutet Abenteuer, bedeutet Neues erleben.

 

Wer zu sich selbst finden will, kann sofort beginnen

Ein schlaues Buch zu lesen und es zu verstehen ist das eine. Es zu leben und in die Praxis umzusetzen etwas völlig anderes. Das beginnt schon damit, dass es uns schwer fällt, uns kurz Zeit zu nehmen um Fragen zu beantworten, die uns weiterhelfen können.

Wie sieht es mit dir aus, nimmst du dir ein paar Minuten Zeit um deine Antworten zu finden auf folgenden Fragen:

Muss man verloren sein um sich selbst finden zu können?

Wenn ich bei mir bin, kann ich mich dann noch finden?

Kann ich mich selbst finden, wenn ich gar nicht nach mir suche?

 

„Ein junger Mönch fragte den Zen-Meister:

Wie kann ich mich nur befreien?

Der Meister antwortete:

Wer hat dich nur versklavt?“

 

sich selbst finden und sofort beginnen

 

Sinnsucher und das Karussell voller Fragen

Was sollen all diese Fragen bewirken? In erster Line kommt es nicht so sehr auf die Antwort an, sondern viel mehr darum, sich überhaupt Zeit zu nehmen für sich. Durch die Fragen beschäftigst du dich mit dir selbst. Das ist der erste Schritt um dir näher zu kommen. Dich selbst zu erfahren.

 

Die Frage „Wer bin ich“ und „Was will ich“ hört sich einfach an. Unzählige Male habe ich mir diese Fragen schon beantwortet, aufgeschrieben, Tabellen erstellt.

Trotzdem stelle ich mir diese Fragen immer wieder gerne. Ungeachtet dessen, welche Antwort mir gerade kommt, ist der Sinn über die Jahre hinweg tiefer geworden.

Heute bewirken diese Fragen bei mir vor allem eines:

Ich weiss inzwischen, dass die Antworten darauf nicht das Wichtigste ist. Viel wertvoller ist, dass ich mir die Zeit genommen habe, über mich nachzudenken.

 

Zu sich selbst finden bedeutet auch deinen Platz finden

Hierbei kann der Jakobsweg helfen. Es wird Zeit, den Jakobsweg zu gehen. Damit meine ich auch, ein Stück des Weges in Ruhe und Langsamkeit zu verbringen. Das ist fast überall möglich auf dem Jakobsweg, nicht nur in Spanien sondern auch auf einheimischen Wegen.

Wie du deinen Lebensweg auf dem Camino finden kannst. 

 

Das Wesen des Jakobsweges hatte eine sehr starke Wirkung auf mich.

 

„Es gibt einen Platz, den du füllen musst,

den niemand sonst füllen kann,

und es gibt etwas für dich zu tun,

das niemand sonst tun kann“

Platon.

 

So bin ich dann auf meinen Camino gegangen.

sich selbst finden auf vielen Wegen

 

Sich selbst finden auf dem Jakobsweg 

Auf dem Jakobsweg kann jeder zu sich selbst finden. Du bist einzigartig so wie du bist. Sei mutig, du selbst zu sein lohnt sich. Jeder geht seinen Weg, keiner gleicht dem anderen. Unter Milliarden von Menschen gibt es keinen der die gleiche Persönlichkeit und die gleichen Gene hat wie du.

Lebe das Leben und deine Einzigartigkeit, sei Du. Lass dich nicht verbiegen. Gehe deinen Weg so wie er dir gut tut. Sei unverwechselbar, egal welchen Weg die anderen gehen. Egal was die anderen dir sagen, welche Empfehlungen sie geben – Du wirst den Weg für dich erleben.

Jeder hat seine eigenen Erlebnisse auf dem Weg, keiner gleicht dem anderen. Deshalb sei mutig: du selbst zu sein lohnt sich. Was mich der Jakobsweg über das Leben gelehrt hat:

 

Aus dem Inhalt:

1. Sich selbst finden ist ein großes Glück

2. Höre auf Deine innere Stimme

3. Glücklich sein durch inneren Reichtum

4. Innere Ruhe finden im Alltag

5. Die Sehnsucht läuft weiter

 

 

1. Sich selbst finden ist ein großes Glück

Ich war mir anfangs nicht klar was dieser Camino für mich bedeuten würde. Es schien so, als wäre er wie der Weg meines eigenen Lebens. In mein Tagebuch habe ich geschrieben:

„Immer meinen eigenen Weg suchend, manchmal verirre ich mich und werde traurig. Ich glaube ich kann diesen Weg nicht mehr in diese Richtung weitergehen, -umkehren, etwas anderes machen, aufgeben.

Mit den Menschen auf dem Camino ergeht es mir genau so. In den Herbergen treffe ich auf viele Menschen aber ich finde nicht wirklich jemanden mit dem ich den Weg gemeinsam laufen möchte.“

Heute weiß ich, dass mir die ersten Wochen alleine zu laufen sehr gut getan haben. Ich war mit mir selbst beschäftigt und das hat etwas in Gang gesetzt bei mir. In den ersten Tagen konnte ich alles loswerden was sich in meinem Kopf an Gedanken angesammelt hatte – wie die Entleerung eines Stausees.

 

Mein Gedankenkarussell

Unvorstellbar was mir alles durch den Kopf ging, wie viel ich denken konnte. Familie, Freunde, Arbeit, Aufgaben die noch zu erledigen sind und und und… Immer wieder das Gleiche denken. Und noch mal, und noch mal.

Aber irgendwann war plötzlich alles „aus gedacht“, plötzlich war Stille in meinem Kopf.

 

“ Das war himmlisch ! Da war Ruhe, einmalige Ruhe !“

sich selbst finden Steinmännchen

Ohne dass es mir zunächst auffiel hatte ich kein Gedankenkarusell mehr. Plötzlich nahm ich den Weg ganz anders war. Aufmerksam bemerkte ich Kleinigkeiten die mir bisher nie aufgefallen waren. Eine Schnecke die auf einem umgekippten Baumstamm kroch, mehr als 4m entfernt vom Weg ! Ein kleiner Stein, geformt wie ein Herz. Das zwitschern der Vögel, der Wind der über die Felder strich. Alles hatte sich irgendwie verändert.

Ich hatte diese Zeit für mich gebraucht. Niemand hätte mir dabei besser helfen können als ich selbst. Ich trug alles in mir, immer schon. Zu sich selbst finden ist ein großes Geschenk und ein großes Glück.

Von da an war ich viel offener für die Welt um mich herum. Das Leben veränderte sich unmerklich. Es war für mich in Ordnung mit anderen Menschen zu laufen, und plötzlich wurden daraus auch Freunde. So hatte ich unbewusst zu mir selbst gefunden. Ich wurde klar und wusste wer ich bin.

 

 

2. Höre auf Deine innere Stimme

Ich werde den zweiten Tag meines Jakobsweges nie vergessen. Mit meinem viel zu schweren Rucksack bin ich morgens um 6 Uhr in Roncesvalles losgelaufen. Nichts gefrühstückt, kein Essen dabei. Im kleinen Dorf Linzoain endlich in einer Bar gefrühstückt. Geplant hatte ich eine Strecke von 20 Km zum eingewöhnen.

Kurz vor meinem Tagesziel traf ich einen motivierten Spanier der gerade aus dem Bus ausgestiegen war und noch bis Pamplona laufen wollte. Ich ließ mich überreden, diese viel zu lange Strecke noch mitzulaufen – was für eine Idee – !

Noch dazu begann es in Strömen zu regnen. Der Weg verwandelte sich in ein einziges Matsch-Meer, an den Schuhen klebten riesige, schwere Klumpen. Ich fühlte mich wie ein Profifussballer mit 10 Kilo Bleimanschetten an den Füßen.

Zu Essen gabs auch nichts! An diesem Tag hatte ich 36 Kilometer zurückgelegt mit einem Rucksackgewicht von 19 Kg! Total platt konnte ich in der Herberge gerade noch ein Pilgermenue essen und bin direkt ins Bett gefallen.

 

“ Was habe ich daraus gelernt ?“

sich selbst finden auf dem Weg

Höre sensibel auf dein Inneres und deinen Körper, und nicht auf deinen Ergeiz. Jeder muss mit seinen Füßen, seinen Schuhen und seinem Gepäck seinen eigenen Wanderrhythmus finden.

Dies kannst du auch auf deinen Alltag zu Hause übertragen. Auf deine Innere Stimme hören, deinen eigenen Weg gehen.

 

 

3. Glücklich sein durch inneren Reichtum

Bei meinem ersten Jakobsweg musste ich mich sehr einschränken und hatte nur das nötigste Gepäck dabei. So dachte ich zunächst. Ich war stolz darauf gerade einmal mit 19 Kg Gepäck auszukommen.

Zugegebener maßen hatte nicht jeder verstanden, warum ich unbedingt eine Photoausrüstung von 4Kg mitnehmen wollte.

Auf meine Nikon verzichten ? Unmöglich – dafür waren mir die Bilder viel zu wichtig. Außerdem wollte ich eine gute Qualität für meine anschließenden Vorträge in Deutschland.

Mein dickes Wörterlexikon sowie der dicke Kunstreisefüher waren ein unbedingtes Muss. 3 Jeanshosen, eine dicke Thermoskanne, eine Daunenjacke ( nein, ich bin nicht im Winter gelaufen) und weitere unverzichtbare Gegenstände die meinem damaligen Sicherheitsbedürfnis entsprachen.

 

sich selbst finden

 

Ich kann mit sehr wenig materiellen Dingen glücklich sein. So dachte ich. Es wäre für mich unvorstellbar gewesen auf meinen Kunstreiseführer und mein dickes Langenscheid Spanisch-Deutsch Diccionario zu verzichten.

Dann kam der dritte Pilgertag. Spätestens jetzt war mir klar, dass ich auf noch mehr verzichten musste. Und so stand ich in Pamplona vor dem Postamt mit einem großen Karton. Ich musste mich von „lebensnotwendigen“ Dingen trennen.

Meine Daunenjacke, zwei Jeans, mein Mittelalter Roman den ich Abends in den Herbergen lesen wollte, Diccionario, Kunstreiseführer, Thermoskanne und die halbe Hausapotheke waren in dem Paket dabei, das ich nach hause schickte. Jetzt hatte ich „nichts“ mehr im Rucksack. Er wog nur noch 12Kg (inklusive meiner 4kg Photoausrüstung). Ich habe nichts vermisst.

Durch den Jakobsweg habe ich gelernt mit ganz wenigen Dingen Glücklich sein zu können. Dass Zufriedenheit aus meinem Inneren wächst. Dass durch Erleben und Wahrnehmen eine große Präsenz im Hier und Jetzt entstehen kann. Mehr brauche ich nicht. Im Augenblick Leben bedeutet auch nichts zu vermissen bedeutet zu sich selbst zu finden.

 

“ Nimm nur das Nötigste mit und davon die Hälfte“

 

 

4. Innere Ruhe finden im Alltag

Auf der Hochebene der Meseta fühlte ich mich richtig elend. Es war kalt, den ganzen Tag regnete es schon und ich hatte einen Bärenhunger. Ich hatte nichts mehr zu trinken und nichts mehr zu essen, ich wollte nur noch Ruhe! Wo ist die nächste Herberge ?

Gerade dann als ich Feierabend machen wollte und das gut erschlossene Herbergssystem brauchte war ich meilenweit weg von diesen Einrichtungen. Jetzt würde ich auch die primitivste oder selbst eine unmäßig teure Unterkunft in Kauf nehmen.

Das Geld dafür steckt in meiner Tasche, doch ich kann es nicht los werden. Es dunkelt schon und ich werde unruhig. Seit längerem vermisse ich die ersehnten gelben Markierungen. –Panik bricht in mir auf!

Jetzt wird mir langsam klar – Ich habe mich verlaufen ! Weit und breit kein Baum, kein Strauch, kein Haus, kein Dorf.

 

“ Nur noch Landschaft. Einsame Landschaft – und Ich.“

sich selbst finden Landschaft

Ich werde wütend und schimpfe vor mich hin, warum mache ich das hier überhaupt ?

Bis ich plötzlich aus der Ferne einen Traktor höre, der immer näher kommt. Mit dem Bauer fahre ich erleichtert ins nächste Dorf. Wir haben uns noch sehr lange über den Camino in der Bar unterhalten und philosophiert. Ich war ihm sehr dankbar. Der Tag war eine Bereicherung für mich.

Was habe ich daraus gelernt ?

Die Dinge gelassen annehmen so wie sie sind. Kein Beurteilen kein Verurteilen, sondern immer wieder ja, so ist es jetzt. Ja, ich habe mich verlaufen – gut – und wie geht’s jetzt weiter ? was will ich als nächstes ? Oft erweisen sich die Umwege im nachhinein als eine Bereicherung. Das Leben steckt voller Überraschungen. Sich selbst finden bedeutet seine innere Ruhe im Alltag finden können.

 

 

5. Die Sehnsucht läuft weiter

 

Wenn du einmal den Jakobsweg gelaufen bist wirst du bald merken, dass du ihn wieder laufen möchtest. Entweder in „Gedanken“ oder tatsächlich auf dem Weg. Der Wunsch wird in dir immer größer, noch mal eine Strecke oder eine andere Route zu laufen. Das geht vielen Jakobsweg Freunden so.

Jakobsweg laufen und ‚Du selbst sein’ verbindet sich miteinander. Es verschwimmt. Die Erinnerung an das Laufen ist auch die Erinnerung an die Freude, die Mühe und die Begegnungen des Weges.

Wenn du im Alltag zuhause Kraft brauchst, erinnere dich an deinen Jakobsweg. Aus dem Erlebten kannst du Kraft schöpfen, dir deinen Weg in Erinnerung rufen wenn du es brauchst. Du weißt, wie viel du erreicht hast und kannst dir mehr zutrauen.

Die Sehnsucht nach dem Weg ist auch die Erinnerung etwas großartiges erlebt und geleistet zu haben. Darauf kannst du stolz sein.

 

Zusammenfassung: 

Der Weg lebt weiter in uns. In den Erfahrungen die wir gemacht haben, in den Menschen denen wir begegnet sind. Erinnere dich, das auch jetzt in diesem Augenblick Menschen auf ihrem Jakobsweg sind, sich begegnen und voneinander lernen. Jeder kann auf dem Jakobsweg zu sich selbst finden.

 


Wertvolle Tipps zur Vorbereitung des Weges und viele besinnliche Impulse zum Jakobsweg. Nach deiner Registrierung hast du freien Zugang zu allen kostenlosen Downloads im Mitgliederbereich. Hier gehts zum download:

 

 


Sich selbst finden auf dem Camino.

Wie erging es dir auf dem Jakobsweg? Du kannst das gerne unten in die Kommentare schreiben. Ich freue mich darauf.