Jakobsweg Zitate

100 Jakobsweg Zitate: Aufmunternde Sprüche

Jakobsweg Zitate und Sinnsprüche

Die besten Jakobsweg Zitate und Sprüche zum Nachdenken. Wünsche und Gedanken die zum pilgern anregen können. Lebensweg Begleiter die glücklich machen.

Die Jakobsweg Zitate sind für dich gedacht zum durchstöbern. Ich wünsche dir viel Vergnügen dabei. Vielleicht inspirieren Dich die folgenden Sinnsprüche dazu, einmal selbst den Jakobsweg als dein Abenteuer umzusetzen. Sich selbst finden auf dem Jakobsweg, das ist möglich.

Die Jakobsweg Zitate sind alphabetisch nach dem jeweiligen Dichter geordnet und umspannen einen Zeitraum von mehr als 2500 Jahren:


 

Versuchst du den Weg zur Wahrheit mit dem Verstand zu finden, erweist sich das als unmöglich. Sobald du den Verstand jedoch fahren lässt, sind da keine Hindernisse mehr da

Abu’l Madschd Sana’i, persischer Dichter und Sufi (1080 – 1131)

 

Geh nicht immer auf dem vorgezeichneten Weg, der nur dahin führt, wo andere bereits gegangen sind

Alexander Graham Bell, Erfinder (1847-1922)

 

Was man nicht erfliegen kann, muss man erhinken.
 Viel besser ist hinken als völlig zu sinken 🙂

Al-Hariri, irakischer Dichter (1054-1122)

 

Wenn der Weg schön ist, lass’ uns nicht fragen, wohin er führt!

Anatole France, französischer Schriftsteller, (1844-1924)

 

Einzig die Richtung hat einen Sinn. Es kommt darauf an, dass du auf etwas zugehst, nicht dass du ankommst

Antoine de Saint-Exupéry, französischer Schriftsteller (1900-1944)

 

Man kann sich wohl den Weg wählen, aber nicht die Menschen, denen man begegnet

Arthur Schnitzler, österreichischer Schriftsteller (1862-1931)

 

Ein Stück des Weges liegt hinter dir, ein anderes Stück hast du noch vor dir. Wenn du verweilst, dann nur um dich zu stärken, aber nicht um aufzugeben

Aurelius Augustinus, lateinischer Kirchenlehrer und Philosoph (354-430)

 

Besser auf dem rechten Weg hinken, als festen Schritts abseits wandern

Aurelius Augustinus, lateinischer Kirchenlehrer und Philosoph (354-430)

 

Jeder Weg trifft einmal einen anderen Weg

Aus Madagaskar

Jakobsweg Zitate:

Jakobsweg Zitate Kinder

 

Wer seinen eigenen Weg geht, dem wachsen Flügel

Aus dem Buddhismus

 

Der schwierigste Weg, den ein Mensch zurücklegen kann, ist der zwischen Vorsatz und Ausführung 🙂

Bertrand Russell, britischer Philosoph (1872-1970)

 

Der leichte Weg ist auch der richtige Weg

Bruce Lee, amerikanisch-chinesischer Schauspieler (1940-1973)

 

Man kann dir den Weg weisen, aber gehen musst du ihn selbst

Bruce Lee, amerikanisch-chinesischer Schauspieler (1940-1973)

 

Ein Ziel ist nicht immer zum Erreichen da, oft dient es nur zum richtigen Zielen 🙂

Bruce Lee, amerikanisch-chinesischer Schauspieler (1940-1973)

 

Es gibt keinen Weg zum Glück. Glücklich sein ist der Weg

Budda, indischer Weiser (geb. 563 v.Chr.- 483 v.Chr.)

 

Der Weg liegt nicht im Himmel. Der Weg liegt im Herzen

Budda, indischer Weiser (geb. 563 v.Chr.- 483 v.Chr.)

 

Ihr selbst müßt euch Mühe geben, die Erwachsenen weisen nur den Weg

Budda, indischer Weiser (geb. 563 v.Chr.- 483 v.Chr.)

 

An den Scheidewegen des Lebens stehen keine Wegweiser

Charlie Chaplin, britischer Komiker, Schauspieler und Regisseur (1889-1977)

Jakobsweg Zitate:

 

Wer vom Ziel nichts weiß, wird den Weg nicht finden

Christian Morgenstern, deutscher Dichter, Schriftsteller (1871-1914)

Jakobsweg Zitate Schildkröte

Aus kleinem Anfang entspringen alle Dinge

Cicero, römischer Politiker und Philosoph (106 v.Chr- 43 v.Chr.)

 

Geh deinen Weg und lass die Leute reden

Dante Alighieri, italienischer Dichter und Philosoph (1265-1321)

 

Das Glück muss entlang der Straße gefunden werden, nicht am Ende des Weges

David Dunn, amerikanischer Anwalt und Politiker (1811-1894)

 

Ein neuer Weg ist immer ein Wagnis. Aber wenn wir den Mut haben loszugehen, dann ist jedes Stolpern und jeder Fehltritt ein Sieg über unsere Ängste, über unsere Zweifel und Bedenken.

Demokrit griechischer Philosoph (460 v.Chr.- 370 v.Chr.)

 

Den Weg studieren bedeutet, sich selbst studieren. Sich selbst studieren bedeutet, sich selbst vergessen. Sich selbst vergessen bedeutet, in Harmonie zu sein mit allem, was uns umgibt.

Dogen Zenji, japanischer Lehrer des Zen-Buddhismus (1200-1253)

 

Auf vielen Wegen kannst du dich verlieren. Finden nur auf deinem

Else Pannek, deutsche Aphoristikerin und Dichterin (1932 – 2010)

 

Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen

Erich Kästner, deutscher Schriftsteller (1899-1974)

 

Hoffe wenig und wirke viel! Das ist der kürzeste Weg zum Ziel

Ernst Eckstein, deutscher Schriftsteller (1845-1900)

Jakobsweg Zitate:

 

Jakobsweg Zitate

Es gibt keinen Weg,
 der nur in eine Richtung führt

Ernst Ferstl, österreichischer Schriftsteller (geb.1955)

 

Unseren Weg lernen wir früher kennen als unser Ziel

Ernst Ferstl, österreichischer Lyriker ( geb. 19.2.1955)

 

Nichts ist unmöglich; es gibt Wege, die aus jeder Situation führen, und wenn unser Wille stark genug ist, werden wir immer die notwendigen Mittel finden. Es ist oft lediglich eine Ausrede, wenn wir sagen Dinge seien unmöglich.

François de La Rochefoucauld, französischer Adeliger und Literat (1613-1680)

 

Wege entstehen dadurch, dass man sie geht

Franz Kafka, deutschsprachiger Schriftsteller (1883 in Prag -1924)

 

Wege, die in die Zukunft führen, liegen nie als Wege vor uns. Sie werden zu Wegen erst dadurch, dass man sie geht

Franz Kafka, deutschsprachiger Schriftsteller (1883 in Prag -1924)

 

Der schlimmste Weg den man wählen kann, ist der, keinen zu wählen

Friedrich II. der Große, König von Preußen (1712–1786)

 

Dein Weg ist krumm, er ist der meine nicht

Friedrich Schiller, Deutscher Dichter (1759-1805)

 

Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel

Friedrich Wilhelm Nietzsche, Philosoph und Dichter (1844-1900)

 

Neue Wege entstehen, indem wir sie gehen

Friedrich Wilhelm Nietzsche, Philosoph und Dichter (1844-1900)

Jakobsweg Zitate:

 

Jakobsweg Zitate entweder wir finden

Was nützt es, zu den Heiligtümern des Herrn zu pilgern, wenn das Herz nicht mitgeht?

Heinrich Federer, Schweizer Schriftsteller und kath. Priester (1866-1928)

 

Die Grenzen der Seele wirst du nicht finden, auch wenn du alle Wege durchwanderst. So tiefen Grund hat sie

Heraklit, griechischer Philosoph (520 v.Chr.-460 v.Chr.)

 

Man muss seinen Traum finden, dann wird der Weg leicht

Hermann Hesse, deutsch-russisch-schweizerischer Schriftsteller (1877-1962)

 

Kein Weg fällt dem Menschen schwerer zu gehen als den, der ihn zu sich selbst führt

Hermann Hesse, deutsch-russisch-schweizerischer Schriftsteller (1877-1962)

 

Das Amt des Dichters ist nicht das Zeigen der Wege, sondern vor allem das Wecken der Sehnsucht

Hermann Hesse, deutsch-russisch-schweizerischer Schriftsteller (1877-1962)

 

Gehen ist des Menschen beste Medizin

Hippokrates, griechischer Arzt (460 v.Chr.-370 v.Chr.)

 

Mögest Du die Kraft haben, die Richtung zu ändern, wenn Du die alte Straße nicht mehr gehen kannst

Irische Volksweisheit

 

Der Weg gibt dir nicht das, was du willst, sondern das, was du brauchst

Jakobsweg-Weisheit

 

Kein Weg ist zu lang für den, der langsam und ohne Eile vorwärts schreitet. Und kein lohnendes Ziel liegt zu fern für den, der sich mit Geduld rüstet

Jean de La Bruyère, französischer Schriftsteller (1645-1696)

Jakobsweg Zitate:

 

Jakobsweg Zitate geh nicht wohin

Ich bin der Meinung, dass alles besser gehen würde, wenn man mehr ginge. 🙂

Johann Gottfried Seume, deutscher Schriftsteller (1763-1810)

 

Das Außergewöhnliche geschieht nicht auf glattem, gewöhnlichem Wege.

Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter (1749-1832)

 

Alle Wege bahnen sich vor mir, weil ich in Demut wandle

Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter (1749-1832)

 

Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen

Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter (1749-1832)

 

Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen

Johann Wolfgang von Goethe, deutscher Dichter (1749-1832)

 

Von allen Wegen, die Du in Deinem Leben wählst, stelle sicher, dass einige von ihnen unbefestigt sind

John Muir, amerikanischer Wissenschaftler und Schriftsteller (1838-1914)

 

Die Menschen werden nicht von den Dingen, sondern von den Meinungen über die Dinge geleitet

Karl Leberecht Immermann, deutscher Schriftsteller (1796-1840)

 

Die Schwierigkeiten, auf die wir stoßen, wenn wir ein Ziel zu erlangen trachten, sind der kürzeste Weg zu ihm

Khalil Gibran, libanesisch-amerikanischer Maler, Philosoph und Dichter (1883-1931)

 

Wohin Du auch gehst, geh’ mit Deinem Herzen

Konfuzius, chinesischer Philosoph, (geb. 550 v. Chr.- 479 v. Chr.)

Jakobsweg Zitate:

 

Jakobsweg Zitate der Weg Ziel

Über das Ziel hinausschießen ist ebenso schlimm wie nicht ans Ziel kommen

Konfuzius, chinesischer Philosoph, (geb. 550 v. Chr.- 479 v. Chr.)

 

Die Erfahrung ist wie eine Laterne im Rücken: Sie beleuchtet stets nur das Stück Weg, das wir bereits hinter uns haben

Konfuzius, chinesischer Philosoph, (geb. 550 v. Chr.- 479 v. Chr.)

 

Nur wer ein Ziel kennt, findet den Weg

Lao-Tse, chinesischer Philosoph und Begründer des Daoismus (6.Jh.v.Chr.)

 

Auch der längste Marsch beginnt mit dem ersten Schritt

Lao-Tse, chinesischer Philosoph und Begründer des Daoismus (6.Jh.v.Chr.)

 

Gut geht, wer ohne Spuren geht

Lao-Tse, chinesischer Philosoph und Begründer des Daoismus (6.Jh.v.Chr.)

 

Erst am Ende unseres Weges stehen die Antworten

Lao-Tse, chinesischer Philosoph und Begründer des Daoismus (6.Jh.v.Chr.)

 

Der große Weg ist sehr einfach, aber die Menschen lieben die Umwege

Lao-Tse, chinesischer Philosoph und Begründer des Daoismus (6.Jh.v.Chr.)

 

Oft liegt das Ziel nicht am Ende des Weges, sondern irgendwo an seinem Rand

Ludwig Strauss, deutscher Schriftsteller (1892-1953)

 

Es gibt Berge, über die man hinüber muss, sonst geht der Weg nicht weiter

Ludwig Thoma, deutscher Schriftsteller (1867-1921)

Jakobsweg Zitate:

 

Jakobsweg Zitate Wer den Weg

Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg

Mahatma Gandhi, indischer Rechtsanwalt (1869-1948)

 

Erst war der Weg das Ziel, jetzt macht sich das Ziel auf den Weg  🙂

Manfred Hinrich, deutscher Buchautor (1926-2015)

 

Manchem muss der Weg unter die Füße geschoben werden  🙂

Manfred Hinrich, deutscher Buchautor (1926-2015)

 

Am Ziele deiner Wünsche wirst du jedenfalls eines vermissen: dein Wandern zum Ziel

Marie von Ebner-Eschenbach, österreichische Schriftstellerin (1830-1916)

 

Noch niemals sah ich einen Menschen, der wirklich die Wahrheit sucht. Jeder, der sich auf den Weg gemacht hatte, fand früher oder später, was ihm Wohlbefinden gewährte. Und dann dann gab er die weitere Suche auf.

Mark Twain, amerikanischer Schriftsteller (1835-1910)

 

Wer nicht weiß, wohin er will, der darf sich nicht wundern, wenn er ganz woanders ankommt  🙂

Mark Twain, amerikanischer Schriftsteller (1835-1910)

 

Nur wer seinen eigenen Weg geht, kann von niemandem überholt werden

Marlon Brando, amerikanischer Schauspieler (1924-2004)

 

Folge nicht den Fußspuren der Meister: Suche, was sie gesucht haben

Matsuo Munefusa, japanischer Dichter (1644-1694)

 

Der Weg ist immer besser als die schönste Herberge

Miguel de Cervantes, spanischer Schriftsteller (1547-1616)

Jakobsweg Zitate:

 

Jakobsweg Zitate Du musst

Es ist ein langer Weg vom Beginn einer Sache bis zu ihrer Durchführung

Molière, französischer Schauspieler und Dramatiker (1622-1673)

 

der einzige Weg, sich einer Versuchung zu entledigen, ist, ihr zu erliegen  🙂

Oskar Wilde, irischer Schriftsteller (1854-1900)

 

Manchmal zeigt sich der Weg erst, wenn man anfängt ihn zu gehen

Paulo Coelho, brasilianischer Schriftsteller (geb.1947)

 

Einen Weg wählen heißt andere Wege aufgeben

Paulo Coelho, brasilianischer Schriftsteller (geb.1947)

 

Wer zu sich selbst finden will, darf andere nicht nach dem Weg fragen

Paul Watzlawick, österreichischer-amerikanischer Psychotherapeut (1921-2007)

 

Es ist schwer, viele Wege des Lebens zugleich zu gehen

Pythagoras, griechischer Philosoph (571 v.Chr.- 495 v.Chr.)

 

Geh’ nicht dahin, wo der Weg Dich hinführt. Geh’ dahin, wo es keinen Weg gibt, und hinterlasse eine Spur.

Ralph Waldo Emerson, amerikanischer Philosoph und Schriftsteller (1803-1882)

 

Die nur ganz langsam gehen, aber immer den rechten Weg verfolgen, können viel weiter kommen als die, welche laufen und auf Abwege geraten.

René Descartes, französischer Philosoph und Wissenschaftler (1596-1650)

 

Der Jakobsweg ist eine Reise der Seele

Shirley MacLaine, US-amerikanische Schauspielerin und Schriftstellerin, *1934)

Jakobsweg Zitate:

 

Jakobsweg Zitate nach Jerusalem

Nicht der Weg ist das Schwierige,
 vielmehr ist das Schwierige der Weg

Soren Kierkegaard, dänischer Philosoph (1813-1855)

 

Das ist der Weg, den alle gehen müssen: Über die Seufzerbrücke hinein in die Ewigkeit

Soren Kierkegaard, dänischer Philosoph (1813-1855)

 

Wenn es einen Weg gibt, etwas besser zu machen: Finde ihn!

Thomas A. Edison, amerikanischer Erfinder (1847-1931)

 

Ich habe nicht versagt. Ich habe nur zehntausend Wege gefunden, die nicht funktionieren.

Thomas A. Edison, amerikanischer Erfinder (1847-1931)

 

Unsere größte Schwäche liegt im Aufgeben. Der sichere Weg zum Erfolg ist immer, es doch noch einmal zu versuchen.

Thomas A. Edison, amerikanischer Erfinder (1847-1931)

 

Es kommt niemals ein Pilger nach Hause, ohne ein Vorurteil weniger und eine neue Idee mehr zu haben.

Thomas Morus, englischer Staatsmann und Humanist (1478-1535)

 

Wähle den Weg über die Bäche und stürze dich nicht gleich ins Meer! Man muss durch das Leichtere zum Schwierigen gelangen.

Thomas von Aquin, Theologe und Philosoph (1225-1274)

 

Wenn man den Weg verliert, lernt man ihn kennen

Unbekannt

 

Sobald Du Dich auf den Weg machst, öffnet der Horizont seine Grenzen

Unbekannt

Jakobsweg Zitate:

 

Jakobsweg Zitate: Jedes gehen

Wer irgendwo ankommen will, muss sich auch irgendwann auf den Weg machen

Unbekannt

 

Ich bin noch nicht da wo ich hin will! Aber zum Glück bin ich auch nicht mehr dort wo ich einmal war! Ich gehe weiter auf meinem Weg

Unbekannt

 

Wer vom Weg abkommt, lernt die Gegend kennen  🙂

Unbekannt

 

Manchmal muss man den falschen Weg gehen um den richtigen Weg zu finden

Unbekannt

 

Kein Weg ist lang mit einem Freund an der Seite

Unbekannt

 

In welche Richtung soll ich gehen?, fragte ich mein Herz. Und es antwortete: Sei ganz leise und lausche. Öffne dich und lass dir Zeit. Du musst deinen Weg nicht finden. Dein Weg findet dich.

Unbekannt

 

Wenn du erkennst, dass du den falschen Weg eingeschlagen hast, zögere nicht, umzukehren oder abzubiegen.

Unbekannt

 

Die Normalität ist eine gepflasterte Straße: man kann gut darauf gehen – doch es wachsen keine Blumen auf ihr

Vincent van Gogh, niederländischer Maler (1853-1890)

Jakobsweg Zitate:

 

Jakobsweg Zitate: So lange du

Mögen Zeichen an der Straße Deines Lebens sein, die Dir sagen, wohin Du auf dem Wege bist. Mögest Du die Kraft haben, die Richtung zu ändern, wenn Du die alte Straße nicht mehr gehen kannst.

Volksweisheit

 

Auch ein langer Weg beginnt mit dem ersten Schritt

Volksweisheit

 

Ein Weiser schaut nicht auf seine Füße, er überlegt den nächsten Schritt

Volksweisheit

 

Es gibt keinen Weg, der nicht irgendwann nach Hause führt

Volksweisheit

 

Besser auf neuen Wegen zu stolpern, als in alten Pfaden auf der Stelle zu treten

Volksweisheit

 

Wem das Herz hüpft, dem ist kein Weg zu weit

Volksweisheit

 

Wer seinen eigenen Weg geht, dem wachsen Flügel

Volksweisheit

 

Du kannst den Pfad nicht beschreiten, solange du nicht selbst der Pfad geworden bist

Volksweisheit

 

Ob Du eilst oder langsam gehst, der Weg vor Dir bleibt der Gleiche

Volksweisheit

Jakobsweg Zitate:

 

Jakobsweg Zitate: Sei dir deiner

Verbesserung macht die Straßen gerade, aber die unverbesserten, krummen Straßen sind die des Genies

William Blake, englischer Dichter (1757-1827)

 

Wenn man nicht weiß wohin man will, so kommt man am weitesten

William Shakespeare, englischer Dramatiker und Schauspieler (1564-1616)

 

Ein Weg bildet sich dadurch, dass er begangen wird

Zhuangzi, chinesischer Philosoph und Dichter (geb. um 365 v.Chr. – 290 v.Chr.)

 

Bevor du mit dem Kopf durch die Wand rennst, frage dich bitte, was du im Nebenraum willst. 🙂

 

An alle die behaupten, sie wüssten wie der Hase läuft: Er hoppelt! 🙂


Kennst du schon den Beitrag zur Magie des Jakobswegs?

Willst du deine Jakobsweg Route wählen?

 


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“ Die Jakobsweg-Zitate in Bildern“

 


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Die Magie des Weges

Die Magie des Weges erleben

Die Magie des Weges

Die Magie des Weges, einfach einmal alles hinter sich lassen, keine Verpflichtungen haben, reduziert leben, die Einfachheit genießen, ganz bei sich sein, seinem Herzen folgen, das macht den Jakobsweg zu etwas ganz Besonderem.

Jeder kann die Magie des Weges erleben. Auf seine eigene, individuelle Art. Dies kann ein Ort sein, ein Gefühl, ein Moment oder die Begegnung mit Menschen.

Für die Magie des Weges gibt es so unterschiedliche Erlebnisse, wie es unterschiedliche Gründe gibt den Jakobsweg zu laufen.

 

 

Sehnsucht nach Abenteuer

Hast du auch schon einmal davon geträumt, deinem hektischen Alltag zu entfliehen und einen inneren Drang verspürt einfach loszulaufen?

Es ist die Ursehnsucht des Menschen nach fernen Ländern, nach Abenteuer und der Suche nach verborgenen Geheimnissen. Oder der Wunsch, dem Alltag zu entfliehen und einzutauchen in eine eigene Welt, umgeben von der Natur, der Ruhe und Begegnungen mit Menschen. Oder die Suche nach sich selbst.

die Magie des Weges manchmal zeigt sich - jakobsweg-lebensweg.de

Ich glaube fest daran, dass der Camino für jeden immer das bereit hält, was er braucht. Man sieht es nur nicht immer. Vielleicht ist das im „richtigen“ Leben genauso.

Sei immer bereit für ein Wunder, auch wenn du von Schmerzen oder Müdigkeit geplagt bist. Lächle während du gehst.

„Vergiß nie, dass Wunder möglich sind, weil wir an Wunder glauben.“ (Paulo Coelho)

 

 

Unterschiedliche Gründe den Weg zu laufen

Ich traf Menschen aus der ganzen Welt die aus den unterschiedlichsten Gründen los gelaufen sind. Einige weil sie eine religiöse Pilgerreise unternehmen oder sich selbst besser kennenlernen wollten.

Andere, um den Verlust eines geliebten Menschen zu betrauern oder sich selbst von einem Leiden zu erlösen. Einige weil sie sich dem Ende eines persönlichen Übergangs in ihrem Leben näherten und ein Ritual durchführen wollten, dass ihnen ein Gefühl der Vollendung geben würde. Wieder Andere kamen einfach, um die körperliche Herausforderung zu genießen 800 Km in Spanien zu wandern.

Was auch immer der Grund ist, im Verlaufe des Weges entsteht eine einzigartige Gemeinschaft die den Camino zu einem unvergesslichen Erlebnis macht. Die Magie des Weges hat das Potential die Seele eines jeden einzelnen zu berühren.

Die Magie des Weges ist auch, dass dieser Pilgerweg schon vor über 1000 Jahren entstanden ist und seither Millionen von Menschen diesen einen Weg gegangen sind.

 

Auch nachdem du wieder zuhause angekommen bist, hast du die Chance den Camino daheim weiterleben zu lassen. Die Offenheit unterschiedlichsten Menschen gegenüber, die Hilfsbereitschaft der Menschen, deren Wege sich kreuzen. Die Rücksichtnahme, Aufmerksamkeit und die Gabe sich über Kleinigkeiten zu freuen, all das kann auch deinen Alltag zuhause bereichern.

 

 

Mein Magischer Weg

Die Magie des Weges hatte mich sanft in seinen Bann gezogen. Als ich zurück kam war ich ein anderer Mensch geworden, ohne dass ich es zunächst bemerkte.

Bei der Ankunft in Santiago war ich stolz darauf, es geschafft zu haben. Der Weg gab und gibt mir eine ungeheure Kraft in meinem Alltag. Eine Pilgerin hat hierfür treffende Worte gefunden:

„Jetzt da ich den Weg geschafft habe, kann ich in meinem Leben alles erreichen“

Für mich war Santiago de Compostela nicht das Ziel aller Ziele. „Das Ziel ist der Weg“ und er ist nicht in Santiago zu Ende. Der Weg geht weiter in uns, in den Erfahrungen die wir gemacht haben und in den Freundschaften die wir geschlossen haben.

 

Ich hatte einen für mich „magischen Abend“ auf dem Camino erlebt. Es war ein Zusammentreffen von sechs Pilgern in San Juan de Ortega, als Pfarrer Maria Alonso noch lebte. In einem baufälligen Nebenschuppen hatten wir alles Essbare aus unseren Rucksäcken auf den Holztisch gelegt und geteilt. Die Nacht hindurch haben wir seine „berühmte“ Knoblauchsuppe und seine letzten Rotweinschläuche geleert. Bis in den frühen Morgen hinein philosophierten wir über die Ausstrahlung des Caminos und die Menschen die diesen Weg auf sich nehmen.

die Magie des Weges Von allen Wegen - Jakobsweg-lebensweg.de

„El camino no existe, el Camino somos nosotros, cada uno de nosotros con sus experiencias“

Der Weg existiert nicht, der Weg sind wir, jeder einzelne von uns mit seinen eigenen Erfahrungen. Dieser Satz hat mich tief berührt und begegnet mir immer wieder.

Am nächsten Morgen verabschiedeten wir uns voneinander. Die Menschen die ich nur an diesem Abend traf, die mir in diesen wenigen Stunden so vieles gaben, habe ich danach nie wieder auf dem Camino getroffen.

 

 

Magische Momente einer Pilgerin

“ Für mich waren es weniger magische Orte als magische Momente. Ganz hauptsächlich Momente mit anderen Pilgern, oftmals mit ziemlich unbekannten, die aus dem Nichts auftauchten und wieder verschwanden, aber durch eine kurze Bemerkung, eine kurze Unterhaltung, einen kurzen Denkanstoss ganz viel bei mir bewirkt haben. Sodass ich mich hinterher fragte „war das eigentlich ein Zufall?“. Das Gefühl, dass es oft eben kein reiner Zufall war, war erst recht magisch.

Aber auch die Magie, wenn sich manche Menschen plötzlich öffnen können, plötzlich zu weinen anfangen. Wenn man sich versteht, ohne große Worte, ohne die Sprache des anderen eigentlich zu verstehen, ohne auch nur im entferntesten in dessen Lage zu sein.

Die Magie, dass ich auch gestern noch Gänsehaut bekommen habe, wenn ich das Lied „Alegria“ höre, mit dem ich vor vielen Jahren lautstark in einer magischen Herberge in Ruitelan geweckt worden bin. Dass ich heute noch einen selbstgebastelten Stern habe, den die Nonnen in Carrion de los Condes uns abends in der Pilgermesse gegeben haben. Die Magie des Weges, dass in Pilgermessen ganz normale Pilger etwas vorlesen können und man Gänsehaut bekommt. Die Magie, wie man zu einem schwingenden Weihrauchkessel schluchzen kann. Die Magie, dass normale kleine Füsse einen normalen kleinen Menschen von der einen Seite eines großen Landes auf die andere Seite eines großen Landes tragen können.

Die Magie, mit der Natur verbunden zu sein und zugleich ihren Launen ausgeliefert zu sein.

Die Magie, auf einem Camino genau das zu bekommen, was man braucht.

Die Magie, wenn man selber für einen kleinen Moment ein Engel auf dem Camino sein darf. „

 

Peregrina29, 

Original Beitrag  , Webseite von Peregrina29

(Danke Peregrina29, dass du deinen Beitrag freigegeben hast)

 

Magische Momente eines Pilgers

“ Auf unserem ersten Camino Frances im Frühsommer hatten wir einen Abstecher nach Eunate fest eingeplant. Einen der magischen Kraftorte der Welt selbst zu erleben, war sehr verlockend. Ein Besuch der kleinen Kirche ist wirklich empfehlenswert, ein richtiges Kleinod. 

In der Nachmittagshitze hatten wir die Kapelle für uns, sind barfuss um das Gebäude gekreist und haben zusätzlich zur Stille und dem Fusskribbeln die angenehme Kühle im Inneren sehr genossen. Ein wunderbarer Ort um in Ruhe in seinen Gedanken und im Gebet zu verweilen, denn nur gelegentlich war das Zirpen der Grillen oder den Gesang der Lerche zu hören.

die Magie des Weges Eunate

Wir hatten Glück und bekamen beim Abstempeln des Credenzial durch Herbergsvater Gerard die 2 letzten Schlafplätze von 8 oder 9 Matratzen auf dem Dachboden in dem nahe des Kirchlein gelegenen Gebäudes. So erlebten wir an diesem stillen Ort einen wunderbaren Sonnenuntergang…

 

Ein gelungener Pilgertag!

 

Gegen 22.00 Uhr kam die Überraschung. Gerard lud uns Übernachtungspilger in die nachts sonst verschlossene Kirche ein. Nur der Sternenhimmel über der Dunkelheit dieser alten Kirche. Jeder von uns bekam eine Kerze in einem Windlicht und sprach ein Gebet in der jeweiligen Sprache. Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch.

Anschließend stellte ein jeder die Kerze in den Vorraum und ein Pilger aus Dänemark sang ein dänisches Pilgerlied. Es war eine ganz besondere Stimmung, richtig feierlich – so unglaublich viel mit doch ganz wenig! Dann bildeten wir einen Kreis in der Mitte der Kirche, fassten uns an den Händen, schlossen die Augen, konzentrierten uns und der Hospitalero sprach mit bedächtiger Stimme ein Gebet in Englisch.

Er bat um Gottes Hilfe, um Unterstützung und Segen für die Verzweifelten, Kraft für die Gläubigen sowie Nichtgläubigen und besonders für Zweifelnden, für die Pilger, für die Armen und Kranken und diejenigen, die nicht mehr bei uns sein dürfen. Anschließend lange Schweigeminuten mit gedrückten Händen.

Diese unglaubliche Klarheit eines einmaligen Momentes mit einer zufälligen Zusammenführung von Menschen auf Basis vieler weiterer Zufälle, Umstände, Entscheidungen und die sich alle in diesen Augenblick einbrachten.

Nicht nur meine Tränen sind in der Kirche von Eunate geblieben. Diese Erfahrung hat mich sehr beschäftigt, sodass ich noch lange wach lag, diesmal auch ohne Schnarcher. Wenn ich heute daran denke, bekomme ich Gänsehaut und empfinde eine tiefe Dankbarkeit. Ein für mich magischer Moment an einem magischen Ort. “    

 

Manfredo 

Original Beitrag im Pilgerforum

(Danke Manfredo, dass du deinen Beitrag freigegeben hast)

 

 

 

Zusammenfassung:

Jeder kann die Magie des Weges auf seine eigene individuelle Art erleben. Der Camino gibt jedem Pilger das was er braucht. Magische Momente lassen sich nicht erzwingen und auch nicht wiederholen. Sie geschehen einfach – und bleiben in unserer Erinnerung lebendig.

 

Was war für dich die Magie des Weges?

möchtest du sie uns im Kommentar mitteilen? Wir freuen uns darauf 

 


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Die Magie des Weges zum Club

 

 

zu sich selbst finden auf dem Jakobsweg

Sich selbst finden auf dem Camino

sich selbst finden auf dem Jakobsweg 

Auf dem Jakobsweg kann jeder zu sich selbst finden. Du bist einzigartig so wie du bist. Sei mutig, du selbst zu sein lohnt sich. Jeder geht seinen Weg, keiner gleicht dem anderen. Unter Milliarden von Menschen gibt es keinen der die gleiche Persönlichkeit und die gleichen Gene hat wie du.

Lebe das Leben und deine Einzigartigkeit, sei Du. Lass dich nicht verbiegen. Gehe deinen Weg so wie er dir gut tut. Sei unverwechselbar, egal welchen Weg die anderen gehen. Egal was die anderen dir sagen, welche Empfehlungen sie geben – Du wirst den Weg für dich erleben.

Jeder hat seine eigenen Erlebnisse auf dem Weg, keiner gleicht dem anderen. Deshalb sei mutig: du selbst zu sein lohnt sich. Was mich der Jakobsweg über das Leben gelehrt hat:

 

Aus dem Inhalt:

1. Sich selbst finden ist ein großes Glück

2. Höre auf Deine innere Stimme

3. Glücklich sein durch inneren Reichtum

4. Gelassenheit im Alltag

5. Die Sehnsucht läuft weiter

 

 

1. Sich selbst finden ist ein großes Glück

Ich war mir anfangs nicht klar was dieser Camino für mich bedeuten würde. Es schien so, als wäre er wie der Weg meines eigenen Lebens. In mein Tagebuch habe ich geschrieben:

„Immer meinen eigenen Weg suchend, manchmal verirre ich mich und werde traurig. Ich glaube ich kann diesen Weg nicht mehr in diese Richtung weitergehen, -umkehren, etwas anderes machen, aufgeben.

Mit den Menschen auf dem Camino ergeht es mir genau so. In den Herbergen treffe ich auf viele Menschen aber ich finde nicht wirklich jemanden mit dem ich den Weg gemeinsam laufen möchte.“

Heute weiß ich, dass mir die ersten Wochen alleine zu laufen sehr gut getan haben. Ich war mit mir selbst beschäftigt und das hat etwas in Gang gesetzt bei mir. In den ersten Tagen konnte ich alles loswerden was sich in meinem Kopf an Gedanken angesammelt hatte – wie die Entleerung eines Stausees.

 

Mein Gedankenkarussell

Unvorstellbar was mir alles durch den Kopf ging, wie viel ich denken konnte. Familie, Freunde, Arbeit, Aufgaben die noch zu erledigen sind und und und… Immer wieder das Gleiche denken. Und noch mal, und noch mal.

Aber irgendwann war plötzlich alles „aus gedacht“, plötzlich war Stille in meinem Kopf.

 

“ Das war himmlisch ! Da war Ruhe, einmalige Ruhe !“

sich selbst finden Steinmännchen

Ohne dass es mir zunächst auffiel hatte ich kein Gedankenkarusell mehr. Plötzlich nahm ich den Weg ganz anders war. Aufmerksam bemerkte ich Kleinigkeiten die mir bisher nie aufgefallen waren. Eine Schnecke die auf einem umgekippten Baumstamm kroch, mehr als 4m entfernt vom Weg ! Ein kleiner Stein, geformt wie ein Herz. Das zwitschern der Vögel, der Wind der über die Felder strich. Alles hatte sich irgendwie verändert.

Ich hatte diese Zeit für mich gebraucht. Niemand hätte mir dabei besser helfen können als ich selbst. Ich trug alles in mir, immer schon. Zu sich selbst finden ist ein großes Geschenk und ein großes Glück.

Von da an war ich viel offener für die Welt um mich herum. Das Leben veränderte sich unmerklich. Es war für mich in Ordnung mit anderen Menschen zu laufen, und plötzlich wurden daraus auch Freunde. So hatte ich unbewusst zu mir selbst gefunden. Ich wurde klar und wusste wer ich bin.

 

 

2. Höre auf Deine innere Stimme

Ich werde den zweiten Tag meines Jakobsweges nie vergessen. Mit meinem viel zu schweren Rucksack bin ich morgens um 6 Uhr in Roncesvalles losgelaufen. Nichts gefrühstückt, kein Essen dabei. Im kleinen Dorf Linzoain endlich in einer Bar gefrühstückt. Geplant hatte ich eine Strecke von 20 Km zum eingewöhnen.

Kurz vor meinem Tagesziel traf ich einen motivierten Spanier der gerade aus dem Bus ausgestiegen war und noch bis Pamplona laufen wollte. Ich ließ mich überreden, diese viel zu lange Strecke noch mitzulaufen – was für eine Idee – !

Noch dazu begann es in Strömen zu regnen. Der Weg verwandelte sich in ein einziges Matsch-Meer, an den Schuhen klebten riesige, schwere Klumpen. Ich fühlte mich wie ein Profifussballer mit 10 Kilo Bleimanschetten an den Füßen.

Zu Essen gabs auch nichts ! An diesem Tag hatte ich 36 Kilometer zurückgelegt mit einem Rucksackgewicht von 19 Kg ! Total platt konnte ich in der Herberge gerade noch ein Pilgermenue essen und bin direkt ins Bett gefallen.

 

“ Was habe ich daraus gelernt ?“

sich selbst finden auf dem Weg

Höre sensibel auf dein Inneres und deinen Körper, und nicht auf deinen Ergeiz. Jeder muss mit seinen Füßen, seinen Schuhen und seinem Gepäck seinen eigenen Wanderrhythmus finden.

Dies kannst du auch auf deinen Alltag zu Hause übertragen. Auf deine Innere Stimme hören, deinen eigenen Weg gehen.

 

 

3. Glücklich sein durch inneren Reichtum

Bei meinem ersten Jakobsweg musste ich mich sehr einschränken und hatte nur das Nötigste dabei. So dachte ich zunächst. Ich war stolz darauf gerade einmal mit 19 Kg Gepäck auszukommen.

Zugegebener maßen hatte nicht jeder verstanden, warum ich unbedingt eine Photoausrüstung von 4Kg mitnehmen wollte.

Auf meine Nikon verzichten ? Unmöglich – dafür waren mir die Bilder viel zu wichtig. Außerdem wollte ich eine gute Qualität für meine anschließenden Vorträge in Deutschland.

Mein dickes Wörterlexikon sowie der dicke Kunstreisefüher waren ein unbedingtes Muss. 3 Jeanshosen, eine dicke Thermoskanne, eine Daunenjacke ( nein, ich bin nicht im Winter gelaufen) und weitere unverzichtbare Gegenstände die meinem damaligen Sicherheitsbedürfnis entsprachen.

 

sich selbst finden

 

Ich kann mit sehr wenig materiellen Dingen glücklich sein. So dachte ich. Es wäre für mich unvorstellbar gewesen auf meinen Kunstreiseführer und mein dickes Langenscheid Spanisch-Deutsch Diccionario zu verzichten.

Dann kam der dritte Pilgertag. Spätestens jetzt war mir klar, dass ich auf noch mehr verzichten musste. Und so stand ich in Pamplona vor dem Postamt mit einem großen Karton. Ich musste mich von „lebensnotwendigen“ Dingen trennen.

Meine Daunenjacke, zwei Jeans, mein Mittelalter Roman den ich Abends in den Herbergen lesen wollte, Diccionario, Kunstreiseführer, Thermoskanne und die halbe Hausapotheke waren in dem Paket dabei, das ich nach hause schickte. Jetzt hatte ich „nichts“ mehr im Rucksack. Er wog nur noch 12Kg (inklusive meiner 4kg Photoausrüstung). Ich habe nichts vermisst.

Durch den Jakobsweg habe ich gelernt mit ganz wenigen Dingen Glücklich sein zu können. Dass Zufriedenheit aus meinem Inneren wächst. Dass durch Erleben und Wahrnehmen eine große Präsenz im Hier und Jetzt entstehen kann. Mehr brauche ich nicht. Im Augenblick Leben bedeutet auch nichts zu vermissen bedeutet zu sich selbst zu finden.

 

“ Nimm nur das Nötigste mit und davon die Hälfte“

 

 

4. Gelassenheit im Alltag

Auf der Hochebene der Meseta fühlte ich mich richtig elend. Es war kalt, den ganzen Tag regnete es schon und ich hatte einen Bärenhunger. Ich hatte nichts mehr zu trinken und nichts mehr zu essen, ich wollte nur noch Ruhe! Wo ist die nächste Herberge ?

Gerade dann als ich Feierabend machen wollte und das gut erschlossene Herbergssystem brauchte war ich meilenweit weg von diesen Einrichtungen. Jetzt würde ich auch die primitivste oder selbst eine unmäßig teure Unterkunft in Kauf nehmen.

Das Geld dafür steckt in meiner Tasche, doch ich kann es nicht los werden. Es dunkelt schon und ich werde unruhig. Seit längerem vermisse ich die ersehnten gelben Markierungen. –Panik bricht in mir auf!

Jetzt wird mir langsam klar – Ich habe mich verlaufen ! Weit und breit kein Baum, kein Strauch, kein Haus, kein Dorf.

 

“ Nur noch Landschaft. Einsame Landschaft – und Ich.“

sich selbst finden Landschaft

Ich werde wütend und schimpfe vor mich hin, warum mache ich das hier überhaupt ?

Bis ich plötzlich aus der Ferne einen Traktor höre, der immer näher kommt. Mit dem Bauer fahre ich erleichtert ins nächste Dorf. Wir haben uns noch sehr lange über den Camino in der Bar unterhalten und philosophiert. Ich war ihm sehr dankbar. Der Tag war eine Bereicherung für mich.

Was habe ich daraus gelernt ?

Die Dinge gelassen annehmen so wie sie sind. Kein Beurteilen kein Verurteilen, sondern immer wieder ja, so ist es jetzt. Ja, ich habe mich verlaufen – gut – und wie geht’s jetzt weiter ? was will ich als nächstes ? Oft erweisen sich die Umwege im nachhinein als eine Bereicherung. Das Leben steckt voller Überraschungen. Sich selbst finden bedeutet Gelassenheit im Alltag leben können.

 

 

5. Die Sehnsucht läuft weiter

 

Wenn du einmal den Jakobsweg gelaufen bist wirst du bald merken, dass du ihn wieder laufen möchtest. Entweder in „Gedanken“ oder tatsächlich auf dem Weg. Der Wunsch wird in dir immer größer, noch mal eine Strecke oder eine andere Route zu laufen. Das geht vielen Jakobsweg Freunden so.

Jakobsweg laufen und ‚Du selbst sein’ verbindet sich miteinander. Es verschwimmt. Die Erinnerung an das Laufen ist auch die Erinnerung an die Freude, die Mühe und die Begegnungen des Weges.

Wenn du im Alltag zuhause Kraft brauchst, erinnere dich an deinen Jakobsweg. Aus dem Erlebten kannst du Kraft schöpfen, dir deinen Weg in Erinnerung rufen wenn du es brauchst. Du weißt, wie viel du erreicht hast und kannst dir mehr zutrauen.

Die Sehnsucht nach dem Weg ist auch die Erinnerung etwas großartiges erlebt und geleistet zu haben. Darauf kannst du stolz sein.

 

Zusammenfassung: 

Der Weg lebt weiter in uns. In den Erfahrungen die wir gemacht haben, in den Menschen denen wir begegnet sind. Erinnere dich, das auch jetzt in diesem Augenblick Menschen auf ihrem Jakobsweg sind, sich begegnen und voneinander lernen. Jeder kann auf dem Jakobsweg zu sich selbst finden.

 

 


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