Camino Primitivo ist der älteste Weg in Spanien

der Camino Primitivo ist sehr anspruchsvoll und anstrengend. Sehr ursprünglich und landschaftlich einmalig. Faszinierende Bergwelt in Nordspanien.

Camino Primitivo

Geschichte

Als das Grabmal des heiligen Jakobus im äußersten Nordwesten des Landes entdeckt wurde, pilgerte Rey Alfonso II im neunten Jahrhundert auf diesem Weg, um das neu entdeckte Grab zu besuchen. Heute noch sehenswert ist die 2000 Jahre alte Römerstadt Lugo. Sie ist die älteste Stadt Galizien und hat eine sehr gut erhaltene Altstadt.

 

Die Route

Camino Primitivo

Quelle: Wikimedia, Autor: almamía

 

Der Camino Primitivo ist der ursprünglichste, der älteste und einer der anspruchsvollsten Jakobswege. Der Weg führt über fast unbewohnte Berggebiete mit geringen Dienstleistungen im weniger bekannten Landesinneren von Galicien und Asturien. Als Gegenleistung bietet diese Route herrliche Gegenden ohne Menschenmassen oder Straßen.

Diese Ursprünglichkeit hatte vor einigen Jahrzehnten auch noch der Camino Frances. Die Pilger haben die Möglichkeit zwei Städte mit bedeutenden Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Außerdem führt die empfohlene Route für Wanderer durch Gebiete mit wenig Asphalt, wahrscheinlich einer der verlockendsten aller Jakobswege. Der einzige Nachteil dieser Route ist in den Wintermonaten und im frühen Frühling der Schlamm und teilweise Überschwemmungen des Weges aufgrund der großen Niederschläge. Dafür erlebt man im Sommer herrliche grüne Täler.

 

Die Wegstrecke

Distanz: 321 Km, Dauer: 13 Etappen, bzw. 2-3 Wochen

Oviedo – San Juan de Villapanada (30 Km) – Salas (20 Km)- Tineo (20 Km)– Pola de Allande (28 Km) – La Mesa (23 Km) – Grandas de Saline (17 Km) – Fonsagrada (28 Km) – O Cádavo Baleira (23 Km) – Lugo (30 Km) – San Romao da Retorta (20 Km) – Melide (28 Km) – O Pedrouzo (33 Km) – Santiago (20Km)

 

Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für den Camino Primitivo ist von Ende April bis Anfang Oktober. Auch im Hochsommer ist der Weg eine Alternative zum Camino Frances. Im Winter ist der Weg nicht zu empfehlen, da der Weg sehr verschlammt sein kann und auf den Berghöhen immer mit Schneeverwehungen zu rechnen ist. Einige Herbergen haben im Winter geschlossen.

 

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